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FOOD | Settimana della Cucina Italiana: Selbstgemachter Panettone zur Woche der italienischen Küche

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Panettone ist für mich seit meiner Kindheit typisch an Weihnachten. Wieso? Weil mein Papa, heut wie damals, diesen traditionellen Mailänder Weihnachtskuchen in der Adventszeit nascht. Kein Wunder also, dass ich in Zusammenarbeit mit ENIT, der italienischen Zentrale für Tourismus, meinen eigenen selbstgemachten Panettone anlässlich der „Woche der italienischen Küche“, der Settimana della Cucina Italiana, zubereiten wollte. Einerseits, um meinem Papa eine Freude zu machen, dem ich daraufhin die Hälfte des Kuchens vorbeigebracht habe, andererseits, aus Neugier darüber, wie ich dieses ganz besonderen italienische Dessert denn nachbacken könnte.

Ihr wisst ja, ich bin ein riesengroßer Fan Italiens und besonders eine Liebhaberin der italienischen Küche. Die Vielfalt der Speisen, von würzig über süß, Vorspeisen bis Nachspeisen und die Liebe und Hingabe, mit derer, jedes einzelne Gericht zubereitet wird, das fasziniert mich schon sehr sehr lange. Wenn ihr mehr über die Hintergründe der Woche der italienischen Küche erfahren möchtet und das absolut geling sichere Rezept für Panettone gerne ausprobieren möchtet, dann solltet ihr unbedingt weiterlesen.

Die Woche der italienischen Küche

Von 23. November bis 29. November findet weltweit diesjährig zum 5. Mal die Settimana dela Cucina Italiana statt, bei der die Vielfalt der italienischen Küche gezeigt wird. Traditionelle Lebensmittel, besondere Speisen und zahlreiche geschützte italienische Produkte stehen dabei im Fokus. Und oooh… Italien hat hier wirklich einiges zu bieten. Von Vino zu Olivenöl, Mozzarella über leckere Pizza und Pasta-Spezialitäten – ich liebe italienisches Essen!

Bereits im Sommer habe ich euch in Zusammenarbeit mit italia.it allerlei Antipasto-Ideen und Rezepte für ein italienisches Dinner vorgestellt, weshalb ich zur Feier der Woche der italienischen Küche ein süßes Rezept ausprobieren wollte. Gemeinsam mit drei weiteren Blogger-Kollegen haben wir in dieser Woche ein 4-Gänge-Menü zusammengestellt, bei welchem ihr jeweils einen Gang aufgeteilt auf allen vier Blogs nachlesen könnt.

Den Startschuss hat Littlebee gegeben, mit einem leckeren Antipasti-Board, während Cooking Catrin den Primo Piatto, also den ersten Gang und Stepford Husband den Secondo Piatto, den zweiten Gang, präsentiert haben. Als Schlusslicht der Settimana della Cucina Italiana darf ich nun mit meinem Panettone-Rezept abschließen.

Panettone – Weihnachtskuchen aus Italien

Wenn ihr bis dato noch nicht von Panettone gehört habt, möchte ich euch den traditionellen Mailänder Weihnachtskuchen näher vorstellen. Der Kuchen besteht aus kandierten Früchten sowie Rosinen und wird eigentlich in Papiermanschetten gebacken, in denen der Weizensauerteig dann so aufgeht, dass der Panettone seine typische Kuppelgestalt erhält. Zum Panettone wird meistens süßer Wein, zum Beispiel Spumante serviert.

Ich muss zugeben, diesen Panettone zu backen, war eine echte Herausforderung, aber eine, die wirklich Spaß gemacht hat, denn beim ersten Mal ist mir der Weizensauerteig nicht so recht gelungen. Weil aufgeben aber keine Option für mich ist und ich euch unbedingt ein machbares Rezept vorstellen wollte, habe ich einen zweiten Versuch gewagt und siehe da, der Panettone ist richtig lecker geworden. So gut sogar, dass mir meine Kinder und mein Mann fast alles vom Kuchen weggegessen haben, denn eine Hälfte davon habe ich meinem Papa vorbeigebracht und dieser meinte sogar, dass sei der beste Panettone, den er je gegessen hat.

Ihr wollt dieses italienischen Rezept unbedingt ausprobieren, dann folgt sogleich das Rezept!

Italienischer Panettone

Ihr braucht:

4 EL Milch
1 Würfel frisches Germ
1 TL Staubzucker

100g Staubzucker
200g Butter (weich, Zimmertemperatur)
5 Eier
1 TL Abrieb einer Bio-Zitrone
1 TL Abrieb einer Bio-Orange
500g glattes Mehl, möglichst fein, zB Typ 480
1 Prise Salz
100g Rosinen
4-6 EL Rum
50g Zitronat
50g Orangeat

Tiefe Springform oder Tortenring mit Durchmesser 16cm/18cm
Butter zum Fetten der Form
1 Eiweiß
1 EL Staubzucker
1 Prise Zimt
Mandelblättchen

Zunächst die Milch in einem breitem Glas in der Mikrowelle oder in einem Topf auf dem Herd erwärmen (nicht aufkochen!). Die Milch sollte lauwarm seine, ehe ihr den Germwürfel hineinbröselt. Einen Teelöffel Staubzucker zugeben und unter vorsichtigem Rühren den Germwürfel auflösen. Die Milch-Germ-Mischung zur Seite stellen und mindestens 5 Minuten ruhen lassen. Die Mischung sollte dann richtig gut aufgehen.

Inzwischen die Butter mit dem Staubzucker und den Eiern dick schaumig mit dem Mixer aufschlagen. Eine Bio-Orange und eine Bio-Zitrone reiben, die Zeste davon zur Ei-Zucker-Mischung geben.

Rosinen mit dem Rum in einem Topf köcheln, anschließend zur Seite stellen und gut auskühlen lassen.

In einer weiteren großen Schüssel, das Mehl mit dem Salz vermengen.

Nun mit dem Knethaken eures Handmixers oder eurer Küchenmaschine abwechselnd und langsam die Ei-Zucker-Mischung und die gut auf gegangene Hefe unter den Teig mengen. Wenn alles vermengt ist, solltet ihr den Teig noch gut 5 Minuten langsam und gleichmäßig kneten.

Im nächsten Schritt den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal mit den Händen gut durchkneten. Keine Angst, der Teig ist jetzt sehr klebrig, das macht überhaupt nichts. Gebt nicht mehr Mehl hinzu, das würde den Panettone am Ende nur hart und bröselig machen, aber nicht weich und flaumig, so wie wir den Kuchen gerne hätten. Den Teig dann wieder in die große Schüssel zurückgeben und mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken.

Der Germteig sollte nun für mindestens 2 Stunden gehen. Am besten an einen warmen Ort stellen (mindestens Zimmertemperatur). Nach gut 2 Stunden hat sich der Teig verdoppelt. Den Teig mit den Fingern noch einmal gut in der Schüssel durchkneten. Die Rum-Rosinen mit dem Orangeat und dem Zitronat zugeben, wieder gut durchkneten.

Eine tiefe Springform mit Durchmesser 16 oder auch 18cm mit Butter gut ausfetten. Den Teig möglichst zu einer Kugel kneten und direkt in die Form geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und erneut 45 Minuten gehen lassen.

Den Teig anschließend mit einer Mischung aus Eiweiß, Staubzucker und etwas Zimt bestreichen. Mandelblättchen (alternativ auch grobe Haferflocken) darüber streuen und den Panettone im vorgeheizten Backofen bei 170°C Unter- und Oberhitze oder 180°C Heißluft für 40-50 Minuten auf der untersten Schiene backen.

Den Panettone aus dem Backofen nehmen. Gut 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Springform lösen. Mit einer Manschette aus Backpapier oder Pergamentpapier und einer Schleife umwickeln, servieren oder verschenken.

Dazu Kaffee oder gerne auch, typisch italienisch Spumante oder Prosecco trinken. Lasst es euch schmecken!

Eine kurze Videoanleitung zur Zubereitung des Panettone findet ihr auch auf meinem Instagram-Kanal. Schaut gerne mal vorbei und wenn ihr das 4-Gänge-Menü gerne nachkochen möchtet, dann schaut bei den anderen Bloggern vorbei und schon könnt ihr ein festliches Menü für die kommende Weihnachtszeit kochen bzw. backen.

Was ist denn für euch das beste italienische Gericht? Ich könnte mich ehrlich gesagt gar nicht entscheiden, aber wenn ich müsste, dann könnte ich jeden Tag Pasta essen… und ihr?

Alles Liebe, cari saluti

*In freundlicher Zusammenarbeit mit ENIT/ italia.it






2 Kommentare

  1. 30. November 2020 / 10:26

    Hallo Sabrina,
    ich liebe diesen italienischen Kuchen, einfach ein Muss. Dein Rezept ist klasse und ich glaube dir das dies sicherlich eine Herausforderung war. Aber er ist dir toll gelungen. LG, Claudia

    • Sabrina Sterntal
      Autor
      7. Dezember 2020 / 20:51

      Danke liebe Claudia, ich finde auch, dieser Kuchen passt perfekt zu Weihnachten 💕 und danke fürs Lob. Ich werde demnächst noch ganz kleine Panettinis probieren, mal schauen, ob das klappt.
      Liebe Grüße,
      Sabrina

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