KIDSLIFE | Kindergartenstart – ein neuer Lebensabschnitt beginnt + A1 Kids Watch – die smarte Uhr für Kinder im Test

Gerade erst hab ich Maximilian als Baby im Kinderwagen durch unsere Heimatstadt geschoben, schon wird mein Erstgeborener flügge und geht ab September diesen Jahres in den Kindergarten. Oh Mann, was für eine aufregende Zeit uns da nur bevorsteht! Ich bin schon total gespannt und freue mich wahnsinnig auf alles was kommt, gleichzeitig aber habe ich ein bisschen Sorge und ein mulmiges Gefühl wenn es darum geht, mein Kind einer fremden Person an einem fremden Ort anzuvertrauen.

Heute erzähle ich euch ein bisschen über meine Gedanken zu Maximilians bevorstehenden Kindergartenstart und stelle euch passend dazu eine ziemlich smarte Uhr vor, die A1* Kids Watch, mit der ich dank Standortanzeige jederzeit sehen kann, wo sich mein Sohn gerade befindet und rund um die Uhr – mit nur einem Klick – für ihn erreichbar bin. Neugierig geworden? Dann lest unbedingt weiter!

In drei Monaten ist es soweit: Unser Maximilian wird in den Kindergarten gehen. Ich muss ja ganz ehrlich sagen, ich freue mich auf diese neue und spannende Zeit, die unserem kleinen Wirbelwind bestimmt gefallen wird. Ich merke einfach immer mehr, dass Maximilian an manchen Tagen zuhause unterfordert ist. Erst recht, seit sein kleiner Bruder da ist. Denn obwohl Alexander mit bald elf Monaten nun immer mehr mit seinem großen Bruder interagieren und spielen kann, so fehlt meinem Ältesten dann doch der soziale Kontakt zu Gleichaltrigen. Ganz überspitzt gesagt bremst der kleine den großen Bruder in manchen Momenten aus, zum Beispiel wenn Maximilian gerade basteln möchte, ich mich aber in genau dieser Sekunde dem Baby zuwenden muss, das mich gerade braucht. Ich versuche stets eine Brücke zwischen meinen beiden Söhnen zu schlagen, um beiden gerecht zu werden, aber das gelingt mir als Mama eben auch nicht immer.

Mit dem bevorstehenden Kindergartenstart wird sich das aber ändern, denn dann hat Maximilian vier Stunden pro Tag, in denen er mit anderen Kindern zwischen 3 und 6 Jahren spielen und sich ordentlich austoben kann. Ich bin mir sicher, dass mein Großer wahnsinnig viel lernen wird und ich kann es kaum erwarten, dass er mir dann beim Nachhauseweg täglich erzählt, was sich so im Kindergarten getan hat. Für manche mag diese Vorstellung naiv klingen und ich bin mir absolut im Klaren darüber, dass die Realität auch anders aussehen kann. Vielleicht gefällt es Max anfangs ja gar nicht im Kindergarten oder aber er findet nicht so schnell Freunde bzw. vermisst seinen Bruder, sein Zuhause (gerade zu Beginn) ganz schrecklich. Zur Vorfreude über den baldigen Kindergartenstart kommt ein wenig Wehmut hinzu, weil Max dann schon so groß und eben schon ein richtiges Kindergartenkind sein wird. Zusätzlich dazu beschleicht mich aber auch ein komisches Gefühl, weil ich mein Kind ab September zum ersten Mal in die Obhut völlig fremder Menschen geben werde.

Schließlich kenne ich die Pädagogen nicht und sie müssen ja auch mein Kind erst näher kennenlernen. Diese erste Abnabelung ist ein Prozess, der für Maximilian total wichtig ist, weil er lernen muss, Regeln auch von anderen Personen zu akzeptieren und sich einer neuen Bezugsperson anzuvertrauen. Aber auch für mich als Mama wird es irgendwo sicherlich schwer, denn ich muss zum ersten Mal in meinem Leben zulassen, dass fremde Personen mein Kind versorgen und beaufsichtigen. Somit lernen wir beide, mein Sohn und ich, enorm aus der bevorstehenden Zeit.  Ich vertraue natürlich darauf, dass im Kindergarten alles nach Plan läuft und ich bin wahrlich keine Glucke, das heißt ich kann sehr wohl loslassen und muss das dann sogar einfach mal passieren lassen. Aber naja, wie soll ich sagen…es ist eben das erste Mal in meinem Mamaleben, dass eines meiner Kinder fünf Tage die Woche einen ganzen Vormittag nicht in meiner eigenen Obsorge sein wird und da beschleicht mich nun einmal ein ungutes Gefühl und mir kommen Fragen in den Sinn wie: Geht es ihm im Kindergarten dann gut? Büxt der kleine Wirbelwind auch nicht ungesehen aus dem Gelände aus? Kann er mich kontaktieren wenn er mich braucht?

Auf genau diese Fragen hat A1, ein österreichischer Mobilfunkbetreiber, nun eine Antwort gefunden. Mit der A1 Kids Watch* bekommen Eltern nämlich die Möglichkeit, jederzeit mit ihrem Kind Kontakt aufnehmen zu können, ohne es einzuengen oder ihm den Raum bzw. die Freiheiten für seine kindliche Entwicklung zu nehmen. Neben der Anruf- und Nachrichtenfunktion ermöglicht die Kids Watch zusätzlich eine Lokalisierung über GPS-Daten, das heißt die Uhr bzw. die dazu passende App für das elterliche Smartphone bietet eine Standortanzeige sowie das Einrichten einer Safe-Zone auf der Uhr. Zugegeben…das klingt jetzt beim ersten Lesen extrem nach Überwachung, kann aber, wenn man die Uhr bewusst und in besonderen Alltagsituationen einsetzt, eine ziemlich geniale Sache sein. Im Zuge von Maximilians Kindergartenstart haben wir die A1 Kids Watch nun gemeinsam mit unserem dreijährigen Sohn getestet und möchten unsere Erfahrungen gerne mit euch teilen.

A1 Kids Watch – was ist das?

Die A1 Kids Watch ist eine Uhr, die Kindern und Eltern die Möglichkeit gibt, auf einfache Weise in Kontakt zu bleiben. Sei es mittels Telefonat (Zwei-Wege-Anrufe), SOS-Meldungen, Sprach- oder Textnachricht. Darüber hinaus verfügt die smarte Uhr über einen GPS-Sensor, wodurch der Aufenthaltsort des Kindes regelmäßig auf der Smartphone-App der Eltern angezeigt werden kann. Die A1 Kids Watch wird praktisch über die App der Eltern gesteuert, auf der neben Mamas und Papas Telefonnummer auch noch weitere Kontaktpersonen eingerichtet werden können. Die A1 Kids Watch meldet auch sofort, ob die Uhr vom Kind abgenommen wird oder nicht und ob sich das Kind aus einer zuvor markierten sicheren Zone entfernt. Die Uhr ist wasserabweisend, verfügt über ein Touch-Screen, Vibrationsalarm und verschiedene Klingeltöne.

Die A1 Kids Watch (hier online bestellen) soll laut Anbieter für mehr Erreichbarkeit und Sicherheit sorgen und das Smartphone für Kinder unter 10 Jahren ersetzen. Die Kinderuhr gibt es ab sofort in Österreich exklusiv bei A1 um nur 9,90€ pro Monat mit passendem Tarif für 24 Monate plus SIM-Karte.

Die Installation der A1 Kids Watch

Um die A1 Kids Watch bedienen zu können, benötigt man ein SIM-Karte sowie das Smartphone der Eltern, welches als eine Art Zentrale fungiert. Durch das Installieren der MyKi Watch App wird die Kinderuhr eingerichtet. Nachdem man die Telefonnummer des App-Betreibers (also in dem Fall meine eigene Handynummer) sowie einen Benutzernamen, Passwort und die 10-stellige ID-Nummer der Uhr eingetragen hat, sendet die App ein Signal an die A1 Kids Watch, die wiederum per Nachricht am Display der Uhr einen vierstelligen Code anzeigt. Diesen Code gibt man in das Registrierungsformular ein, außerdem noch einen Kurznamen für die Uhr, zum Beispiel Max und die Handynummer der SIM-Karte, die sich in der Uhr befindet. Et voila, mit diesen Schritten wird in wenigen Minuten eine Verbindung zwischen A1 Kids Watch und meinem Smartphone erstellt. Mit dieser App-Installation und Profilerstellung bekomme ich nun vollen Zugriff auf die Uhr und sehe anhand der GPS-Daten im Bereich „Lokalisierung“ die aktuelle Position der Uhr. Die beigelegte Anleitung der MyKi Touch Watch ist sehr einfach zu lesen und hat auf so ziemlich alle Fragen eine passende Antwort.

Die Kinderuhr wird übrigens mittels USB-Kabel aufgeladen. Dazu einfach das Armband abnehmen und anstecken. Den Stand des Restakkus können Eltern jederzeit auf der App ablesen.

Praxistest der A1 Kids Watch

Die Handhabung der Uhr ist recht intuitiv, denn die Bedienung ähnelt der eines Smartphones. Die Anzeige der Uhr ist ein großes Touchpad und wird seitlich mit einem Einschalt- bzw. SOS-Knopf unterstützt. Auf dem Touchpad bzw. dem Bildschirm der Uhr werden Uhrzeit, GSM-Signal, Batteriestand, Mobiles-Internet und zwei primäre Telefonkontakte angezeigt. Mit praktisch einem Klick können Mama oder Papa angerufen werden. Darüber hinaus kann man mittels Wischtechnik im Menü der A1 Kids Watch zwischen Nachrichten (Text- und Sprachnachrichten), Einstellungen, Telefonbuch, SOS-Bereich und Aktivitäten (Puls- und Schrittzähler) gewechselt werden. Da die Uhr für Kinder bis ca. 10 Jahren konzipiert ist, waren mein Mann und ich zunächst gespannt, ob Maximilian die Uhr nach einer kleinen Einschulung unsererseits auch bedienen kann. Tatsächlich hatte Max nach nur wenigen Minuten das Prinzip heraußen und konnte den Papa selbstständig anrufen. Weil unser Sohn aber erst drei Jahre alt ist, haben wir ihm noch nicht alle Funktionen der Uhr erklärt, weil diese für unseren derzeitigen Nutzen einfach den Rahmen sprengen würden.

Die Gesprächsqualität beim Telefonat zwischen A1 Kids Watch und meinem Smartphone hat mich mitunter am meisten überrascht. Wenn ich mit Max telefoniere, kann er mich dank des Lautsprechers laut und deutlich hören. Solange er die Uhr nahe an seinen Mund hält und hineinspricht, verstehe auch ich jedes Wort und kann richtig gut mit ihm kommunizieren.

Besonders praktisch finde ich, dass ich, sobald Maximilian die Uhr vom Handgelenk nimmt, sofort eine Meldung auf meine MyKi Watch App geschickt bekomme. Und das ist gar nicht mal so übel, weil sich der Verschluss der A1 Kids Watch leichter öffnen als schließen lässt. Aus diesem Grund haben wir auch versucht, Max die Uhr grob vom Handgelenk zu nehmen, also so, als würde er mit einem gleichaltrigen Kind rangeln, das ihm die Uhr einfach mal klauen möchte. Die Kinderuhr fällt dabei nicht sofort vom Handgelenk, aber der Verschluss öffnet sich mit nur einem Ruck. Hier wäre vielleicht eine zusätzliche Schlaufe am Armband der Uhr ganz gut, mit der man diese beim Verschließen zusätzlich sichern kann.

Genial finde ich die Möglichkeit als Elternteil, Sprachnachrichten verschicken zu können. Dazu sende ich eine Nachricht via App an die Uhr, die mein Kind dann jederzeit öffnen kann, zum Beispiel, wenn er gerade im Kindergarten oder sonst wo beschäftigt ist und ich ihm etwas Wichtiges mitteilen muss, das er anschließend abhören kann (Edit: Nicht innerhalb der Kindergartengruppe sondern zB in einer Pause  oder nach dem Fußballtraining, Besuch bei Freunden etc.!). Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, eine Textnachricht (beschränkt auf 15 Zeichen) zu versenden. Die A1 Kids Watch verfügt auch über einen Wecker, der ebenfalls über die App am Smartphone der Eltern eingestellt werden kann.

Der Sicherheitsaspekt ist uns als Eltern bei der A1 Kids Watch am wichtigsten. Leider gibt es immer wieder Vorfälle, wo Fremde versuchen, Kinder vor dem Kindergarten oder der Volksschule aufzugabeln. Wenn sich das Kind aus der vorher definierten Safe-Zone entfernt, merke ich das als Elternteil sofort und kann reagieren. Sollte dann auch noch die Uhr abgenommen werden, habe ich wenigstens einen Anhaltspunkt, wo sich mein Kind als letztes aufgehalten hat.

Zusammenfassend ist die A1 Kids Watch eine wirklich tolle Erfindung und wird von uns in den nächsten Monaten bestimmt immer wieder genutzt werden. Wenn Maximilian beispielsweise bei den Großeltern übernachtet, hat er die Möglichkeit, uns selbstständig anzurufen oder auch, wenn wir mit ihm einen Ausflug machen bzw. einen Ort besuchen, auf dem sich tendenziell große Menschenmengen bewegen, hat Maximilian so die Möglichkeit sich bei uns zu melden, falls mal etwas passieren sollte. In normalen Alltagssituationen, also wenn wir zuhause sind oder er einfach mal einen Tag beim Opa verbringt, werden wir die Uhr jedoch nicht verwenden. Wenn unser Ältester aber schon alleine den Schulweg bestreiten würde, wäre die A1 Kids Watch eine optimale Lösung um sicherzustellen, dass dem Kind auf dem Schul- oder Nachhauseweg nichts passiert.

Gegenüber einem Smartphone ist die A1 Kids Watch für Kinder unter 10 Jahren gerade deshalb ideal, weil man die Uhr – anders als ein Smartphone – nicht so einfach verlieren kann. Man muss die Uhr nicht einstecken oder irgendwo herausnehmen, sondern trägt sie einfach am Handgelenk. Somit haben sowohl Eltern als auch Kinder ein sicheres Gefühl, aber dennoch genügend Freiraum.

Wie seht ihr das? Wäre die A1 Kids Watch auch etwas für eure Kinder? Wie und wann würdet ihr diese smarte Uhr nutzen?

 

 

 

*In freundlicher Zusammenarbeit mit A1/ Anzeige

 

5 Kommentare

  1. Katharina
    29. Mai 2017 / 21:24

    Mega gut, Ich hoffe das gibt es auch bald in Deutschland. Ich finde die Uhr perfekt im Gegensatz zu einem Smartphone wo der eigentliche nutzen, nämlich die erreichbarkeit und Sicherheit schnell in den Hintergrund rückt.

    • Sabrina Sterntal
      29. Mai 2017 / 21:34

      Oh liebe Katharina, da hast du eigentlich schon die Vorteile der A1 Kids Watch auf den Punkt gebracht. Ich finde nämlich auch, dass genau diese Aspekte für Kinder unter 10 Jahren wichtig sind und alles andere wie Videos, Apps usw. sind in diesem Alter ja eigentlich noch nebensächlich – wenn auch Max Videos am Tablet oder Handy schauen darf…aber ihm ein eigenes Handy geben, wenn er gerade mal in den Kindergarten oder die Grundschule geht? Das wäre mir viel zu früh!

      Liebe Grüße und danke für dein Feedback!
      Sabrina

  2. Diana
    30. Mai 2017 / 22:57

    Liebe Sabrina,
    weisst du vielleicht ob oder wann es die Uhr in Deutschland geben wird?
    Viele Grüsse Diana

    • Sabrina Sterntal
      1. Juni 2017 / 13:46

      Liebe Diana,
      da bin ich leider überfragt. Soweit ich weiß ist A1 der einzige Betreiber in Österreich. Vielleicht kannst du direkt mal bei a1 telekom nachfragen, ob sie Informationen darüber haben :-)?
      Liebe Grüße,
      Sabrina

  3. Mila Knezovic
    22. Juli 2017 / 18:00

    Hallo Sabrina,

    ich habe die schwedische Tinitell Tracking-Uhr entdeckt. Hammer. http://tinitell.com/
    Kein Bildschrim!

    lg
    Me aus Zürich Schweiz

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