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BABY FOOD | 10 Fakten zur Beikost – Nützliche Tipps und Tricks für Babys Ernährung im ersten Lebensjahr (Milupa 3)

Wenn ich so zurückdenke, an die Beikostzeit meiner beiden Söhne, dann muss ich schon etwas schmunzeln. Ich dachte mir immer, wenn ich erst einmal das Stillen ad acta gelegt habe und mich endlich den Breien bzw. der darauffolgenden Familienkost zuwenden kann, wird es einfacher. Aber wie so ziemlich alles im Leben kommt es meist anders als man denkt, denn nicht nur beim Stillen ist sehr viel Geduld und Gelassenheit gefragt, sondern auch dann, wenn es um die ersten Breilöffel, stückige Nahrung und anschließend um die Einführung der Familienkost geht.

Nachdem ich euch – in Zusammenarbeit mit Milupa – bereits ein bisschen etwas über Babys Bäuchlein sowie babygerechtes Getreide erzählt habe, teile ich heute 10 Fakten bzw. nützliche Tipps und Tricks für Babys Ernährung im ersten Lebensjahr mit euch. Vielleicht finden Neu-Mamas oder Beikoststarter hier ja doch noch die eine oder andere Hilfestellung.

Zwei Kinder, zwei Mal stillen und zwei Mal Beikosteinführung nach fünf Monaten- dass dabei schon so manche Breikleckse auf dem Boden und an den Wänden gelandet, die eine oder andere Melaminschüssel zu Bruch gegangen und so manche verzweifelnde Seufzer über Muttis Lippen gekommen sind, könnt ihr euch vielleicht denken. Die Beikostphase ist aber auch eine sehr schöne und sehr wichtige Zeit, die Geschmäcker und Ernährungsformen fürs Leben prägt. Da ich die Babybreie für meine Kinder stets selbst zubereitet habe, war für mich immer der schönste Lohn, wenn die Schüsseln, die ich den beiden Lausbuben angeboten habe, auch mit Begeisterung angenommen und aufgegessen wurde. Aber es gab auch Tage, da schmeckte einfach gar nichts. Der Brei wurde widerwillig über die Lippen gespuckt. Das Kind war nicht satt und ich war als Mama kurz vor dem Verzweifeln, weil ich mir das irgendwie alles anders vorgestellt hatte. Beide Buben haben schließlich mit 8-9 Monaten ihre Breimahlzeiten verweigert und sich für die Familienkost in kindergerechter Form (also klein geschnitten, besonders weich, nicht gewürzt) entschieden. Heute bin ich froh darüber, keine Breie mehr kochen zu müssen, habe jedoch in der Beikostphase sehr viel dazu gelernt und möchte gerne hier und jetzt meine Erfahrungen mit euch teilen.

10 Fakten zur Beikost

1. Zeit zum Füttern nehmen

Ich habe bereits bei Maximilian sehr schnell gelernt, dass man sich für das Füttern eines Babys genügend Zeit nehmen sollte. Es bringt nichts, Breimahlzeiten im Vorbeigehen oder schnell am Mittagstisch, während man selbst essen möchte, zu füttern. Das Baby muss den Umgang mit Beikost erst erlernen, dabei völlig neue und sehr intensive Geschmacksrichtungen aufnehmen und sollte auch verstehen, dass Mahlzeiten am Esstisch eingenommen werden. Ein fixer Platz am Esstisch hilft darüber hinaus bei der Orientierung des Babys, denn wenn es jeden Tag an derselben Position in den Hochstuhl gesetzt wird, dann weiß es, dass die Zeit fürs Mittagessen gekommen ist.

2. In der Ruhe liegt die Kraft

Beharrlichkeit bei der Einführung von Beikost kann sich mitunter schon auszahlen, sollte aber auf keinen Fall in Zwang oder gar Druck enden. Das bedeutet, dass man ruhig einmal ein paar Minuten länger mit dem Löffel vorm Baby sitzen darf, bis es probieren möchte. Wenn euer Baby aber partout keinen Brei essen möchte, dann hilft es auch nichts ihm den Löffel gewaltsam in den Mund zu schieben! Ablenkungstaktiken helfen leider auch nur bedingt und sollte euer Baby nicht ausgeschlafen sein oder schlichtweg einen schlechten Tag haben, dann probiert es morgen einfach noch einmal.

3. Einfache Breie zubereiten

Gerade zu Beginn der Beikosteinführung sollte geschmacklich nicht zu viel variiert werden. Einfache Gemüsebreie, die aus nur einer Sorte bestehen wie zB Karotten, Pastinaken oder Kürbis eigenen sich für Beginner besonders gut. Nach und nach werden dann Kartoffeln, Getreide, Fleisch und Fisch zugegeben. Auf diversen Blogs oder in Eltern-Ratgebern bzw. Kochbüchern zur Thema Beikost findet ihr viele Tipps für den Start sowie Rezeptideen für Breimahlzeiten (natürlich aber auch auf meinem Blog – siehe hier).

4. Variation in Maßen nicht in Massen

Euer Baby muss nicht jeden Tag eine neue Geschmacksrichtung kennenlernen, sondern darf sich ruhig 3-4 Tage Zeit lassen, ehe ein neuer Brei mit neuen Zutaten angeboten wird. Wer aber lieber Abwechslung in Babys Speiseplan bringen möchte, der kann zwei verschiedene Breisorten vorkochen, diese portionieren und anschließend in einem Intervall von 2-3 Tagen je eine Sorte servieren. Beim Vorkochen ist aber darauf zu achten, dass die Gläser und Verschlüsse sorgfältig gereinigt werden, ehe der kochend heiße Brei eingefüllt und sofort luftdicht verschlossen wird.

5. Vitamine und Kohlenhydrate sind wichtig

Kauft Lebensmittel wie Gemüse und Obst am besten immer frisch. Ob BIO oder nicht ist euch überlassen und wenn man saisonal gerade nicht auf einen frischen Spinat oder heimische Erdbeeren zugreifen kann, der kann sich natürlich auch mit Tiefkühl-Gemüse und Obst aushelfen. Aufpassen solltet ihr aber darauf, dass die Produkte nicht gewürzt sind. Darüber hinaus sind Kohlenhydrate sehr wichtig für die Entwicklung eures Babys und spenden ihm auch viel Energie für den Tag. Kohlehydrate in Form von Kartoffeln und Getreide (zB mit den neuen milchfreien BIO-Getreidebreien von Milupa) werden von Babys auch noch besonders gut aufgenommen und schmecken einfach lecker.

6. Hunger: Einmal mehr und einmal weniger

Gerade wenn es um die Menge der gegessenen Breimahlzeiten ging, hatte ich oft das Gefühl, mich und mein Baby unnötig unter Druck zu setzen. Nur weil Alexander am Dienstag 180g Brei verdrückt hatte, muss das nicht heißen, dass er am Mittwoch automatisch dieselbe Portion isst. Wie auch wir als Erwachsene, haben Babys einfach einmal mehr und einmal weniger Hunger und diese Tatsache müsst ihr euch immer wieder bewusst machen. Vielleicht möchte euer Baby auch lieber erst am Nachmittag noch einmal etwas essen, nachdem es geschlafen hat oder irgendwo zwickt und drückt was. Wenn das so ist, dann lasst nicht eure Köpfe hängen und versucht es am nächsten Tage einfach wieder.

7.  Essensverweigerung beim Zahnen

Gerade dann, wenn ein paar Beißerchen drücken, kann es sein, dass eure Baby den Brei verweigert. Solltet ihr bereits die Spitze eines neuen Zahnes im Mund eures Kindes entdecken und es darum keinen warmen Brei mögen, dann probiert es einfach mit einer kühlen Variante, zB aus dem Kühlschrank oder Brei bei Zimmertemperatur.

8. Selber essen macht Spaß – aber auch Schmutz

Spätestens dann, wenn euer Baby seine Umwelt mit den Händen entdeckt oder sich am Pinzettengriff übt, will es das essen selbst erlernen. Ich finde es wichtig, eurem Baby in seiner kindlichen Entwicklung den Freiraum zu geben, dass es einfach auch einmal mit den Fingern essen darf. Dass dabei jedes Mal etwas daneben geht, ist dann irgendwo ja auch klar und ihr solltet euch nicht so viel Gedanken über Essensreste am Boden, dem Hochstuhl oder gar an den Wänden machen. Das Putzen des Essbereichs nach Brei- und Familienmahlzeiten bleibt euch sowieso nicht erspart und ich kann euch versprechen, irgendwann wird dieser Schmutz auch weniger ;-).

9. Babybreiflecken entfernen

Und weil nicht nur beim Selberessen, sondern auch beim Füttern wahnsinnig viel daneben gehen und dann auf Babys Kleidung landen kann, gebe ich euch zur Fleckenentfernung zwei tolle Tipps. Gerade Karotten- oder Kürbisflecken lassen sich wunderbar von der Sonne bleichen. Dazu einfach die gewaschene und noch feuchte Babykleidung in die Sonne legen und abwarten. Es hilft aber auch, die Flecken gleich nach dem Essen mit Gallseife einzureiben und anschließend in der Waschmaschine zu waschen.

10. Gelassen bleiben und aufs Bauchgefühl hören

Alles in allem kann ich euch zum Schluss nur raten, möglichst gelassen zu bleiben. Es gibt Tage, da wollt ihr anders als eurer Baby und bei der Beikost klappt gar nichts. Auch das ist völlig normal. Hört einfach auf euer Bauchgefühl und gestaltet die Beikostphase eures Babys möglichst stressfrei und entspannend. Wir Eltern wissen ja, es ist alles nur eine Phase 😉 …

Vielleicht konnte ich ja der einen Mama oder dem anderen Papa mit meinen Tipps zur Beikost weiterhelfen.

Welche Erfahrungen habt ihr denn mit dem Thema Beikost gemacht? Haben eure Kinder gerne Brei gegessen oder habt ihr noch spezielle Fragen? Dann schreibt mir gerne ins Kommentarfeld.

Alles Liebe,

 

 

 

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Milupa/ Anzeige.

 

 

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