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LIFE UPDATE | Hello 2021 – meine Ziele für das neue Jahr und welche Gewohnheiten ich ändern möchte

Hello 2021 – ein neues Jahr steht uns bevor. Ein Jahr, dem wir anders entgegenblicken als sonst. Wir sind ein bisschen zaghafter, abwartend und wissen noch nicht so recht, wo wir eigentlich hinwollen oder auch, was wir alles erleben werden und dürfen. Trotz all der beunruhigenden Nachrichten, die täglich aus aller Welt auf uns einströmen, bin ich positiv und optimistisch gestimmt, weiß, dass wir auch in den kommenden Wochen und Monaten viele freudige Momente und schöne Dinge erleben werden.

Für mich steht fest, dass ich trotz allem Ziele habe, die ich 2021 verfolgen und erreichen möchte, die mich motivieren sollen und die mir dabei helfen werden, weiter zulernen und an mir zu arbeiten. Ich bin kein Fan von dem Spruch „New Year – New Me“, denn ich mag mich eigentlich so, wie ich bin und hab keine Lust auf Selbstoptimierung, die mir durch Trends bei Instagram oder die Meinung anderer aufgedrückt werden. Nein, stattdessen möchte ich weiterhin reflektieren, mich 2021 noch mehr mit mir selbst auseinandersetzen und habe mir dafür überlegt, was 2020 richtig gut gelaufen ist, worauf ich stolz bin, was ich neu ausprobieren möchte und wie ich meinen Alltag einfacher und etwas stressfreier gestalten kann. Dabei habe ich ein ganz großes Motto, dass ab sofort meinen Alltag bestimmen soll und ich mir als eine Art Mantra immer wieder ins Gedächtnis rufen möchte: Focus & Balance – in jeglicher Lebenslage und besonders in Bezug auf meine Ziele.

Welche weiteren Ziele ich mir für 2021 gesetzt habe und welche Gewohnheiten ich ändern möchte (die ich seit dem letzten Jahr immer noch mit mir rumschleppe), das lest ihr in diesem Beitrag und vielleicht kann ich euch damit ja auch noch ein bisschen für eure ganz eigenen Ziele inspirieren.

Meine Ziele für 2020

1. Tagebuch schreiben: Ganz neu entdeckt habe ich aber auch Tagebuchschreiben. Jeden Tag setze ich mich morgens hin und halte fest, für was ich dankbar bin und überlege, wie ich den Tag wundervoll machen kann. Zudem schreibe ich mir selbst ein paar motivierende Worte auf. Am Ende des Tages reflektiere ich dann – und das tut mir wirklich gut, gerade jetzt in dieser „komischen Zeit“. Am Tagebuch schreiben will ich unbedingt für den Rest des Jahres festhalten.

2. Gesunder ernähren/ wieder mehr Sport – aber ohne Druck: Der Klassiker im neuen Jahr, aber etwas, das ich für mich auch selbst wieder mehr leben muss. Gerade in der Zeit zwischen Halloween und Silvester habe ich wieder sehr viel ungesunde Sachen gegessen, nicht auf meine Ernährung geachtet und ein passendes Gleichgewicht zwischen jenen Dingen, die mir und meinem Körper guttun und denen, die ich einfach nur aus Stress konsumiere. Dementsprechend gehen wir gerade viel Spazieren und ich arbeite auch wieder sehr an meiner Fitnessroutine. Bezüglich Essen und Trinken bin ich auch wieder gut dabei: Ich trinke eigentlich fast nur Tee, min. 2 Liter Wasser zusätzlich am Tag und arbeite wöchentlich einen Speiseplan mit meiner Familie aus.

3. Strukturiert Lebensmittel einkaufen, nichts wegwerfen oder verschwenden: Seit Anfang des Jahres schreibe ich wieder einen Wochenspeiseplan und versuche dabei möglichst strukturiert einzukaufen, das heißt, keine Lebensmittel zu verschwenden und alles zu verkochen. Es soll nichts schlecht werden und schon gar nichts im Müll landen!

4. Weniger planen, mehr im Hier und jetzt leben: Planung ist für mich wahnsinnig wichtig und gehört zu meinem Alltag dazu. Schon am frühen Morgen schreibe ich eine To-Do-Liste für den Tag und organisiere meine Woche. Und das schon seit gut 15 Jahren. 2020 hat einige meiner Planungen umgeworfen, verschoben oder gar gecancelt und deshalb möchte ich lernen, meine Tage und Wochen nur soweit zu planen, als dass ich auch noch flexibel und spontan agieren kann und somit auch mehr im Hier und Jetzt leben. Gerade als Mama mit meinen Kindern ist das wichtig und ich habe in meiner kurzen Pause gemerkt, dass auch meine Familie es sehr genießt, wenn ich nicht ständig eingespannt und mit Arbeit eingedeckt bin. Natürlich ist es als Selbstständige so, dass ich quasi rund um die Uhr arbeite, weil ich immer daheim im Home-Office bin und nur alleine meine Aufgaben und Tasks umsetzen kann. Trotzdem möchte ich hier eine Balance finden, die sich gut anfühlt und mich immer wieder neu fokussieren und priorisieren.

5. Früher zu Bett gehen bzw. eine Deadline für das Arbeiten am Abend setzen: Ich neige dazu gerne viel und lange zu arbeiten, erst recht bis spät in die Nacht hinein. Wenn meine Kinder im Bett sind und mein Mann und ich abends noch eine Serie auf Netflix geschaut haben, setze ich mich meistens noch vor den Laptop und arbeite bis Mitternacht. Dann kann ich aber nur sehr schwer und schlecht einschlafen, weil mein Kopf voll mit Gedanken ist und schlafe sehr wenig. Ab sofort möchte ich maximal bis 22:30 Uhr arbeiten, mir dann noch mindestens 30 Minuten handyfreie Zeit gönnen, alle Gedanken aufschreiben und spätestens um 23:00 Uhr ins Bett gehen, um einen erholsamen Schlaf zu bekommen. Ich will ehrlich sein, bisher hat es erst 3x geklappt, aber ich habe ja noch über 11 Monate Zeit an meinem Ziel zu arbeiten ;-).

6. Keine „Belohnungskäufe“ mehr: Ach, was soll ich sagen, ich gehöre zu den Menschen, die sich in Stresssituationen oder generell im Alltag gerne mal mit Shopping belohnen. Dann kaufe ich mir einfach zu viele Dinge, die ich im Alltag zwar brauchen kann und die auch sinnvoll sind, aber manchmal passiert es eben auch, dass es überhandnimmt und ich plötzlich in einem Klamottenladen stehe, ein paar Minuten später mit einer vollen Tüte rausgehe, ohne wirklich zu wissen, was ich gekauft habe. Und das will ich drastisch reduzieren. Mein Geld möchte ich stattdessen für ein anderes Projekt/ Ziel sparen.

7. Mehrere Pausen einlegen – das heißt öfter Offline-Zeit einplanen: Ich bin ständig erreichbar, habe immer mein Smartphone in der Hand, arbeite damit, kommuniziere damit – auch privat – halte Fotos und Videos fest und habe das Gefühl, dass ich nie eine Pause habe. Deshalb möchte ich ab sofort öfters Offline-Zeit einlegen, zum Beispiel an den Wochenenden oder einfach mal zu den Feiertagen, mitten in der Woche, wann auch immer es passt. Der Druck, den ich mir selbst mit täglichen Instagram-Postings auflege und mit rund-um-die-Uhr Verfügbarkeit für meine Kunde, kann ich mir nur selbst wieder nehmen.

8. Zwischendurch ausmisten und die Ordnung behalten: In wenigen Tagen dreht sich hier auf dem Blog und auch bei YouTube bzw. Instagram vieles um das Thema Declutter und Ordnung schaffen, denn gemeinsam mit meinen Lesern setze ich eine Ordnungs-Challenge um. Darüber hinaus möchte ich aber auch nach dieser Zeit möglichst Ordnung halten und mit weniger Krimskrams leben.

9. Sonntag ist Ruhetag, also nicht arbeiten: Damit meine 7-Tage-Arbeitswoche, wie bereits weiter oben erwähnt, auch Offline-Zeiten beinhaltet und ich mich voll auf meine Familie konzentrieren kann, möchte ich den Sonntag als Ruhetag einlegen. Postings, die ich an diesem Tag online stelle, werde ich bereits vorab erstellen und einfach mal einen Tag lang keine Blogposts schreiben. Ob ich das schaffe? Der Weg ist das Ziel…. ;-).

10. Alkohol nur am Wochenende: Oh im Dezember habe ich viel zu viel Alkohol getrunken: Mal ein Glas Weißwein unter der Woche, ein Cider ebenso und schwupps, wurde es einfach zu viel. Seit Jahresbeginn trinke ich daher nur noch am Wochenende ein Glas Rotwein oder einen Cocktail-Drink.

11. Mehr neue Rezepte ausprobieren: Wenn ich stressige und arbeitsintensive Tage habe, dann nehme ich mir zu wenig Zeit zum Kochen und greife sofort zu Fast-Food bzw. Lieferservice und das schlägt sich dann auch auf meine Ernährungsweise nieder und auf mein Wohlfühlgewicht, dass schwindet. Seit gut zwei Wochen probiere ich aber endlich wieder mehr neue Rezepte aus, koche täglich frisch und habe wieder Spaß an Rezepten, die ich für den Blog abfotografiere. Ihr könnt euch also auf mehr Food-Inspo freuen.

12. Neues Tattoo: Nachdem ich 2020 eine Pause eingelegt habe, möchte ich 2021 ein neues Tattoo-Projekt umsetzen und vorerst auch das letzte. Es gibt da noch eine Stelle, die mir zu nackt ist (nein, es ist nicht der andere Arm) und hierfür möchte ich gerne etwas Farbe unter der Haut.

13. Mein Ding durchziehen und mich nicht von der Masse verbiegen lassen: Immer wieder predige ich Individualität, weil diese für mich sehr wichtig ist und dennoch lasse ich mich viel zu sehr von Vergleichen beeinflussen. Ich vergleiche meine Leistungen bei IG mit anderen Bloggern oder mache mich in Bezug auf meine Arbeitsleistungen zu klein, dabei gebe ich schon alles was ich kann. Deshalb will ich es endlich schaffen, mich davon zu lösen. Eine Aufgabe, die wohl mein ganzes Leben lang dauern wird, aber eine, die wichtig ist und hier erinnere ich mich immer wieder gerne an die Worte zurück: Vergleiche ist das Ende vom Glücklichsein und da ist so viel Wahres dran.

Und weil 13 meine Lieblingszahl ist, belasse ich es bei diesen 13 Punkten, auf die ich mich im Jahr 2021 fokussieren möchte und bei denen ich die richtige und passende Balance finden möchte.

Auch wenn 2021 das Jahr ist, in dem wir alle kaum Vorsätze haben und gerade in Bezug auf Planungen (etwas das ich sonst so sehr liebe und mir bei meiner Struktur und guten Laune hilft) zurückstecken müssen und lernen, flexibel und spontan zu argieren, ist es dennoch hilfreich Ziele zu haben…sich zu fokussieren. Dass sich meine Ziele in diesem Jahr ganz stark vom letzten Jahr unterscheiden, muss ich wohl nicht erwähnen. So geht es uns bestimmt allen – da sitzen wir sprichwörtlich im selben Boot.

Also dann, starten wir mit mehr Fokus auf das Hier und Jetzt und mehr Balance in Bezug auf Wünsche, Vorstellungen, Pläne und Selbstkritik ins neue Jahr. Und bei euch? Habt ihr Ziele? Etwas, das ihr unbedingt erledigen oder umsetzen möchtet? Hier geht es gar nicht so sehr ums Reisen oder um Selbstoptimierung (etwas das ich sehr kritisch betrachte), sondern mehr um persönliche Ziele oder Herausforderungen? Schießt mal los!

Alles Liebe und auf ein gutes, gesundes und spannendes neues Jahr!

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