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INSPIRATION | Gewohnheiten ändern: 20 Dinge, die ich 2020 anders machen möchte

New Year, New Me? Wir kennen sie alle, unsere schlechten Gewohnheiten, die wie eine Art Laster sind. Wir können nicht ohne sie leben und wollen es meistens auch gar nicht, weil es doch recht bequem ist, in einer Routine zu leben, die wir uns über Monate oder gar Jahre zurechtgelegt haben. Da ich aber ein Mensch bin, der sehr gerne und oft reflektiert, um sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und dazuzulernen habe ich mir überlegt, mir für das Jahr 2020 insgesamt 20 kleine Ziele zu setzen und meine Gewohnheiten zu ändern. Damit ich mich dabei selbst nicht zu sehr unter Druck setze, mache ich das aber Schritt für Schritt, ganz ohne Stress und hoffe, dass ich am Ende des Jahres ein bisschen etwas ändern konnte.

Ihr seit jetzt bestimmt neugierig und möchtet gerne wissen, an welchen Gewohnheiten ich arbeite? Dann kommt mal mit und lest weiter. Ich bin mir sicher, ihr erkennt euch in so manchen “bad Habits” wieder und vielleicht inspiriere ich euch ja so ebenfalls zu einer kleinen Veränderung.

Gewohnheiten ändern? Step by Step!

Gewohnheiten zu ändern hilft uns nicht nur im Alltag, es beeinflusst auch die Denkweise auf positive Art und Weise, da wir vielleicht sogar mal um die Ecke denken müssen und dann plötzlich merken, dass eine Veränderung gar nicht so kompliziert ist. Ganz wichtig ist allerdings, Ziele bzw. Vorsätze nie auf einmal zu ändern, sondern Schritt für Schritt.

Ich finde es immer ganz schlimm, wenn ich mich selbst zu sehr unter Druck setzt und dann irgendwie gar nichts weiterbringe, weil ich mich selbst total blockiere. Deshalb habe ich meine Ziele auch auf zwei Jahreshälften aufgeteilt.

20 persönliche Ziele für 2020

Frühjahr und Sommer

1. Morgens eine Stunde Zeit nehmen, nur für mich: Wenn um 6:30 Uhr der Wecker klingelt, stehe ich auf, gehe in die Küche, richte die Jausenboxen der Kinder, kümmere mich darum, dass beide aufstehen, richte ihnen ein Frühstück, helfe ihnen beim Anziehen, putze selbst schnell zähne, bringe beide in den Kindergarten und dann? Dann kriege ich die Krise, weil ich nur noch 4 Stunden für den Haushalt, meine Arbeit und Co. habe. Meine To-Do-Liste wird immer länger und ich hetze von einer Aufgabe zur nächsten, ohne auch nur eine Sache für mich getan zu haben. Das will ich ändern. Ab sofort nehme ich mir jeden Tag eine Stunde für mich, zum Beispiel von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr, in der ich Sport mache oder in Ruhe frühstücke. Vielleicht lese ich auch ein Buch und trinke eine Tasse Tee oder schaue mir eine Serie auf Netflix an. Da der Tag immer wie im Flug vergeht und ich meistens hundemüde ins Bett falle, wird mir diese Stunde am Tag bestimmt guttun.

2. Smartphone am Esstisch verboten: Während ich meinen Kaffee trinke und den Porridge esse, scrolle ich über Instagram. Sitzen wir zu Mittag am Tisch und ich habe fertig gegessen, checke ich meine Mails. Das Smartphone ist für meine Arbeit wichtig und immer dabei, aber bitte nicht mehr am Tisch. Diese Gewohnheit muss ich unbedingt ablegen.

3. Mehr Tee trinken, weniger Kaffee: Früher habe ich nur Tee und keinen Kaffee getrunken. Mit dem Start meines Studiums vor 8 Jahren hat sich das aber geändert und seither trinke ich eigentlich nur noch Tee, wenn ich krank bin, was sehr schade ist, denn ich liebe Tee. Ob Schwarztee, Grüntee, Kräutertee oder Früchtetee – ab sofort trinke ich jeden Morgen eine Tasse Tee und jeden Abend.

4. An meiner Fitness arbeiten: Im letzten Jahr habe ich richtig gut an meiner Fitnessroutine gearbeitet, die ich dann im Herbst und Winter leider etwas vernachlässigt habe. Das will ich aber ändern. Gar nicht so sehr, um an meiner Figur oder meinem Gewicht zu arbeiten, sondern weil mir ein Workout 3 bis 4x die Woche bei einer besseren Haltung und in Stresssituationen hilft.

5. Prioritäten setzen: Habe ich schon mal erwähnt, dass ich eine ewig lange To-Do-Liste habe und zwar jeden Tag und ich meistens sogar schon für eine ganze Woche vor plane und dann so überwältigt von all den Dingen bin, die ich für meine Kinder, meinen Mann, meinen Blog oder mich erledigen muss, dass ich beim Anblick dieser Liste schon in Tränen ausbrechen könnte? Da, jetzt wisst ihr’s und helfen kann ich mir nur, in dem ich endlich Prioritäten setze!

6. Täglich spazieren gehen: Eines meiner Ziele für mehr Nachhaltigkeit im Alltag ist, das Auto vermehrt stehen zu lassen und zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren. Da wir ab sofort als Familie sowieso nur mehr ein Auto zur Verfügung haben, das mein Mann für den Arbeitsweg braucht, fällt mir das Ziel mich mehr zu bewegen und mehr draußen spazieren zu gehen bestimmt nicht schwer. Frische Luft tut einfach richtig gut und hilft auch den Kopf frei zu kriegen.

7.  Qualitytime mit den Kindern: Als Mama bin ich den ganzen Tag eingespannt und oftmals Hin- und Hergerissen zwischen meinen beiden Kindern. Ich verbringe gerne viel Zeit mit ihnen beiden, aber manchmal würde ich mir wünschen, dass ich auch mal Zeit mit nur einem meiner Jungs verbringen kann. Deshalb möchte ich ab sofort öfters mehr Exklusivzeit mit einem Kind, zum Beispiel mal Eis essen gehen mit Max oder auf den Spielplatz mit Alexander. Dabei will ich keines meiner Kinder vernachlässigen oder ausgrenzen, aber ich denke, so eine Qualitytime tut auch meinen Kindern gut.

8. Shoppingverhalten kontrollieren: Wenn ich wütend oder traurig bin oder eine Phase habe, in der ich unglücklich bin, dann neige ich zum Frust-Shoppen. Klingt abgedroschen, ist aber so. Und das will ich unbedingt kontrollieren und in den Griff kriegen. Nicht nur um mein Geldbörsel zu schonen, sondern auch um unnötige Fehlkäufe zu verhindern und somit auch nachhaltiger zu leben.

9. Vor 23 Uhr ins Bett gehen: Seit mehr als einem Monat arbeite ich schon an meiner Abendroutine. Wie ich das mache, das habe ich euch bereits in einem Beitrag zu 10 Tipps für besseren Schlaf vorgestellt. Ein wichtiger Punkt ist, dass ich unter der Woche vor 23 Uhr, im besten Fall spätestens um 22:30 Uhr schlafen gehe. Ich arbeite daran…

10. Haushaltsroutine einplanen: Der Haushalt macht sich leider nicht von alleine und wird hier immer irgendwie zwischendurch erledigt. Mein Mann hilft mir aktuell sehr, in dem er sich um die Wäsche kümmert, sodass ich den Rest übernehmen kann. Schon lange überlege ich mir, endlich eine strukturierte Haushaltsroutine zu erstellen und plane dies in den nächsten Wochen zu tun.

Herbst und Winter

11. Pause nehmen, wenn ich eine Pause brauche: Ich neige dazu ständig an etwas zu arbeiten, den ganzen Tag hinweg, auch am Wochenende und gönne mir zu selten eine Pause. Die brauche ich aber, weil sonst meine Kreativität darunter leidet und irgendwann verrückt werde. Deshalb will ich mir ab sofort auch mehr Pausen im Alltag nehmen – nicht so leicht, wenn man selbstständig im Home Office arbeitet, aber hey, eine Herausforderung, der ich mich stelle.

12. Spa-Time einmal im Quartal: Ich achte sehr auf mein Äußeres, gehe regelmäßig zum Friseur und lasse mir Maniküre und Pediküre machen. Was ich aber total vernachlässige, ist eine Gesichtsbehandlung, die gerade jetzt, wo der 35. Geburtstag bevorsteht, durchaus wichtig ist. Daher möchte ich mir einmal im Quartal ein bisschen Spa-Time schenken.

13. Mehr Bücher lesen: Früher habe ich Bücher verschlungen. Ich habe ungelogen jede Woche ein Buch ausgelesen, als ich mit dem Zug in die Arbeit gefahren bin und auch abends habe ich sehr gerne gelesen. Seit ich aber als Bloggerin selbstständig bin nehme ich mir dafür viel zu wenig Zeit, weil ich ständig am Smartphone hänge, um Kommentare zu beantworten oder Postings bei Instagram zu planen. Ja und dann sind da noch die Kinder, die mir auch nicht oft Zeit lassen und eventuell die Vorliebe zu Netflix-Serien – aber 2020, lese ich mindestens 10 Bücher!

14. Weniger Fleisch/ Fisch essen: Gerade nutze ich den #veganuary, um mehr pflanzliche als tierische Produkte zu konsumieren und daran möchte ich auch im restlichen Jahr festhalten. Generell zähle ich mich zu den Flexitariern, da ich sowieso sehr selten und wenn dann nur wenig Fleisch esse, aber ich möchte einfach mehr Alternativen ausprobieren und auch meinen Kindern fleisch- und fischlose Gerichte anbieten.

15. Etwas Neues lernen: Seit Jahren will ich endlich mal einen Töpferkurs besuchen und das möchte ich 2020 umsetzen. Wenn man zu sehr in seinem Alltagstrott drinnen ist, braucht man auch wieder eine neue Herausforderung – auf mich trifft das zu und deshalb will ich endlich mal Töpfern!

16. Journaling/ Tagebuch schreiben: Als Bloggerin teile ich sehr oft meine Gedanken und schreibe sie nieder, aber es gibt gewisse Dinge, die möchte ich nicht mit der Öffentlichkeit teilen, sollte ich mir aber dennoch von der Seele sprechen. Natürlich rede ich oft mit meinem Mann, meinen Freundinnen und meiner Familie, aber ich denke ein Tagebuch zu schreiben, kann ebenfalls sehr hilfreich sein.

17. Zwischendurch ausmisten: Alle Jahre wieder stehen mein Mann und ich im Keller und staunen darüber, wie viele Dinge sich über 12 Monate hinweg angesammelt haben, die wir nicht gleich ausgemistet, sondern einfach im Keller verstaut haben. Stattdessen möchte ich dieses Jahr regelmäßig Altlasten loswerden.

18. Wieder mehr belanglose Dinge fotografieren: Fotos zu knipsen, gehört zu meinem Alltag, erst recht die “perfekten” und absolut “inspirierenden” Momente festzuhalten. Das fällt aber oft nicht leicht und wenn ich so meine Kamera am Smartphone durchschaue, dann sehe ich nur noch perfekte Schnappschüsse und keine alltäglichen Fotos mehr. Das möchte ich ändern und einfach wieder drauflos knipsen – übrigens an meiner Fotoausarbeitung könnte ich auch arbeiten, denn da hinke ich gut 3 Jahre hinterher.

19. Österreich entdecken und mehr verreisen: Bereits im vergangenen Jahr habe ich mit meiner Familie einige Ausflüge in unsere Region gemacht und allerlei schöne Plätze entdeckt. Das möchte ich in diesem Jahr verstärkt machen. Vielleicht auch mal nachhaltig mit dem Zug einen Trip durch Österreich machen, eine Radtour mit den Kindern oder mit dem Schiff von Wien nach Bratislava fahren? Es warten bestimmt so einige Abenteuer auf uns.

20. Back to the Roots – mehr Bloggen, frei von der Seele sprechen und weniger planen: Vor kurzem habe ich in einem Buch über das Thema Social Media gelesen, dass bei Instagram, das geteilt werden soll, was einem persönlich gefällt und dieser Ansatz hat mich hart getroffen. Ich teile immer nur das, was meinem Leben entspricht, zu meiner Person passt und was mich beschäftigt, denn ich will als Bloggerin stets authentisch sein, aber manchmal fällt es einfach schwer zu inspirieren. Ich mache diesen Job hier schon seit mehr als 7 Jahren und poste seit 4 Jahren richtig aktiv bei Instagram. Da kommt es schon mal vor, dass man sich von anderen Kollegen beeinflussen lässt und zu verbissen versucht, möglichst viele Likes zu bekommen oder zu wachsen und nur noch nach Feed-Gestaltung zu bloggen. Das will ich ändern. Auch auf dem Blog!

 

Okay, wenn ich das hier lese, dann merke ich, dass ich mir einiges für das Jahr vorgenommen habe, aber ich bin mir sicher, dass ich diese Punkte umsetzen kann. Einen nach dem anderen, Schritt für Schritt und ganz ohne Stress. Und dabei nehme ich euch gerne mit!

Findet ihr euch denn in meinem Beitrag wieder? Habt ihr Ziele für 2020? Oder besondere Vorsätze?

Alles Liebe,

 

10 Comments

  1. Jana
    8. Januar 2020 / 11:30

    Danke für diese tolle Inspiration, ich werde mir einige davon auch mal vornehmen. Besonders das lesen und weniger Smartphone nutzen. Aber auch das verreisen. Es sind insgesamt tolle Punkte und ich denke sie sind auch nicht zu hoch gesteckt 🙂 Liebe Grüße und mach weiter so 🙂

    • Sabrina Sterntal
      Autor
      8. Januar 2020 / 21:55

      Liebe Jana, das freut mich sehr! Ich denke, die meisten von uns sind einfach schon so in dieser ständigen Smartphone-Nutzung gefangen, dass wir gar nicht mehr merken, wann und wie oft wir das Handy eigentlich in der Hand haben. Ich würde dieses geniale Werkzeug niemals verteufeln, aber ich denke, ein bewusster Umgang damit wäre manchmal wirklich nicht schlecht :-). Danke dir für dein Feedback. Liebe Grüße und ein tolles neues Jahr wünsche ich dir

    • Sabrina Sterntal
      Autor
      8. Januar 2020 / 21:54

      Vielen Dank liebe Anna, freut mich, wenn dir der Beitrag gefällt!

  2. Mrs. West
    8. Januar 2020 / 16:42

    Hi! Mehr Bücher lesen finde ich auch eine gute Idee, vielleicht könntest du dann auch ein paar Bücher empfehlen? Da fällt dir bestimmt ein guter Blog dazu ein 😉👍

    • Sabrina Sterntal
      Autor
      8. Januar 2020 / 21:54

      Hallöchen, aber klar doch, ich habe sogar geplant jetzt immer wieder mal einen “Book Club” zu machen, also meine Bücher, die ich aktuell lese vorzustellen. Zurzeit sind das eher weniger Romane…aber mehr dazu bald :-).
      Liebe Grüße,
      Sabrina

  3. Britta
    9. Januar 2020 / 7:49

    Liebe Sabrina, danke für deine tollte Liste. Den einen oder anderen Punkt werde ich auch versuchen für mich zu ändern. Vor allem die me-time und das Shopping-Verhalten ist ein guter Ansatz für mich.
    Liebe Grüße Britta

    • Sabrina Sterntal
      Autor
      20. Januar 2020 / 15:24

      Sehr gerne liebe Britta, das freut mich sehr, dass du in meiner Liste eine bisschen Inspiration gefunden hast :-).

  4. Sandra
    9. Januar 2020 / 8:24

    Danke für deine Inspiration! Da finde ich mich auch in einigen Punkten wieder… Zeit für sich selbst, das möchte ich auch vermehrt einbauen- ständig ist man mit etwas beschäftigt, gerade im Haushalt gibt es immer was zu tun. Das möchte ich auch ein bisschen besser regeln in Zukunft. Viel Tee trinken tut tatsächlich gut, das mache ich nun auch schon seit einiger Zeit. Spaziergänge stehen für mich als Hundebesitzerin sowieso an der Tagesordnung und das schätze ich auch sehr ☺️🐕 und ja, auch meine Bücher wollen endlich mal gelesen werden 😅 jedes Monat eins wäre vielleicht realistisch 🤔
    Es motiviert mich jedenfalls das in deinem Blog zu lesen und ich bin jetzt mal zuversichtlich diese Pläne umzusetzen! Btw: hab den Beitrag gerade am Smartphone während dem Frühstücken gelesen 🙈
    Alles Liebe, Sandra

    • Sabrina Sterntal
      Autor
      20. Januar 2020 / 15:24

      Liebe Sandra,
      danke die für deinen unheimlich lieben Kommentar und dass du dir die Zeit genommen hast mir so ausführlich zu schreiben. Total süß von dir! Ach ich denke, es muss ja auch gar nicht sein, dass man alte Gewohnheiten von jetzt auf gleich umstellt, solange wir uns überhaupt bewusst werden, dass wir etwas verbessern können und dies nach und nach umsetzten ist es ja schon mal genau richtig :-). Und jaaa Bücher: Da war ja was, ich werde gleich mal wieder weiterlesen ;-).

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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