LIVING + FOOD | Winterfester Garten: Unsere Gartenpflege im Herbst + Steckerlbrot aus dem Gartenofen

Langsam aber sicher hält der Herbst bei uns Einzug und aus diesem Grund wird es Zeit, die Gartenpflege an die neuen Witterungsverhältnisse anzupassen. Bei uns daheim ist das Männersache. Zweimal pro Jahr wird der Rasen per Hand von meinem Mann vertikutiert, neuer Rindenmulch angeschleppt und allerlei Pflanzen werden für unsere Terrassen-Bar (hier der Link zum einfach DIY unseres Gartenprojekts) gekauft. Heuer hatten wir im Sommer eine besonders ergiebige „Ernte“, denn die Erdbeeren wuchsen dieses Jahr wie Unkraut – sehr zur Freude unseres Sohnes Max, der es kaum erwarten konnte, die roten Früchtchen von den Stauden zu stibitzen.

Im Herbst entfernen wir dann all die Sommerkräuter aus ihren Töpfen und ernten die Chilis, die dann im Garten getrocknet werden, um bald darauf eine Hauptrolle im eigens angesetzten Chilliöl einzunehmen. Die leere Töpfe werden mit Herbstblumen, beispielsweise Heidekraut und Frühblühern, denen unser Sohnemann ganz bald ebenso gerne beim Wachsen zusehen kann, bestückt. Für mich ist es besonders wichtig, dass unsere Kinder einen Bezug zur Natur bekommen. Einerseits sollen sie verstehen, dass etwas wachsen kann, wenn man es pflegt und gießt, und sie sollen wissen, wo denn die Früchte, die ich in Joghurts, Smoothies und Co. verarbeite, eigentlich wirklich herkommen.Deswegen beziehen wir unseren Großen auch in die Gartenarbeit mit ein, was nicht nur ihm, sondern auch dem Papa Spaß macht. Gemeinsam werden Stauden gestutzt, das Gras gemäht und Laub eingesammelt. Passend dazu durfte ich bereits vorab in Zusammenarbeit mit Tchibo* ein paar Produkte der aktuellen Themenwelt „Gartenausstattung für Herbst & Winter“ testen und stelle euch hier nun einige davon vor. Zusätzlich teile ich ein leckeres Rezept für süßes und herzhaftes Stockerlbrot mit euch.

Die Produkte der aktuellen Tchibo-Themenwelt rund um das Thema der Gartenpflege zur kühlen bzw. kalten Jahreszeit finde ich ja richtig klasse. Jetzt, wo wir seit mehr als einem Jahr in unserem Reihenhaus wohnen, genieße ich die Zeit draußen auf unserer Terrasse sowohl im Hochsommer, als auch im Frühling und Herbst. Damit man aber einen schönen Garten hat und das Auge sich beim Anblick der Hecken, des Rasens und der Pflanzen in unserem Hochbeet auch erfreuen kann, bedarf es natürlich einiges an Pflege. Hierfür braucht man ein geeignetes Equipment und sollte sich stets gut überlegen, was für den eigenen Garten sinnvoll ist.

Da wir nur knapp 70m² Grünfläche haben, reichen uns beispielsweise ein elektrischer Rasenmäher, ein Handvertikutierer und ein Gartenschlauch bzw. Rasensprenger zur Plege. Mit diesen drei Geräten kümmern wir uns von Frühling bis Herbst eigentlich ganz gut um unser kleines umzäuntes Reich. Es gibt aber auch weitere Dinge, die uns die Gartenpflege erleichtern, beispielsweise unsere neue „Pop-Up“ Laubtonne oder unsere 2:1-Ratschenschere. Einen ausführlichen Produkttest von mir findet ihr dazu auf dem Tchibo-Blog: Herbstschön & Winterfest: Gartenzubehör im Einsatz.

Dass jene, die den ganzen Tag über schwer im Garten schuften, natürlich auch irgendwann einmal Hunger bekommen, ist klar. Darum habe ich ein einfaches aber unglaublich leckeres Rezept für Steckerlbrot für euch vorbereitet. Die kleinen Brote werden über dem offenen Feuer gegart und ergeben in Kombination mit ein paar Grillwürstchen eine gehaltvolle Mahlzeit in romantischer Lagerfeueratmosphäre.

Das Stockerl- oder auch Steckerlbrot haben wir ausnahmsweise nicht am Griller meines Mannes, sondern über offenem Feuer in unserem neuen Gartenofen (aktuell bei Tchibo erhältlich) zubereitet. Der Ofen wird – anders als der Griller – mit Holzscheiten befüllt. Wie gut, dass wir im Garten genug Feuerholz für unseren Kamin im Haus lagern und so ganz praktisch ein paar Stückerl in den Gartenofen aus pulverbeschichteten Stahl werfen können. Wer mit seinen Kindern auch im Herbst draußen noch etwas Zeit verbringen möchte, schafft sich mit den Gartenofen ein tolles Lagerfeuer, das richtig schön wärmt und zum Geschichtenerzählen einlädt.

Zurück zum Steckerlbrot, das wir am Sonntagabend mit Freunden im Garten gebacken haben. Das Brot ist schnell mit Germteig gemacht, wird dann spiralförmig um einen Holzstock – oder in Österreich auch „Steckerl“ genannt – gewickelt und dann über der heißen Glut bzw. in ausreichend Abstand über dem offenem Feuer gebacken. Dazu gab es alkoholfreien Glühwein, dicke Kuscheldecken und ein paar Geschichten im Kreise unserer Freunde. Unser großer Sohn Max hat die Zeit im Garten sehr genossen und ganz fasziniert, in das Lagerfeuer geblickt. Da kommt er wohl nach seinem Papa, denn dieser erliegt ja schon seit Jahren der Faszination des Feuers, was übrigens auch unseren Kamin im Wohnzimmer erklärt. 

Ich freue mich schon jetzt ganz besonders auf die kommenden Jahre, wenn unsere beiden Söhne etwas älter sind und wir mit ihnen vielleicht sogar einmal im Garten zelten oder abends im Herbst zu Gruselgeschichten ein paar Marshmallows oder Smores naschen.

Steckerlbrot – süß und herzhaft
500g Weizenmehl
1 Pkg. Germ
300ml lauwarmes Wasser
40ml Öl, zB von BONA
2 EL grobes Meersalz
2 TL Rosmarin, getrocknet
1-2 EL Knoblauch gerieben
2 EL Zucker
1/2 EL Zimt

In einer Schüssel den Germ in etwas lauwarmen Wasser auflösen. Anschließend das restliche Wasser sowie das Mehl dazumischen und mit dem Öl in den Teig einkneten. Den Teig in zwei Portionen aufteilen. Die süße Variante mit der Zimt-Zucker-Mischung verkneten. Für eine herzhafte Variante grobes Meersalz mit den Fingespitzen verreiben und gemeinsam mit Knoblauchsalz und Rosmarin unter den Teig kneten. Den Teig abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Anschließend den Germteig noch einmal nachkneten, portionieren und die Teigstücke zu seperaten Rollen formen. Das Stockende (zB von Haselnusssträuchern, die knapp einen Meter lang sind) wie bei einer Spirale umwickeln und erneut für etwa 10 Minuten gehen lassen. Das Steckerlbrot wird dann über der Glut der Feuerschale oder des Grillers für ca. 10-15 Minuten gebacken, bis es sich ein wenig vom Stock löst. Achtung, das Brot nicht über direkter Flamme backen!

Der Gartenofen von Tchibo ist eine praktische und sehr gut aussehende Wärmequelle, die sich toll in unseren Garten einfügt. Der Rauch geht gut über den Schornstein ab, ohne dass es zu viel qualmt. Wir hatten gestern richtig viel Spaß auf unserer Terrasse und ich freue mich schon auf weitere laue Herbstabende mit meinen Lieben und ganz viel Feuer – im Herzen als auch im Ofen ;-).

Vielleicht konnte ich euch ja heute ein bisschen Inspiration für eure kommenden Herbsttage geben. Sei es die winterfeste Gartenpflege im Herbst oder ein lauschiger Abend mit Glühwein, Marshmallows, Steckerlbrot und Co. auf eurer Terrasse.

Und falls ihr euch wundert, warum hier eine Vogelfutterstation abgebildet ist, aber kein Foto im Einsetz zu finden ist: das folgt noch diese Woche in einem kleinen DIY, denn Max und ich haben gemeinsam Vogelfutter für unsere fliegenden Gartenbesucher hergestellt.

 



* In freundlicher Zusammenarbeit mit Tchibo/Eduscho.

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