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LIVING | Garten-Tour: Pflanzen-Tipps im Reihenhausgarten und das Geheimnis eines grünen Rasens

A sunny tour of my happy place – Ich nehme euch heute mit und zeige euch in einem sehr detaillierten Rundgang unseren Garten und verrate euch noch einmal alle wichtigen Infos dazu, wie unsere Outdoor-Küche aufgebaut ist, welche Kräuter im Vertical Garden hängen, welche Pflanzen ich für einen halbschattigen Garten empfehlen kann und was zum Beispiel in der Gartenhütte versteckt ist. In diesem sehr ausführlichen Beitrag gibt es darüber hinaus Infos und Tipps für einen richtig grünen Rasen.

Willkommen in meinem kleinen Reihenhausgarten

Unser Garten hat insgesamt eine Fläche von 70m², wobei die Terrasse 10m² einnimmt und die Gartenhütte auch noch eine kleine Fläche wegnimmt. Weil unser Garten Richtung Südosten ausgerichtet ist, haben wir morgens ausreichend Sonne im Garten, die mittags voll auf der Terrasse ankommt. Im Hochsommer können wir also Sonnenstunden bis ca. 15 Uhr ausnutzen, ehe gegen Nachmittag/Abend unser Haus einen so großen Schatten wirft, sodass wir bei der größten Hitze keine direkte Sonnenstrahlung haben.

Halbschatten oder viel Sonne?

Sonne- oder Schatten? Mit der Zeit habe ich gelernt, wie wichtig es ist, darüber Bescheid zu wissen, ob der eigene kleine Garten mit viel oder wenig Sonnenlicht auskommt, denn davon hängt ab, welche Pflanzen im Hochbeet oder in Töpfen gesetzt werden können. Hortensien zum Beispiel mögen, wie sich herausgestellt hat, sehr viel Licht, aber eben nicht den ganzen Tag. Der beste Platz dafür ist bei uns im Garten also die Terrasse, denn dort bekommen die Blumen eine extra Portion Sonne, ehe am Nachmittag ausreichend Schatten dafür sorgt, dass die Blüten nicht verbrennen können.

Aber nicht nur bei Blumen und Kräutern ist die richtige Position und das Wissen darüber, wie viel Sonne in den Garten/ auf die Terrasse oder den Balkon scheint, wichtig, sondern auch für einen möglichst grünen Rasen. Mehr dazu verrate ich euch etwas später – zuerst plaudere ich ein bisschen mehr über unsere Gartenpflanzen.

Unsere Terrasse: Outdoor-Kitchen als Hingucker

Nachdem ich euch vor Kurzem bereits alles zu meinen Garten Tool-Kit Essentials erzählt habe und euch unsere neue Gartendekoration vorgestellt, sowie verlinkt habe, möchte ich mich heute wieder einem ganz bestimmten Plätzchen im Garten widmen, das meine Leser auf dem Blog und Follower bei Instagram immer sehr interessiert: Die Outdoor-Küche. Eigentlich haben wir dieses Projekt eher als eine Art Terrassen-Bar geplant, jedoch könnte man zu diesen selbstgebauten Regalen im Garten auch “Outdoor-Küche” sagen.

Da wir in einem Reihenhaus bzw. einer Doppelhaushälfte wohnen, haben wir im Garten eine Betontrennwand, die unser Grundstück von jenem der Nachbarn trennt. Weil diese Wand aber nicht so ansehnlich ist, haben wir kurzerhand eine DIY-Alternative umgestetzt. Die Inspiration dazu hat uns Pinterest geliefert, die Umsetzung wurde in Eigenregie gemacht, das heißt: Regale/ Kästen selbst zusammengebaut und lackiert, sowie die Trennwand im Hintergrund aus dem Baucenter geholt, zersägt und passend angebracht (alle Infos zum Bau findet ihr hier).

Ein Glück hält die Outdoor-Küche bei uns mittlerweile seit 4 Jahren bombenfest und hat nur ganz kleine Mängel, die sich durch die Witterungsverhältnisse zeigen, das heißt ein paar Risse im Lack.

In einem Video bei Instagram habe ich euch in den Garten mitgenommen und eine kleine Tour mit euch gemacht. Dort steht ihr alles noch etwas detaillierte – also schaut vorbei (siehe oben).

Den Bau einer Outdoor-Kitchen kann ich wirklich jedem empfehlen, denn erstens könnt ihr sie mit wenigen Handgriffen und ein paar Überlegungen maßgeschneidert anfertigen und zudem habt ihr hier möglichst lange eine Freude damit. Bei uns dient die Küche als Ablagefläche für Getränkespender, Gläser und als extra “Tisch”, wenn wir Besuch haben und beim BBQ nicht ausreichend Platz auf unserem Gartentisch haben.

Zudem beleuchte ich die Outdoor-Küche gerne mit Solarleuchten (alle von Depot) bzw. stelle dort passende Kräuter ab. Im rechten Teil der Küche findet ihr ein paar Hochbeete, in denen Erdbeeren und Ribisel-Stauden ihren Platz haben – und ansonsten wird einfach wie wild drauf los dekoriert!

Outdoor-Leben auf der Terrasse

Im Frühling und Sommer, aber auch an milden Herbsttagen, verbringe ich meine Zeit irrsinnig gerne auf der Terrasse. Das beginnt schon damit, dass ich morgens, wenn ich vom Obergeschoss ins Untergeschoss gehe und im Wohnzimmer ankomme, einen Blick nach draußen in den Garten werfe. Da wird erst einmal richtig durchgelüftet und die Terrassentür sperrangelweit geöffnet, ehe ich einen Pflanzencheck mache.

Ich muss zugeben, in der Vergangenheit dachte ich immer, dass ich keinen grünen Daumen hätte, aber mittlerweile weiß ich: Ich habe mir nie ausreichend Zeit für die Pflege genommen. Wer jeden Tag Kräuter, Blumen und Co. checkt, Pflanzen rechtzeitig umtopft und ausreichend gießt, der bekommt dann irgendwann ein Gefühl dafür, was zu viel oder was zu wenig ist und hat auch viel länger eine Freude im Garten. So geht es mir jedenfalls.

Auf der Terrasse trinke ich gerne einen Kaffee, verlagere mein Home-Office an heißen Sommertagen nach draußen und spende mir ausreichend Schatten mit unserem Sonnenschirm (hier habe ich leider keinen Link, denn dieser wurde uns beim Einzug geschenkt). Spätestens am Nachmittag, wenn die Kinder unter der Woche vom Kindergarten heimkommen, spielen wir draußen in der Sandkiste oder essen gemütlich ein Eis. Und dass wir gerne grillen, das wisst ihr ja, oder? Ein geselliges BBQ mit Freunden oder auch nur im kleinen Kreis, das ist einfach das beste im Sommer im Garten. Knapp zu überbieten von unserer Outdoor-Movie-Night, die wir ganz bald wieder umsetzen möchten.

Terrassen-Pflanzen

Auf der Terrasse habe ich folgende Pflanzen und Kräuter untergebracht, die gut in unserem halbschattigen Garten wachsen und gedeihen.

  • Olivenbaum
  • Eukalyptus-Stamm
  • Hortensien
  • Lavendel
  • Gurken-Staude im Topf
  • Tomaten-Staude im Topf
  • Salat im Topf
  • Minze
  • Zitronenmelisse
  • Erdbeeren im Hochbeet
  • Ribisel im Hochbeet

Vertical Garden

Im Sommer 2018 haben wir ein weiteres kleines DIY-Projekt umgesetzt, nämlich einen Vertical Garden. Dieser Hängegarten eignet sich hervorragend als Dekoration für Gartenhütten oder auch für Wände im Garten, die sonst eher kahl und leer sind. Mit einem Konstrukt aus Holz, Seilen und Pflanzentöpfen könnt ihr ganz einfach schickes Kräuterregal bauen. Wie das geht, lest ihr in dieser Bauanleitung.

Der Vorteil vom Vertical Garden im Outdoor-Bereich ist jener, dass überschüssiges Wasser von einer in die nächste Pflanze tropft, weshalb es zu keiner Staunässe kommt. Im Hochsommer gieße ich die Kräutertöpfe 2x am Tag, also morgens und abends und beobachte immer, ob die Erde ausreichend feucht ist.

Kräuter im Vertical Garden

Folgende Kräuter habe ich erst letzte Woche bei Dehner gekauft und in die passenden Töpfe gepflanzt:

  • Süßkraut
  • Weinraute
  • Majoran
  • Currykraut
  • Salbei
  • Brunnenkresse
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Stevia
  • Pepperoni
  • Basilikum

Neben der Gartenhütte, in der sich übrigens Rasenmäher, Vertikutierer, Gartenwerkzeug wie zB eine kleine Hacke, Gartenschaufel, Rechen und Besen, Töpfe, Spielsand, Fahrräder und Grillequipment befinden, steht auch noch die Sandkiste unserer Jungs. Alle Infos zum Sandkasten mit Veranda und dem Make-Over findet ihr hier.

Es grünt so grün – das Geheimnis eines grünen Rasens

Alle Jahre wieder gibt mein Mann im Frühjahr sein Bestes und hegt und pflegt unsere Wiese bzw. den Gartenrasen. Aber so schön dicht und grün, wie in diesem Jahr, ist er bis dato noch nie gewachsen.

Mit euch teilen wir nun das Geheimnis und erklären euch, wie ihr in wenigen Schritten, aber durchaus mit etwas Geduld in unter 2 Monaten einen schönen Rasen im Garten habt, der nicht künstlich ist, sondern von selbst wächst.

In 6 Schritten zu einem schönen Rasen:

  1. Zunächst solltet ihr den Rasen vertikutieren, zB Ende März/ Anfang April. Dazu eignet sich entweder ein Handvertikutierer oder ein Vertikutiergerät. Letzteres ist weniger anstrengend und meistens auch etwas genauer.
  2. Wenn die Grünfläche in eurem Garten vertikutiert ist, müsst ihr Erde, Sand und Rasensamen sowie Rasendünger aussäen. Mein Mann hat hier zu eine ganz besondere Mischung gemacht. Für ca. 70m² Garten hat er 250kg Erde mit 25kg Sand (also 10%) vermengt und dazu Rasensamen für 70m² zugefügt. Diese Mischung hat er dann deckend über die vertikutierte Fläche verteilt. Beim Rasensamen am besten darauf achten, dass ihr im Baumarkt einen frischen Samen holt (auf den Packungen befindet sich ein “Ablaufdatum” – denn ältere Samen keimen nicht so gut, wie frische!).
  3. Anschließend die ausgestreute Oberfläche mit Dünger (zB Oscorna Rasendünger und Bodenaktivator) düngen und erneut Grassamen für 70m² Fläche ausstreuen. Somit befinden sich in der Erdmischung bereits Samen und auch nochmal auf der Oberfläche.
  4. Ab diesem Zeitpunkt solltet ihr den Garten mehrmals pro Tag nur kurz und nicht zu lange gießen. Wichtig ist: Der Rasen darf nicht austrocknen (!), sondern stets feucht, aber eben nicht nass gehalten werden. Somit haben wir 2 Wochen lang ca. 4-5x pro Tage (je nach Wetterlage) den Garten ganz leicht gegossen und zwar von Hand, ohne Rasensprenger! Am besten eine feine Einstellung des Handbrause-Aufsatzes eures Gartenschlauchs verwenden und das Wasser, wie vom Regen kommen lassen (also nicht direkt nach unten sprühen). Warum wir das so gemacht haben? Weil die Rasensamen bei direkter Wasserstrahlung und zu viel Wasser davonschwimmen würden und wir möchten sie ja an Ort und Stelle halten ;-).
  5. Nach gut 3-4 Wochen könnt ihr euren Rasen das erste Mal mähen, hier zu eignet sich das Mähen auf 10cm und beim zweiten Mal auf 6cm. Wir lassen unseren Rasen immer relativ “hoch” stehen, weil er widerstandsfähig sein muss, schließlich laufen bei uns die Kinder manchmal wie verrückt durch die Wiese – was ja auch der Sinn der Sache ist.
  6. Sobald ihr den Rasen das erste Mal gemäht habt, solltet ihr diesen nur noch 1-2 die Woche gießen und zwar für 30 Minuten mit dem Rasensprenger einnässen. Dadurch sollen die Grashalme Wurzeln bilden, die weit nach unten reichen und sich das Wasser nicht nur von der Oberfläche holen, sondern eben weit in den Boden reichen. Das macht euren Rasen ebenfalls widerstandsfähiger gegen Trockenheit.

Beim Dünger verwenden wir ausschließlich Bio-Dünger, zB Oscorna Rasaflor und keine chemischen Dünger ;-).

Ich hoffe, unsere Tipps für einen schönen grünen Rasen helfen euch weiter. Wenn ihr sonst noch Fragen habt, könnt ihr diese gern ein den Kommentaren stellen.

Ich hoffe, mit meiner ausführlichen Tour durch den Garten, konnte ich euch inspirieren und ausreichend Tipps geben. Im IGTV-Video findet ihr noch weitere Hinweise dazu, wie wir den Garten pflegen, woher wir die Textilien, Pflanzentöpfe und Dekoration haben. Also schaut einfach rein.

Noch Fragen? Dann schießt los und macht es euch daheim so richtig in eurer grünen Oase gemütlich!

Alles Liebe und bis bald,

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