Blogbeiträge können Werbung enthalten

TRAVEL | London is Calling again: Mädelswochenende in London – Notting Hill, Covent Garden und “Wicked” the Musical (Part 2 #travelwithme)

London, my Home far away from Homemein zweiter Besuch in London war tatsächlich viel schöner als mein erster Besuch, weil ich mir zum Beispiel vorgenommen hatte, mich weniger zu stressen, was das Thema Sightseeing betrifft. Bei unserem ersten Mädelstrip im Herbst 2018 hatten wir uns, ganz naiv, in den Kopf gesetzt möglichst viele Highlights und Zwischenstopps an allerlei bekannter Plätze einzulegen und kamen kaum voran. Das liegt vor allem daran, dass dieses wunderschöne Stadt so viel zu bieten hat und einige Sehenswürdigkeiten sehr weit auseinander liegen. Wenn ich mir vorstelle, dass London so viele Einwohner hat, wie ganz Österreich, dann wird mir immer wieder bewusst, wie wahnsinnig groß diese Stadt doch eigentlich ist.

Bei unserem zweiten Urlaub wollten wir also alles “besser” machen und siehe da, es klappte: Kaum Zeitstress, entspanntes durch die Straßen schlendern, spontane Restaurantbesuche und ein besonderes Gefühl von Geborgenheit überkam meine Freundinnen und mich bei unserem Wochenendtrip in der britischen Hauptstadt. Vor wenigen Tagen habe ich euch bereits ein bisschen etwas über unsere Ankunft in London erzählt und euch Tipps gegeben, zum Beispiel zur Unterkunft, dem Tower of London als Must See-Hot Spot und einer grandiosen Live-Show von Hugh Jackman. Aber auch der zweite und dritte Tag in London hatten einiges zu bieten, weshalb ich euch mein Traveldiary in drei Blogposts und einem Video vorstelle. Sämtliche Fotos und Aufnahmen habe ich übrigens mit dem Samsung Galaxy S10+ gemacht, den für mich besten Reisebegleiter überhaupt. Mehr dazu folgt aber im finalen Beitrag, wenn ich euch den VLOG zeige.

Heute widmen wir uns zunächst dem zweiten Tag in London. Es ist Samstag, 10:30 Uhr vormittags und wir spazieren durch Notting Hill…

Notting Hill: Liebe auf den zweiten Blick

Nachdem meine Mädels und ich bereits im November dem berühmten Viertel “Notting Hill” mit all einen schönen bunten Häusern einen Besuch abgestattet hatten, wollten wir diesen Stadtteil eigentlich auslassen. Weil ich aber eine Empfehlung für ein Frühstückslokal, das Maison Puget, eine französische Bäckerei und zugleich ein Frühstückscafè, auf der Portobello Road, der berühmtesten Straße in Notting Hill, erhalten hatte, wollten wir dann doch noch einmal vorbeischauen.

Notting Hill liegt in etwa 20 Minuten Fußweg von unserem Hotel entfernt, ist gut zu erreichen und jeden Samstag findet dort der berühmte Porto Bello Road Market statt. Diesen Markt gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert, aber erst seit 50 Jahren ist er für seine Antiquitäten bekannt. Wer es schafft, am Samstagvormittag in das Viertel zu kommen, der wird neben zahlreichen Ständen, die Obst und Backwaren, Kleidung, Schmuck oder Schallplatten ausstellen, auch einige skurrile Dinge sehen, wie Beispielsweise einen Stand mit allerlei antiker Lupen. Der Markt findet auch wochentags statt, wird aber vor allem samstags stark frequentiert.

Auf der Portobello Road, die übrigens eine Grenzregion zwischen armen und reichem London darstellt, befindet sich die bereits genannte französische Bäckerei, Maison Puget, die mir bereits im letzten Herbst empfohlen wurde. Schon beim Betreten des Cafès wurde uns klar, dass wir hier unbedingt frühstücken mussten, denn die Schaufenster waren voll mit leckeren Backwaren: Tartelettes in süß und salzig, soweit das Auge reicht und auch noch das beste Baguette Londons. Da konnten wir gar nicht anders, als es uns richtig gut schmecken zu lassen. Schnurstracks war unser Tisch gefüllt mit Avocadotoast, Tartelettes, Porrige, Kaffee und Tee und wir kamen aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Wenn auch ihr ein leckeres Frühstückslokal sucht, in dem die Bedienung überaus freundlich ist und wo ihr anschließend noch ein bisschen durch Londons berühmte Gassen streifen könnt, dann ist das Maison Puget die richtige Wahl.

Londoner Tube: Von A nach B in Windeseile

Die London Underground ist die älteste U-Bahn der Welt mit der größten Netzlänge europäischer U-Bahnen – das merkt man auch, wenn man sich als Tourist mit der Tube fortbewegt. Das Londonder U-Bahn-Netzt kann ganz einfach mittels Oyster-Card genutzt werden. Die Karte kann sich jeder Tourist an einem Underground-Schalter gegen ein Pfand von Pfund (lustiges Wortspiel) kaufen und je nach Wunsch Guthaben aufladen. Wer die U-Bahn nutzen möchte, der legt die Karte beim Betreten der Schranken auf ein Panel und beim Verlassen erneut, dann wird eine Fahrt abgebucht. Innerhalb des U-Bahn-Netzes könnt ihr euch dann frei bewegen, das heißt auch mehrere U-Bahnen nutzen.

Anders als in Wien sind die Strecken zwischen den Stationen in London um einiges länger und die Linien, die wir benutzt haben, das wären die Central Line, die District Line, die Circle Line, die Piccadilly Line und die Jubilee Line, verlaufen alle im Untergrund. Insgesamt gibt es 11 Linien, die London optimal vernetzen und wenn man einmal so richtig in das London Underground-Netzt eintaucht, dann findet man auch richtig Spaß am U-Bahnfahren.

Mir persönlich hat es richtig viel Spaß gemacht, mittels Tube durch London zu düsen und anders als bei unserem ersten Besuch, konnten wir uns nun schon viel besser fortbewegen, zum Beispiel wussten wir schon, an welchen Stationen der Central Line wir aussteigen mussten, um zu welcher Sehenswürdigkeit zu gelangen und konnten uns so auch bei der Weiterfolge, also beim Entdecken neuer Stadtteile, gut orientieren. Die längste Fahrt hatten wir von unserer Station dem Lancaster Gate zur The O2-Arena mit knapp 30 Minuten Fahrtzeit (liegt bei Greenwich).

Ich denke, die Fotos sprechen für sich und ich kann jedem Touristen die London Underground ans Herz legen, denn zum einen fährt man günstiger als mit dem Uber, erreicht sein Ziel schneller als mit dem Taxi oder einem Doppeldeckerbus und spart sich auch die extrem komplizierten und überteuerten Hop-On-Hop-Off-Busse (da hatten wir ja bei unserer ersten Reise ein ziemlich negatives Erlebnis).

Übrigens: Bei der Station Holborn ist uns dann noch etwas Lustiges passiert. Meine Mädels und ich sind bei Oxford Circus eingestiegen bzw. dachte ich, dass wir alle drei noch schnell in die Tube gesprungen wären, aber als sich die Türen schlossen und ich mich umdrehte, standen Rafaela und Natalie vor mir, nur außerhalb des Abteils. Beide klopften gegen die Scheibe und riefen mir “Holborn” zu, also dass ich an dieser Station aussteigen sollte. Nun denn, gesagt getan, tat ich dies und wartete darauf, dass sie in der nächsten U-Bahn zu mir stoßen würden. Die U-Bahn kam, fremde Personen stiegen aus, nur meine Freundinnen nicht und ich hatte kein Mobilnetz auf dem Smartphone, das heißt, ich konnte auch niemanden erreichen, weil wir anscheinend soweit unterhalb waren. Ich wartete also mit leicht klopfendem Herzen auf den nächsten Zug und wären meine Freundinnen da nicht ausgestiegen, wäre ich einfach alleine zum Hotel zurückgefahren. Dort hätten wir uns bestimmt gefunden. Ohne es zu wissen, hatte ich also zwei Stunden, vor diesem kleinen Hoppala, ein paar Fotos bei der U-Bahn Station Holborn gemacht, die mir nun bestimmt für immer im Gedächtnis bleibt.

Hot Spots in der City of London: Covent Garden, Piccadilly Circus und Chinatown London

Weil wir bei unserem ersten Besuch leider keinen einzigen Markt besuchen konnten und ich so viele Tipps und Empfehlungen für den Covent Garten, Old Spitalfields Market oder den Camden Market erhalten hatte, wollten wir bei unserem jüngsten London-Aufenthalt unbedingt einen dieser Märkte besuchen. Nachdem es am Vortag geregnet hatte, konnten wir am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen Covent Garden im Stadtteil am östlichen Rand des Londoner West Ends besuchen und kamen dabei so richtig in Shoppinglaune. Vor Ort habe ich mir ein paar Vans Slip-On im Vans-Store gekauft, ebenso wie einen Lip-Balm, der auf einem Marktstand verkauft wurde und nur aus natürlichen Zutaten besteht, sowie reichlich Süßigkeiten als Mitbringsel für meine Kinder vom Jubilee Market. Meine Freundinnen wurden ebenfalls fündig und so verbrachten wir ein paar Stunden beim Shoppen und hatten reichlich Spaß. Auf den ersten Blick wirkt Covent Garden nicht wie ein typischer Markt, da die Halle und die Geschäfte doch sehr nobel sind, aber abseits gibt es auch ein paar einfache Marktstände, die von kleinen Unternehmen geführt werden.

An und für sich sollte jeder London-Tourist Covent Garden einmal besucht haben, schon alleine wegen der Blumendekoration und der Straßenkünstler, die rundherum ihr Können zeigen. Wer aber etwas Bodenständiges sucht, den Vintage-Charakter von London näher kennenlernen möchte und Streetfood besonders gerne mag, der sollte stattdessen lieber Camden Market besuchen. Mehr dazu verrate ich euch dann im nächsten Blogpost.

Bevor wir uns auf den Weg zum nächsten Hotspot Londons, dem Piccadilly Circus machten, holte ich mir aber noch eine schnelle Stärkung in Form eines Donuts. Bei Douhnut Time bekommt ihr die kreativsten Donuts, die ich je gesehen habe. Schon alleine die Namen sind ein Hingucker, denn von Snicki Minaj bis hin zu Robert De N’Oreo ist so einiges dabei. Letzteren habe ich mir übrigens gegönnt und was soll ich sagen: eine absolute Kalorienbombe, aber jeden Bissen wert ;-).

Der Piccadilly Circus ist eine Straßenkreuzung und ein berühmter öffentlicher Platz im Londoner West End. Dieser Platz trägt seinen Namen wegen der runden, öffentlichen Fläche, der einer Art Kreisverkehr gleicht, der mit unter die wichtigsten Straßen Londons verbindet. Auf dem Platz tummeln sich zahlreiche Menschen und es gibt reichlich Sopping- und Unterhaltungsangebote. Nur wenige Gehminuten entfernt kommt ihr übrigens zum Chinatown London. Rundherum befinden sich auch zahlreiche Musical- und Theaterbühnen, so zum Beispiel auch das Palace Theater, in dem das Harry Potter Musical “The Cursed Child” aufgeführt wird. Da das Musical aus 2 Akten besteht und wir uns dafür einen halben Tag einplanen hätten müssen, haben wir dieses ausgelassen und uns stattdessen am Samstagabend “Wicked” das Musical angesehen und diese Aufführung war wirklich jeden Penny wert.

Abendgestaltung: Pub-Besuch und Musical

Bevor wir das Wicked Musical im The Apollo Victoria Theater besuchten, wollten wir uns zu dritt noch mal richtig stärken. Wie auch schon im letzten Jahr, als wir spontan das Lion King Musical besuchten und davor in einem Pub aßen, wollten wir diese Tradition auch dieses Mal weiterführen und entschieden uns deshalb für das Shakespear Pub gleich gegenüber des Theaters. Bei der Auswahl der Speisen änderten wir nichts und bestellten dieselben Gerichte wieder, nämlich Mac’n’Cheese, Hunters Chicken und Fish and Chips. Dazu gab es noch einen Cider. Die Speisen und Getränke werden übrigens am Tresen bestellt, bezahlt und dann von der Bedienung an den Tisch gebracht. Als wir das Pub betraten, lief gerade ein Fußballspiel über die TV-Monitoren des Lokals und ihr könnt euch vielleicht denken, dass es in England dann ziemlich laut zur Sache geht. Dennoch hatten wir viel Spaß im Pub, haben gut gegessen und beeilten uns danach ins Musical.

Manche von euch wissen vielleicht schon, dass ich bisher eigentlich keine Musicals gesehen habe, weil ich immer dachte, das sei nichts für mich. Nach wie vor bin ich kein großer Fan von zu viel Gesang und zu viel Geschnulze und mag es, wenn Musicals auch Textpassagen haben. Bei der Wahl unseres diesjährigen londonder Musical-Moments hätten wir passend zu meinen Vorstellungen kaum besser treffen können, denn Wicked vereint alles: einen tollen Cast, super Kostüme, lustige Sprechpassagen, wunderbare Lieder und reichlich Gänsehaut. Zudem bin ich das erste Mal richtig weit vorne in einem Musical gesessen, nämlich fünfte Reihe und konnte daher alles viel besser sehen. Wenn ihr demnächst in London seid und gerne das Musical besuchen möchtet, dann kann ich euch Wicked wärmstens empfehlen.

Übrigens: Anders als in Wien sind die Londoner Musicalbesucher was die Abendgarderobe betrifft sehr leger unterwegs. Meine Mädels und ich trugen Leinenhosen und Kleider, Sandalen und waren richtig rausgeputzt während Musicalbesucher aus der ersten Reihe Shirts und Jeans mit Sneakers trugen. Also, wer ebenfalls gerne casual unterwegs ist, muss sich bei Wicked nicht extra groß rausputzen.

Ein besonderes Highlight an diesem Tag war, die Cast nach der Musical Aufführung persönlich treffen zu können. Wäre meine Freundin Rafaela in der Pause nicht zum Shop im The Apollo Victoria Theater gegangen, um sich eine CD zu kaufen, hätten wir nie erfahren, dass nach dem Ende des Musicals die Musicaldarsteller am Neben- bzw. Hintereingang Autogramme geben. Schnurstracks liefen wir nach der Aufführung auch schon um das Theater herum und siehe da, wir konnten sogar Selfies mit den beiden Hauptdarstellern der Main Cast von Wicked, Alice Fearn (Elphaba) und Sophie Evans (Glinda) machen. Obwohl wir die Darstellerinnen in dieser Musicalaufführung zum ersten Mal gesehen hatten, war es irgendwie schon ein cooler Moment, sie anschließend persönlich zu treffen.

Völlig aufgedreht und super happy nach einem wundervollen zweiten Tag in London fielen wir daraufhin in unsere Hotelbetten und auch wenn wir uns eigentlich einen Wecker auf 7 Uhr gestellt hatten, ignorierten wir diesen und schliefen am Sonntag gleich mal bis knapp vor 8 Uhr. Was wir alles am dritten und letzten ganzen Tag in London erlebten, was dies mit einer magischen Zauberstunde im The Cauldron in London zu tun hatte, das alles und noch mehr, verrate ich euch im dritten und finalen Blogpost unserer Londonreise.

Alles Liebe und bis zum nächsten Traveldiary,

2 Kommentare

  1. Steffi
    17. Juni 2019 / 9:50

    Oh wenn ihr in Camden seid, könntet ihr mit dem Boot zu Little Venice fahren. Als Tipp fürs nächste Mal!

    • Sabrina Sterntal
      Autor
      21. Juni 2019 / 22:44

      Liebe Steffi,
      vielen Dank für den Tipp. Das ist auf jeden Fall notiert :-).
      Liebe Grüße,
      Sabrina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

*

Alle mit einem * gekennzeichneten Kooperationspartner sind Teil einer Zusammenarbeit. Von mir beworbene Produkte wurden mir in solchen Fällen als PR-Sample oder kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Beiträge die als Werbung/Anzeige gekennzeichnet sind wurden bezahlt. Affiliate-Links, also Produkte, die ich weiterempfehle und die durch einen Klick auf den Link gekauft wurden, wodurch ich eine Provision erhalte, sind als solche gekennzeichnet.