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FOOD | Faschierter Braten – Sonntagsmahlzeit

Normalerweise koche ich ja nur selten Hausmannskost, aber der faschierte Braten zählt zu den wenigen Ausnahmen. Ich mache ihn deshalb besonders gerne, weil er sich einfach im Ofen zubereiten lässt, ohne dass man lange an der Pfanne stehen muss und das Fett in alle Richtungen spritzt. Noch dazu ist der Braten ein tolles Sonntagsessen, von dem auch unser Sohn nicht genug bekommen kann.

Das Rezept für diesen Braten habe ich von meiner Mama, die gemeinsam mit meinen Großeltern lange Zeit ein Gasthaus geführt hat. Und dieses Rezept möchte ich natürlich mit euch teilen. 

Eine ganz wichtige Sache vorneweg: Damit der faschierte Braten innen schön weich bleibt und nicht zu hart wird, solltet ihr ihn alle 15-20 Minuten mit Suppenfond übergießen und bei 160°C für 75-80 Minuten backen. Trotz dem Übergießen wird das Fleisch am Rücken schön knusprig, aber er trocknet im Inneren eben nicht aus. 

Faschierter Braten 
500g Faschiertes/Hackfleisch, gemischt
3 alte Semmeln
100ml Milch
100ml Wasser
1 Ei
1 Zwiebel, fein gehackt
1 EL Petersilie
1/2 EL Majoran
1 EL englischer Senf
3/4 EL Salz
frisch geriebener Pfeffer
250ml Rindssuppe

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Semmeln in kleine Würfel schneiden und in Milch und Wasser einweichen. In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken und gemeinsam mit dem Faschierten in einer großen Schüssel vermengen. Ei, Petersilie, Majoran, englischen Senf, Salz und Pfeffer zugeben und alles verkneten. Die Milch-Wassermischung abgießen und die Semmelwürfel gut ausdrücken. Mit dem Faschierten vermengen. Die Fleischmasse zu einem Braten rollen und in einer eingefetteten Auflaufform (bspw. mit Butter) geben. Den faschierten Braten nun – wie bereits oben beschrieben – 60-75 Minuten braten und alle 20 Minuten mit Suppe übergießen, damit dieser schön saftig bleibt. Wenn der Braten gar ist, dem übrig gebliebenen Saft ein paar kalte Butterflocken unterrühren und als Sauce verwenden. Als Beilage kann man Gemüse, Kartoffelpüree oder Petersilienkartoffeln reichen. Mahlzeit, lasst es euch schmecken!

Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich noch nie einen Schweinsbraten gegessen habe. Stattdessen schlage ich mir lieber den Bauch mit Hackbraten voll ;-).

Wie ist das denn bei euch? Mögt ihr Hausmannskost und generell Braten aus dem Ofen? 

8 Kommentare

  1. 21. Februar 2016 / 17:09

    Mhh ein richtig leckeres Sonntags Essen 🙂

  2. Anastasija
    3. September 2017 / 13:09

    Das schaut gut aus – danke für das Rezept! Ich stelle mir im Moment eine Liste zusammen, welche Gerichte ich diesen Herbst und Winter kochen möchte. Das kommt definitiv drauf 😉

    LG

    • Sabrina Sterntal
      Autor
      3. September 2017 / 14:02

      Hallo Anastasija, oh das freut mich aber, dass der Faschierte Braten dabei ist. Du wirst sehen, er ist super schön saftig und schmeckt irre lecker. Viel Spaß beim Nachkochen!
      LG Sabrina

  3. Melanie
    4. September 2017 / 9:55

    Ganz tolles Rezept.
    Bei mir ist der Ofen bereits an.
    Ich lass mich sehr gerne von deinen Rezepn inspirieren. Vielen vielen dank

    • Sabrina Sterntal
      Autor
      5. September 2017 / 15:14

      Oh, danke liebe Melanie, das freut mich ganz besonders. Danke für das Lob und ich hoffe, der Braten hat euch geschmeckt.
      Alles Liebe, Sabrina

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