FAMILYLIFE | Pampers-Papa

Es ist wieder einmal an der Zeit für einen Blog-Takeover. Wie ihr sicherlich wisst, lässt es meine liebe Frau derzeit etwas ruhiger angehen und daher nutze ich die Gunst der Stunde, um einen kleinen Beitrag zu verfassen. Heute geht es aber nicht um BBQ, sondern um das Papa-Sein und allem was dazu gehört.

Ihr wisst ja, dass wir hier auf dem Blog öfter mit Procter und Gamble zusammenarbeiten (zB da und dort) und dabei schon eine Menge Windeln der Marke Pampers* verlost haben. Von diesem Partner kam auch die Idee, einmal die Papas des Landes vor den Vorhang zu holen und deren Sichtweise als Elternteil zu beleuchten. Eine eigens dafür durchgeführte Studie zeigt, dass 94% der knapp 500 befragten Personen der Ansicht sind, dass für Väter die Familie an erster Stelle steht. Dieses Ergebnis trifft auch auf mich voll und ganz zu. Angespornt von dieser Überlegung habe ich mir ein paar Gedanken über mein mittlerweile über zwei Jahre langes Dasein als Vater von Maximilian gemacht und möchte euch gerne erzählen, wie das erste Wickelerlebnis für mich als Mann so war.Viel Spaß beim Lesen.

Angefangen hat alles am 26. April 2014 mit der Geburt unseres ersten Sohnes. Wir waren noch im Kreissaal und meine liebe Frau war nach der Entbindung völlig hinüber. Immerhin hat die ganze Aktion von 02:00 Uhr morgens bis 10:28 Uhr gedauert. Dem Körper wird da viel abverlangt…auch dem des Mannes. Das lange Wachbleiben, die dauernden Toilettengänge aufgrund der Unmenge von Kaffee, den man sich hineinschüttet, um überhaupt wachbleiben zu können, das Gut-Zu-Reden und das Händchenhalten. Das schlaucht ganz schön. Dazu kommt noch das Kopfkino während man darauf wartet, dass die Wehen der Frau endlich stärker werden. Dabei macht man sich so seine Gedanken, wie das denn nun so werden wird, als Elternteil. Wird bei der Geburts alles glatt gehen? Wie wird das kleine Butzi aussehen? Haare oder Glatze? Bin ich überhaupt bereit, ein Kind zu erziehen? Und wer von den Bekannten wird wohl das richtige Geburtsgewicht erraten haben? In diesen Momenten gehen einem viele Dinge durch den Kopf.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass eine halbe Stunde nach unserem Eintreffen im Krankenhaus die Fruchtblase meiner Frau sprang. Ich war ja so naiv, dass ich damals dachte, unser Kind würde nun in Kürze geboren werden. Heute weiß ich, dass das in der Regel nicht so schnell geht. Aber nicht dass ihr jetzt glaubt, dass ich völlig weltfremd bin und mir überhaupt keine Gedanken über die bevorstehende Geburt gemacht habe. Ich war bei sämtlichen Arztbesuchen und Kontrollen meiner Frau dabei, habe dem kleinen Ungeborenen durch die Bauchdecke meiner Frau Geschichten vorgelesen und sogar einen Geburtsvorbereitungskurs mit ihr besucht. Aber als Mann hat man neben dem Familienbusiness ja auch noch die Aufgabe, selbige zu ernähren. In dieser Rolle des Ernährers sehen sich laut der Pampers Studie auch 86% meiner männlichen Väterkollegen. Bei einem Fulltime-Job bleibt da also leider nur mehr begrenzt Zeit um sich darüber zu informieren, was bei einem Blasensprung eigentlich genau passiert.

Jedenfalls hat es dann noch bis knapp halb 11 gedauert, bis die Geburt vorüber war. Als es dann darum ging, die Nabelschnur zu kappen, wurde mir kurz schwummrig. Das Operationsbesteck in unserem Krankenhaus war auch nicht das beste und so musste ich schon einige Schneidversuche unternehmen, bis ich meinen Sohn abgenabelt habe. Die Kombination aus einer stumpfen Schere und einer zähen Nabelschnur, gepaart mit einem leicht überforderten Mann, der zu dem Zeitpunkt gerade erst 300 Sekunden Vater war, setzte mir schon ordentlich zu. Dieser kurze Zustand der körperlichen und geistigen Schwäche legte sich dann aber schlagartig, als die Hebamme mich zum Waschbecken holte und mir meinen Neugeborenen in die Hand drückte. Ich war auf einmal wieder voll da und das war auch gut so. Badezeit war nämlich angesagt. Vorsichtig befreite ich den kleinen Dreckspatz von der Käseschmiere. Ich versuchte zumindest alles, was in meiner Macht stand. Da musste ich echt auch schon wieder ein bisschen schlucken…aber dazu später mehr. Nach dem ersten Bad ging es zum Wickeltisch.

So ein kleines, zerbrechliches Bündel Leben musste ich jetzt wickeln. Ganz allein. Da gab es nur ein Problem: Ich wusste gar nicht wie! Frauen übern sowas meines Wissens ja schon im Kindesalter an Puppen jeglicher Form und Größe. Aber in meiner Kinderstube gab es keine Puppen. Ich bin mit einem großen Bruder aufgewachsen, der mich einmal an ein Skateboard anschnallte, das er dann mit einem Abschleppseil an sein Mountainbike befestigte, nur um mich durch die Gassen ziehen zu können – so der Plan. Wie die Geschichte ausgegangen ist, erzähle ich euch vielleicht in einem anderen Blogbeitrag.

Jedenfalls wusste ich damals nicht, wie so ein Kind zu wickeln ist. Dabei zählt das Wickeln laut der Pampers Studie neben dem Spielen, dem Baden und dem Spazierengehen zu den Hauptaufgaben eines Papas. Hätte man mir das mal vorher gesagt…Gott sei Dank bekam ich aber diesmal noch ein bisschen Unterstützung von der Hebamme. Es war sozusagen der erste Probedurchlauf, bei dem Scheitern noch nicht so stark ins Gewicht fiel – Glück gehabt. Als der kleine Max dann mit großen dunkelbraunen Augen (mittlerweile sind sie blau…verrückt, oder?) so vor mir lag, frisch gebadet und gewickelt, war ich stolz wie noch nie auf dieses kleine Baby, das meine Frau und ich geschaffen haben. Ein echt schöner Moment, den auch 81% der befragten Teilnehmer der Pampers Studie ähnlich empfinden. Sie sagen, dass sie die bedingungslose Liebe zwischen Vater und Kind am meisten überrascht hat.

Tags darauf habe ich die Geburt schon einigermaßen verdaut gehabt. Es fühlte sich zwar alles doch noch etwas surreal an, aber als Mann hat man sich das ja nicht anmerken zu lassen. Immerhin muss man eine mentale Stütze für seine Frau sein, die gerade noch Unmenschliches geleistet hatte und jetzt unter einem Hormon-Kuddelmuddel litt, dass ein falsches Wort ausreichte um Tränenbäche auszulösen oder Tobsuchtsanfälle hervorzurufen. Also cool bleiben.

Ich nahm Max an mich, sodass meine Frau ein paar Minuten dahindösen konnte. Auf einmal passiert es: Es prellte zum ersten Mal in der Windelhose. Das war so laut, dass meine Frau aus ihrem Halbschlaf aufschreckte und mich angeekelt ansah. Wahrscheinlich glaubte sie, ich hätte einen fahren lassen, aber weit gefehlt. Maximilian hat sich so laut seines Darminhaltes entledigt, dass es vom Geräuschpegel her ebensogut ein Erwachsener hätte sein können. Ohne Witz.

Ich habe sowas also überhaupt noch nie erlebt und war daher etwas angespannt, denn ich wusste, was jetzt auf mich zukommen würde: Das erste Mal (ganz alleine) wickeln. Meine von der Geburt und vom Schlafentzug geschlauchte Frau konnte ich ja kaum darum bitten und mein Ego ließ es nicht zu, eine Schwester zu holen (soweit kommt’s noch!). Jetzt muss man aber wissen, dass es mich sehr, sehr, sehr (SEHR) leicht ekelt (deshalb auch der oben beschriebene leichte Schwächeanfall beim ersten Bad). Ich weiß, dass ist jetzt vielleicht total unmännlich, aber ich bin unglaublich geruchsempfindlich und mag Grauslichkeiten jeglicher Art gar nicht einmal ansehen. Unter diesen Vorraussetzungen lag also jetzt mein Sohn mit einer Windel auf mir, die – wenn man nach der Akustik geht – über und über voll sein musste. Aber wie gesagt, als Mann ist man der Fels in der Brandung, der rettende Anker, der Beschützer der Familie und hin und wieder halt auch einmal der Wechsler der Windeln.

Also: Kind genommen, auf die Wickelkommode draufgelegt, Luft angehalten und Windel ausgezogen. Puh. Ihr wisst sicher, wie der Stuhl eines Neugeborenen aussieht. Alle Väter in spe, die das noch nicht wissen, lassen sich am besten einfach überraschen. Ich erspare euch jetzt die unappetitlichen Details und komme zum Fazit: Man wächst mit seinen Aufgaben!

Das war es also, mein erstes richtiges Wickelerlebnis. Ich habe damals zwar ungefähr 15 Feuchttücher verwendet, aber schlussendlich habe ich es geschafft, meinen Sohn von der teerigen Flüssigkeit zu befreien, die mit einem Karacho aus ihm herausgeschossen kam. Wenn man keine andere Wahl hat, muss man sich halt auch einfach einmal zusammenreissen und tun, was getan werden muss. Ich erinnere mich gerne an diesen Tag zurück, denn das war der Anstoß zu einem neuen, ekelfreien Leben. Ich halte beim Windelwechseln (zur Belustigung meiner Frau) zwar noch immer die Luft an, aber sämtliche Körperflüssigkeiten meiner mittlerweile zwei Kinder können mir nichts mehr anhaben.

Max trägt nach wie vor die Windeln von Pampers. Heute, nach gefühlten einhunderttausend gewechselten Windeln, bin ich schon ein echter Profi auf dem Gebiet. In Rekordzeit werden bei uns Windeln gewechselt, Max und ich sind ein eingespieltes Team. Wenn wir zu zweit unterwegs sind, scheue ich mich auch nicht davor, die Damentoilette zu stürmen um ein Windelservice durchzuführen.

Meine Frau kümmert sich derzeit eher um die vollen Windeln unseres Alexanders. Zwei Wickelkinder zu haben ist zwar schon etwas anstrengend, aber sauber geworden sind sie ja noch alle, da machen wir uns keinen Stress. In den Windeln von Pampers sind unsere beiden Kids jedenfalls gut aufgehoben und das ist alles was für uns zählt.

 

* In freundlicher Zusammenarbeit mit Pampers

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