FOOD | Semi-Naked Woodland Cake und Gingebread Cupcakes: Vanilletorte mit Zimtcremefüllung zur Taufe

Am Wochenende haben wir die Taufe unseres zweiten Wunders gefeiert. Anders als bei der Taufe unseres großen Sohnes Maximilian, haben wir dieses Mal nur im ganz kleinen Kreis gefeiert. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, mir ein Motto für die Feierlichkeiten zu überlegen und auch einen kleinen Sweet Table auszustatten. Schließlich backt es sich für fünfzehn Leute einfacher als für mehr als dreißig.

Im heutigen Beitrag zeige ich euch, welche Torte es gab und verrate euch natürlich auch das Rezept für den Semi-Naked Woodland Cake und die dazu passenden Cupcakes.

Semi-Naked was? Zu allererst möchte ich mal den Begriff „Semi-Naked Cake“ näher erklären. Eine festliche Torte ist ja meist mit Schokoglasur oder Fondant überzogen, das heißt der Kuchen samt Füllung (Creme oder Marmelade) wird komplett überdeckt. Seit einiger Zeit sind aber auch Torten, die nur aus Biskuitteig samt Creme in mehreren Schichten, aber völlig ohne „Verkleidung“ serviert werden, in aller Munde. Ein Semi-Naked Cake ist hingegen eine Torte, die eher schleißig rundum mit einer Buttercreme oder einem Frosting verziert wurde, sodass der Bisquitteig noch durchscheint.

Wer nun denkt, dass diese Art der Torte einfacher herzustellen ist, als eine, die völlig mit Fondant überzogen ist, der irrt, denn ein Naked oder Semi-Naked Cake sollte nicht schief, sondern möglichst waagrecht aufgebaut werden. Wenn man nun also Schicht für Schicht aufeinander legt und schlussendlich die Creme außen mit einem Winkelmesser rundherum aufträgt, kommt man dabei schon ins Schwitzen, weil der Kuchen ja auch seitlich nicht windschief daher kommen sollte. Mein Tipp: Verwendet also eine Creme, die schön weich ist und sich leicht verstreichen lässt. Die hier verwendete Tortemcreme mit einer Mischung aus Sauerrahm, Creme Fraiche und Gelierfix wird dann erst beim Kaltstellen im Kühlschrank fest und ermöglicht ein dementsprechend einfaches Verzieren.

Die schöne Partydeko für unsere Taufe habe ich übrigens wieder von einem meiner liebsten Dekorationsshops „Die kleinen Dinge“*. Passend zur Waldttiertaufe wurden uns Pappbecher sowie -teller und Servietten in schönem Braunton mit goldenen Details zur Verfügung gestellt. Obendrauf gab es noch ein paar goldene Luftballons, gold-weiß gestreifte Strohhalme und goldene Muffinförmchen. Schaut euch doch einfach mal im Shop der lieben Christin um.

 

Semi-Naked Cake: Vanilletorte mit Zimtcremefüllung

Springform 18cm Durchmesser
50g Butter
3 Eier
120g Staubzucker
1 Pck Vanillezucker
1 TL Vanillepaste
130g Mehl
1 TL Backpulver
Springform 18cm Durchmesser50g Butter
3 Eier
120g Staubzucker
1 Pck Vanillezucker
1 TL Vanillepaste
130g Mehl
1 TL Backpulver

Creme
300g Creme Fraiche
250g Sauerrahm
1 TL Vanillepaste
1 EL Zimt
4 EL Staubzucker
1 1/2 Pck Dr. Oetker Gelier Fix
Pistazien
Kakao

Den Backofen auf 160°C Heißluft vorheizen und die Springform mit etwas Butter ausstreichen und mit Mehl ausstauben. Die Biskuitböden werden beide extra gebacken und zwei Mal extra angerührt. Butter schmelzen und gemeinsam mit den Eiern auf höchster Stufe für zwei Minuten schaumig rühren. Zucker und Vanillepaste zufügen und erneut ordentlich mit dem Handmixer vermengen. Zum Schluss Mehl und Backpulver nur noch auf niedriger Stufe unterrühren. Die Teigmasse in die Springform füllen und auf der untersten Schiene im Backofen für 40 Minuten goldbraun backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, auf einem Gitter auskühlen lassen und nun den zweiten Biskuitboden ebenso anfertigen. Sobald beide Böden gebacken und vollständig ausgekühlt sind, können diese einmal in der Mitte, möglichs gerade und mit einem scharfen Messer, durchgeschnitten werden.

Die Creme wie folgt zubereiten: Creme Fraiche und Sauerrahm in einer Schüssel verrühren, Vanillepaste und Gelier Fix zugeben (Packungsbeilage beachten). Erst dann den Staubzucker sowie Zimt unterühren. Einen Tortenboden auf eine geeigente Unterlage (Servierteller, Holzbrett oder Boden einer Springform) legen. Ein Viertel der Creme auftragen, ausreichend verteilen und nun einen weiteren Boden mit der Schnittlfäche nach oben darauf legen. Den Schritt solange wiederholen, bis der letzte Boden mit der Schnittlfäche nach unten auf die Torte gelegt wird. Nun die restliche Creme auf der Torte und rundherum mit einem Winkelmesser dünn einstreichen (wie auf den Fotos zu sehen ist). Die Torte über Nacht kaltstellen und am nächsten Tag mit Pistazienstücken (bei Bedarf vorher mörsern) und Kakao bestreuen. Waldtiere daraufsetzen fertig ist eine ganz zauberhafte Torte für besondere Anlässe.

Die Cupcakes habe ich aus dem gleichen Teig wie die Torte hergestellt und nur um ein paar Zutaten wie Muskatnuss, Zimt und Kakao ergänzt. Das Topping ist auch das gleiche wie bei der Torte.

Gingerbread Cupcakes
3 Eier
70g Butter
120g Zucker
1 Tl Vanillepaste
120g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Backkakao
1 TL Zimt
1/2 TL Muskatnuss

1 TL Orangenschalen

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze aufheizen. Eier mit geschmolzener Butter, Zucker und Vanillepaste schaumig rühren. Backpulver und Mehl zugeben, vorsichtig unterheben. Nun mit Zimt, Muskatnuss und Orangenabrieb verfeinern. Den Teig bis zu 2/3 in die Muffinförmchen füllen und 20-25 Minuten auf mittlere Schiene backen. Das Topping – wie oben beim Tortenrezept angegeben – zubereiten und großzügig auf den Cupcakes verteilen. Cupcakes über Nacht kaltstellen und am nächsten Tag ebenfalls mit Pistazien und Kakao bestreuen.

Zum Verzieren der Torte am Boden eignen sich zum Beispiel Rosmarienzweige, die der Torte dementsprechend einen schönen „Woodland“-Look verleihen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und hoffe, euch hat mein kleiner Sweet Table gefallen.

 

 

 


*In freundlicher Zusammenarbeit

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