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LIVING | Herbst im Garten: Tipps und Tricks um euren Garten fit für den Herbst zu machen

PRODUKTEMPFEHLUNG

Langsam aber sicher hält der Herbst bei uns Einzug und der Sommer tritt seinen wohlverdienten Urlaub an. Aus diesem Grund wird es auch endlich Zeit für die entsprechende Garten- und Terrassenpflege. Sommerpflanzen und Kräuter werden gegen Herbstblumen getauscht, der Rasen noch einmal vertikutiert und auch sonst alles an die neuen Witterungsverhältnisse angepasst. Welche Tipps und Tricks ich für euren Balkon oder eure Terrasse und den Garten habe, welche Blumen bei mir im Herbst immer zu finden sind und wo ihr sie kaufen könnt, lest ihr in diesem Beitrag.

Im Sommer verbringen wir fast jede freie Minute im Garten, aber im Herbst ändert sich das schlagartig wieder. Trotzdem möchte ich unsere Terrasse und den Garten auch in der kühlen Jahreszeit dekorativ in Szene setzen und die Gartenpflege dürfen wir auch nicht außer Acht lassen. Wenngleich die Pflege nicht so intensiv ist, wie in den Monaten April bis August, müssen wir dennoch immer wieder Laub zusammentragen oder die Hecke in Schuss halten.

Gartenpflege im Herbst und Winter

Während sich in den letzten Jahren vor allem mein Mann um die Gartenpflege gekümmert hat und ich mich der dekorativen Arbeit angenommen habe, bin ich heute zur leidenschaftlichen Rasenmäherin geworden. Wirklich, ich liebe es, wenn ich im Sommer einmal die Woche unseren Rasen im Garten mähe, denn der Geruch, der sich dann durch die warmen Sommertage zieht, ist so wunderbar und das Gras fühlt sich unter den nackten Füßen so wunderbar weich, ja fast schon flauschig an. Damit wir im nächsten Jahr auch wieder einen schönen Rasen haben, entlüften wir diesen zweimal im Jahr, also im Frühjahr und im Herbst. Beim vertikutieren verwenden wir aktuell ein elektrisches Gerät, weil das Entlüften mit einem Handrechen doch sehr anstrengend ist. Außerdem sind wir damit auch einfach viel schneller. Das Gerät teilen wir uns übrigens mit dem Schwiegerpapa, so haben gleich zwei Familien etwas davon und der Vertikutierer wird öfters benützt.

Da wir eine Hainbuche als Hecke haben, deren Blätter sich im Herbst in wunderschöne goldene und rötliche Töne färbt und anschließend über den Winter das Laub verliert, müssen wir im Herbst auch immer wieder das Laub weg rechen. Zusätzlich verliert auch der Walnussbaum vom Nachbargrundstück seine Früchte, die dann immer von meinen Kindern eingesammelt werden und daheim geknackt werden.

Damit wir ein bisschen Routine in die Gartenarbeit bekommen, kümmern wir uns im Herbst alle zwei Wochen um das Laub, sowie alle anfallenden Arbeiten. Anders als im Sommer, wo wir doch jede Woche am Samstag oder Sonntag ein paar Stunden für die Gartenpflege aufwenden, können wir den Arbeitsaufwand in den kalten Jahreszeiten deutlich minimieren.

Vorkehrungen für die Frostperiode

Darüber hinaus gibt es noch ein paar Vorkehrungen, die wir alljährlich im September und Oktober treffen, damit wir uns den Witterungsverhältnissen anpassen.

  • Sommerkräuter entfernen oder ins Haus stellen
  • Leere Töpfe mit Herbstblumen füllen
  • Rasensprenger wegräumen
  • Sandspielkasten der Jungs für die Frostperiode vorbereiten
  • Gartenschläuche abmontieren
  • Wasseranschlüsse entfernen und Frostschutz montieren
  • Keramiktöpfe gegen Terrakotta-Töpfe tauschen
  • Gläser und Dekomaterial von der Terrassenbar entfernen
  • Pflanzen, die nicht winterhart sind ins Haus räumen oder abdecken
  • Hecke zurückschneiden
  • Rasen entlüften/ vertikutieren
  • Vogelfutterstation einrichten

Da wir nur knapp 70m² Grünfläche haben, reichen uns beispielsweise ein elektrischer Rasenmäher, ein Hand-Vertikutierer und ein Gartenschlauch bzw. Rasensprenger zur Pflege. Mit diesen drei Geräten kümmern wir uns von Frühling bis Herbst eigentlich ganz gut um unser kleines umzäuntes Reich. Es gibt aber auch weitere Dinge, die uns die Gartenpflege erleichtern, beispielsweise eine Pop-Up-Laubtonne oder eine Ratschenschere zum Zurückschneiden der Hecke.

Welche Herbstblumen ich am liebsten verwende und wo ich diese kaufe, verrate ich euch im Folgenden.

Herbstblumen und Pflanzen für einen herbstlichen Blumengarten

Für mich sind Chrysanthemen die schönsten winterharten Herbstblüher, weil sie in solch einer Farbpracht und Intensität im Garten blühen. Zudem sind Chrysanthemen meiner Meinung nach sehr pflegeleicht. Ein sonniger oder zumindest halbschattiger Platz und ab und an etwas Wasser reicht aus. Damit es durch Regen nicht zur Staunässe kommt, bewahre ich meine Blumen übrigens immer in Terrakotta-Töpfen auf. Auch das Heidekraut bzw. Knospenheiden, die winterhart sind und in allerlei Farben erhältlich sind. Der langsam und aufrecht wachsende Strauch kann einzeln oder in Beeten eingesetzt werden, gerne auch im Vorgarten oder auf dem Balkon. Ebenso schön sind winterharte Eisblumen, die in kräftigem orange, mit weiß oder sogar pink und bunt gemixt erhältlich sind. Wichtig ist immer, dass ihr die notwendigen Gefäße verwendet und den geeigneten Platz sucht. Bei Fragen, wendet ihr euch am besten immer direkt an die Fachangestellten im jeweiligen Gartencenter oder beim Gärtner eures Vertrauens.

Folgende Herbstblumen kann ich empfehlen:

  • Chrysanthemen
  • Heidekraut
  • Dahlien
  • Herbstastern
  • Herbstenzian
  • Fetthenne
  • Hornveilchen

Herbstblumen pflanze ich immer Mitte September ein und habe dann eigentlich bis Mitte/ Ende November eine schöne Blütenpracht. Passend dazu dekoriere ich unseren Garten mit Kürbissen, die dann auch noch bis kurz nach Halloween stehen können. Ein paar bunte Gießkannen und Kerzen, die dank der Sommerhitze nicht mehr schmelzen, finden im Herbst auch wieder ihren Platz auf der Terrasse wieder. Solarlampen entferne ich nicht, diese bleiben bis zum nächsten Jahr erhalten, da sie auch im Herbst noch ausreichend Sonne abbekommen, um abends zu strahlen.

Bei der Erde lege ich des Weiteren immer viel Wert darauf, dass es eine BIO-Erde ist und sich für Gartenpflanzen eignet.

Meine Blumen für den Garten kaufe ich zumeist bei Dehner oder Bellaflora. Mein letzter Einkauf, den ihr hier sehen könnt, wurde bei Bellaflora gemacht und ich war richtig überrascht, ob der Kürbisvielfalt und hübschen Herbstdekoration. Ich denke, da muss ich in den kommenden Tagen unbedingt wieder vorbeischauen und mir noch den einen oder anderen Kürbis mitnehmen. Davon kann man ja nie genug haben, oder?

In den nächsten Wochen möchte ich auch noch eine Vogelfutterstation für den Winter bauen sowie ein paar weitere einfache DIY-Ideen für den Garten mit euch teilen. Fürs Erste bleibt es hier aber rund um den Garten dann doch eher ruhig und ich konzentriere mich wieder auf unser Haus, denn dort machen wir’s uns im Herbst wieder richtig gemütlich. Wie das aussieht und welche Deko-Tipps ich fürs Wohnzimmer habe, das könnt ihr schon bald nachlesen.

Viel Spaß beim Gartln im Herbst und bis bald.

Alles Liebe,

 

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