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FAMILY TRAVEL | Ooh La La – Paris mit Kindern: Meine Tipps für einen Tagesausflug in der französischen Hauptstadt

Nachdem ich euch in den letzten Tagen bereits in einem #traveldiary nach Paris ins Disneyland mitgenommen habe und euch ein bisschen etwas darüber erzählt habe, wie die erste Flugreise meiner Kinder verlaufen ist, folgt heute der finale Blogpost zu unserer Frankreichreise: meine Tipps für einen Tagesausflug mit Kindern in Paris. Gleich zu beginn kann ich euch übrigens entwarnen: So lange, wie der Beitrag über das Disneyland Paris, wird dieser hier nicht, denn tatsächlich haben wir nur eine Art “light-“Sightseeing gemacht, denn 1.) wäre den vier Jungs, die mit uns unterwegs waren, vor dem Louvre, dem Arc de Triomphe oder dem Sacre Coeur extrem langweilig gewesen und 2.) haben sowohl Maximilian und Alexander, als auch deren beste Freunde, mit denen wir (natürlich samt Eltern) verreist sind, in den Tagen davor bereits so viele Schritte zurückgelegt, dass ihnen bei unserem Ausflug in die französische Hauptstadt, die Füße ganz schön weh taten und nach nur sechs Stunden die Rückreise ins Hotel gefordert wurde.

Herausforderung: Sightseeing mit Kindern unter 5 Jahren

Wenn ich als Mama in den letzten drei Jahren eines aus Urlauben mit Kindern gelernt habe, dann ist es, dass meine beiden Jungs immer ein bisschen Spaß bei unserer Reise brauchen. Ein reiner Städtetrip wäre für Max und Alex so gar nichts, wenn wir aber etwas Kultur mit spielerischem Erlebnis mixen können, dann klappt das ganz gut, wie zum Beispiel in Salzburg, als wir uns vor zwei Jahren das Haus der Natur angesehen haben und anschließend noch ein paar Sehenswürdigkeiten der Stadt im Vorbeigehen betrachteten. Wenn ich meine Kinder aber von einem Haus zum nächsten schleppe, nur damit sie sich die wunderschöne Architektur sehen, sonst aber nichts damit anfangen können, dann spielen diese nicht sehr lange mit, werden müde, gelangweilt und quengeln. Daher ist es für mich wirklich mehr als unvorstellbar, wie manche Eltern mit Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren, einen tagelangen Städetrip in eine europäische Hauptstadt machen können. Sollte das bei euch klappen, dann gratuliere ich euch herzlichst und freue mich mit euch. Im Hause Sterntal, da gestaltet sich diese Vorhaben aber eher schwierig. Vor allem, wenn die Kinder wissen, wie viel Spaß sie im Disneyland haben können und wie “langweilig” dagegen eine Großstadt sein kann.

Mit der Metro von Disneyland nach Paris

Nichtsdestotrotz haben wir uns am dritten Tag unserer Paris-Reise, also am Donnerstag, mit der Metro vom Disneyland aus, in die Hauptstadt gewagt. Eingestiegen sind wir an der Station Gare der Marne la Vallèe Chessy und von dort aus sind wir dann mit der Metro A direkt nach Paris Charles de Gaulle gefahren. Die Kosten für jeweils eine Tageskarte für zwei Erwachsene und ein Kind über 4 Jahren betrugen dabei ca. 34€ was ich gar nicht so schlimm finde, denn wir konnten uns damit den ganzen Tag frei in Paris bewegen und sind mit diversen Metro-Linien gefahren. Für die Fahrzeit mussten wir am Vormittag in etwa 50 Minuten einplanen, was auch ganz okay war, denn die Kinder waren bis zu diesem Zeitpunkt gut gelaunt und gespannt den Eiffelturm in Paris endlich mit eigenen Augen zu sehen.

Damit waren sie nicht alleine, denn ich hatte den Eiffelturm bis dato nur bei Nacht gesehen, als ich gemeinsam mit meinen Eltern vor gut 24 Jahren zuletzt in Paris war. Damals habe ich mit meinen Eltern einen ganzen Tag in Paris verbracht und wir haben das typische Touristen-Programm durchgezogen, das heißt wir sind an der Seine entlang spaziert, haben eine Karikatur im Künstlerviertel in Montmatre anfertigen lassen, sind die Stufen zum Sacre Ceure hinaufspaziert und so weiter und sofort, aber ich war damals 10 Jahre alt und hatte ein ganz andere Ausdauer als meine Jungs und auch viel mehr Interesse an der Kultur dieser Stadt.

Gesagt getan, fuhren wir mit der Metro-Linie nach Paris hinein und nahmen von der Haltestelle Charles de Gaulle (rote Linie) aus eine weitere Metro bis zur Station Trocadéro (grüne Linie). Von dieser Haltestelle aus hat man als Tourist den perfekten Zugang zur Plattform, die direkt gegenüber vom Eiffelturm liegt. Sofort fällt einem das prachtvolle 324m hohe Eisenfachwerkturm und zugleich das Wahrzeichen Frankreichs ins Auge und ganz ehrlich, alle vier Erwachsenen, samt Kinder waren bei diesem Anblick sprachlos. Vor allem mein Mann konnte seinen Augen kaum trauen und war erstaunt, wie groß der Eiffelturm aussah und das, obwohl wir erst 20 Minuten später direkt davor und damit so richtig in unmittelbarer Nähe zum Eiffelturm standen. Die Plattform ist ein absoluter Besuchermagnet und gibt Touristen die Möglichkeit, ein paar schöne Fotos zu knipsen, sofern die Sonne nicht genau über dem Eiffelturm steht. Wir hatten mit diesem Problem zu kämpfen und konnten daher von der Plattform aus keine Fotos knipsen, weshalb wir beschlossen, doch einfach durch den kleinen Park, über die Seine zu spazieren und uns das Bauwerk von nächster Nähe anzusehen.

Der Eiffelturm: das Wahrzeichen von Paris

Wir spazierten also direkt von der Plattform vor dem Eiffelturm in den Park, der dahinter liegt und wurden sogleich von einer Schar Touristen begrüßt, die sich allesamt, wie wir selbst, den besten Spot für ein kitschiges, aber dennoch schönes Foto mit dem Eiffelturm zu ergattern. Gerne wäre ich auch noch in die umliegenden Straßen spaziert, die mit Kopfsteinpflaster ausgestattet sind und viele kleine Cafès und Bistros versprachen, schließlich sieht man diese berühmten Instagram-Fotos mit den “besten Plätzen für ein Foto mit Eiffelturm” immer wieder, aber erstens hatten wir dafür keine Zeit und zweitens waren wir mit Kindern unterwegs, die bereits jetzt, kurz vor Mittag, müde und etwas spazierfaul waren.

Nachdem wir den Eiffelturm nur von unten gesehen hatten (eine Fahrt hinauf, war uns ehrlich gesagt zu teuer), suchten wir die nächste Metro-Station auf, die uns zum Montparnasse brachte. Ein Geheimtipp, denn ich von meinen lieben Lesern via Instagram bekam, denn von diesem riesengroßen Gebäude, das direkt gegenüber vom Eiffelturm lag, sollte man den besten Blick über die ganze Stadt erhaschen können.

Leider hatten wir bei der Fahrt zum Montparnasse ein paar Troubles mit den pariser Metro-Linien und sind in die falsche Bahn, als auch die falsche Richtung, eingestiegen. Eigentlich nicht so ärgerlich, wenn wir nicht ständig zwei Buggys Treppen rauf und Treppen runter schleppen hätten müssen, da wir nur ab und an einen Fahrstuhl zum Transport nehmen konnten. Ohne Kinderwagen hätte ich dennoch keinen Ausflug in Paris machen wollen, denn sowohl Alexander, der die meiste Zeit im Buggy saß, als auch Maximilian (der sich ab und an sogar mit seinem Bruder abwechselte, weil seine Füße von den vielen Schritten schmerzten), waren froh über diese Transportmöglichkeit.

Montparnasse: Atemberaubender Blick über Paris

Die Metro-Station Montparnasse Bienvenüe liegt direkt vor dem großen Gebäude und verspricht bereits beim Blick nach oben einen tollen Ausblick über die Stadt. Bevor wir uns aber nach oben wagten, stärkten wir uns noch in einem Restaurant, das nur fünf Gehminuten entfernt lag. Die Pizza Roma (irgendwie witzig, dass wir ausgerechnet in einer Pizzeria landeten) überzeugte uns sowohl mit der Gastfreundschaft der Bedienung, als auch mit den ausgesprochen leckeren Speisen. Für ein Mittagessen, das als Familie eingenommen wird, sollte man insgesamt in etwa 40-50€ zur Seite legen, denn, wie auch im Disneyland, ist Paris punkto Verpflegung und Essen eine sehr teure Stadt.

Nach dem Mittagessen nahmen wir auch sogleich den Weg zum Montparnasse auf uns und wurden als Nachtisch mit einem traumhaften Blick über Paris belohnt. Ein Glück hatten wir an diesem Tag kaum Wolken am Himmel und viel Sonne, somit auch die perfekte Sicht auf all die schmalen Gassen und schönen Gebäude der französischen Hauptstadt. Die Tickets für diese Aussichtsplattform, auf der sich auch unsere Kinder ein bisschen austoben und frei bewegen konnten, kosteten uns für eine vierköpfige Familie (wobei Alexander auch hier, weil er unter 3 Jahre alt war, kostenlos war) ca. 45€.

Rue Crémieux: Ein bisschen Notting Hill in Paris

Als letzten Punkt auf unserer Must-See Liste für Paris stand die Rue Crémieux, die wegen ihrer bunten Häuser mitten in Paris ein echter Hingucker ist. Ähnlich wie in Notting Hill, findet sich hier ein buntes Farbspiel mitten in der Großstadt, mit liebevoll gestalteten Haustüren. Kein Wunder, dass diese Straße von Touristen gerne besucht wird und sich die Anrainer zum Teil darüber beschweren. Wir haben versucht möglichst diskret zu sein, nur ein paar Fotos zu knipsen und haben uns dann wieder auf den Weg Richtung Bahnhof und Haltestelle Gare de Lyon gemacht.

Was wir leider nicht bedacht hatten, war die Rush Hour um 17:00 Uhr. Für den Nachhauseweg mit der Metro mussten wir fast doppelt so viel Zeit in Anspruch nehmen, wie beim Hinweg und das auch noch mit einem Zugabteil, dass so vollgestopft war, dass ich mit dem Kinderwagen so gut wie keinen Platz hatte. Den Buggy zusammenklappen ging aber auch nicht, weil Alexander 20 Minuten, bevor wir die Metro-Station erreicht hatten, eingeschlafen war. Mein Tipp für euch: Versucht möglichst am Vormittag nach Paris zu fahren oder gleich ganz früh am Morgen. Alternativ könnt ihr dann schon am frühen Nachmittag oder erst abends zurückfahren und habt so etwas mehr Platz in der Metro.

Zusammenfassend ist Paris für mich eine wunderschöne Stadt, deren Besuch ich für Paare oder ältere Kinder auf jeden Fall empfehlen kann. Für mich persönlich wäre eine Reise nach Paris ohne Disneyland aber zu wenig, da ich ehrlich gesagt mit London viel mehr anfangen kann und die britische Hauptstadt mein Herz einfach im Sturm erobert hat. Paris wirkt für mich hingegen etwas unnahbar, die Leute sind nicht so herzlich und offen  – ja Paris ist einfach mondän und das strahlt die Stadt auch aus!

Umso mehr freue ich mich darauf, dass ich in wenigen Wochen – genauer gesagt über Pfingsten – London wieder einen Besuch abstatten kann und dann gibt es natürlich wieder ein #traveldiary von mir.

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Reisebericht aus Paris gefallen. Solltet ihr noch weitere Tipps für meine Leser haben, dann schreibt diese doch gerne ins Kommentarfeld.

Alles Liebe und viel Spaß auf eurer Reise nach Paris,

2 Kommentare

  1. m_lene28
    12. April 2019 / 23:48

    ..ich bin sooo dankbar über dein traveldairy..!! für uns gehts am dienstag nach paris, mit 2 kleinen kinder und 2 teenies.. danke für deine vielen tipps und den ausführlichen bericht..:) viele grüße und emoji mit bussi-herz-mund marlene

    • Sabrina Sterntal
      Autor
      14. April 2019 / 12:23

      Oh liebe Marlene, danke dir, das freut mich sooo, dass ich dir helfen konnte und du gerne die Beiträge liest. Ich wünsch euch schon jetzt viel Spaß in Paris und ich glaube ja, ihr habt richtig geiles Wetter, oder? Genießt es und eine unvergessliche Reise! Liebe Grüße,
      Sabrina

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