[FAMILY] 16 Wochen schwanger

Kaum bin ich im 5. Schwangerschaftsmonat angekommen, schon spüre ich die ersten Bewegungen unseres kleinen Bauchzwergs. Ich konnte es erst gar nicht glauben und dachte zuerst, dass meine Haut am Bauch ein wenig juckt, weil es mich so kitzelte. Das war für mich aber irgendwie unverständlich, weil ich mir mittlerweile 2x täglich (morgens und abends) den Bauch und alle anderen “gefährdeten Regionen” gründlich einöle.
 
Gestern, als wir bei einem Familienessen saßen, spürte ich es erneut und plötzlich war mir sonnenklar, dass dieses Kitzeln mein Baby ist. Etwas anderes kann es gar nicht sein. Es fühlt sich an wie ein Prickeln unter der Bauchdecke, ein ganz feines Kitzeln. Es ist wirklich wunderbar und ich bin immer noch total aus dem Häuschen. Irgendwie ist es ein unbeschreibliches Gefühl, aber ich denke dabei immer sofort an ein Mineralwasser… wenn die Perlen der Kohlensäure aufsteigen… ja so in etwa fühlt es sich in meinem Bauch an. Ich kann euch kaum beschreiben, wie sehr ich mich darüber freue und irgendwie verspüre ich bereits jetzt eine stärkere Bindung zu dem kleinen Wunder, dass in meinen Bauch wohnt und vielleicht ja schon kleine Purzelbäume schlägt.
Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt ist mein Babybauch ganz schön kugelig geworden. Das Foto haben wir heute Mittag aufgenommen [nein ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch kein Mittagessen verschlungen ;)] und ich bin selbst total überrascht, welchen Schub mein Bauch in den letzten 2 Wochen gemacht hat. Heute bin ich bei 16+3 angekommen und somit in der 17.SSW. Am Dienstag haben wir unseren nächsten Arzttermin und wir freuen uns schon riesig darauf unser Kleines zu sehen und zu erfahren, wie viel es gewachsen ist.
 
Noch etwas hat sich verändert. Ich habe ja bereits im Sommer über meine Haarverlängerung zur Hochzeit berichtet. Ich war wirklich sehr zufrieden damit, aber in den letzten Wochen wurde die Pflege zusehends mühsamer und ich wollte eine Veränderung. Also beschloss ich, die Extensions nach knapp 4 Monaten rausnehmen zu lassen. Das war mir aber nicht genug. Irgendwie wollte ich in meiner Schwangerschaft anders aussehen, ich wollte eine Typveränderung…eine neue Haarfarbe an die ich mich immer erinnern werde, wenn ich an meine Schwangerschaft zurückdenke. Deshalb habe ich mich für ein dunkles Schokobraun entschieden. Da meine natürliche Haarfarbe Brünett ist, muss ich so auch weniger oft nachfärben, was denke ich zusätzlich noch etwas schonender ist. Mir gefällt das Ergebnis sehr gut, obwohl ich jetzt schon sagen kann, dass ich bestimmt irgendwann einmal wieder kupferrote Haare tragen werde.
 
Ich dachte vor 2 Wochen noch, dass sich mein Kopfweh gebessert hätte. Fehlalarm! Seite meiner Schwangerschaft komme ich mit Wetterumschwüngen nicht klar und habe mindestens 1-2x die Woche leichtes bis mittelstarkes Kopfweh. Ach, ich will mich nicht beschweren…alles ist besser als Übelkeit – ich hoffe aber trotzdem dass es bald weggeht.
 
In wenigen Tagen beginnt bereits die Adventszeit und ich freue mich schon sehr auf diese besinnliche Zeit mit einem Kind unter dem Herzen…

 

[FOOD] Jacobs Momente Espresso Kapseln

Am Markt gibt es eine große Auswahl an Kaffeemaschinen, die mit Kapseln betrieben werden. Diese Woche habe ich euch bereits eine Kaffeemaschine vorgestellt. In dem heutigen Blogpost steht aber weniger die Art und Weise der Zubereitung eines Kaffees, sondern vielmehr der Kaffeegeschmack und die Kaffeevariation im Vordergrund.

Die Jacobs Momente Espresso Kapseln wurden mir
freundlicherweise zur Verfügung gestellt um sie zu testen. Da die Kapseln
für die meisten Nespresso-Maschinen geeignet sind, und wir so eine Kaffeemaschine
nicht im Haushalt haben, brauchte ich für den folgenden Produkttest jemanden
der die verschiedensten Espressos für mich zubereiten konnte. Glücklicherweise
haben meine Eltern ein Gerät von Nespresso zu Hause. Zusätzlich sind Mama und Papa
riesige Espresso-Fans und wurden deshalb von mir eingeladen die Jacobs
Momente Kapseln mit mir zu verkosten.  

Jacobs Momente 

Die Jacobs Momente Kapseln sind brandneu und ganz einfach im Supermarkt erhältlich. In einer Packung sind je 10 Stück enthalten, die noch mal extra eingepackt sind. Wenn man die Verpackung öffnet strömt einem gleich ein intensiver aber angenehmer Kaffeeduft entgegen. Als etwas gewöhnungsbedürftig empfinden wir die schwarzen Kapseln, die bei allen vier Sorten gleich sind. Eine Unterscheidung der Espressosorten fällt hier nach dem Entfernen der Folie schwer, was auch die extra Verpackung in einzelne Päckchen erklären dürfte. Es gibt insgesamt vier Sorten mit unterschiedlichen Intensitätsstufen.

 
PRODUKTTEST

Espresso Dolce (blau)
Intensität 3

Das steht auf der Verpackung: “Ein ausgewogener Espresso, mild und samtig, für einen harmonischen Genuss-Moment”.
 
Unsere Meinung: Ein milder und vollmundiger Espresso. Eignet sich besonders für Zwischendurch, wenn man einen guten Espresso genießen möchte. Für Frühaufsteher, die morgens richtig wach werden möchten oder Nachteulen ist dieser Espresso aber etwas zu mild.

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Espresso intenso (violett)
Intensität 9

Das steht auf der Verpackung: “Ein charakteristischer Espresso, kräftig und tiefgründig, für einen intensiven Genuss-Moment.”
 
Unsere Meinung: Ein milder Espresso mit herb-nussigem Nachgeschmack. Diesen Kaffee empfanden wir als sehr gut. Auch wenn dieser Kaffee laut Packung eine hohe Intensität hat, so ist er doch recht mild und alles andere als sehr kräftig.

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Espresso Classico (braun)
Intensität 7

Das steht auf der Verpackung: “Ein vielschichter Espresso mit balanciertem Bouqet, für einen sinnlichen Genuss-Moment.”

Unsere Meinung: Dieser Espresso ist sehr herb und fast schon ein bisschen bitter. Wer diese Sorte von Kaffee schätzt, ist mit einem Espresso Classico genau richtig.

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Espresso Supremo (orange)
Intensität 5

Das steht auf der Verpackung: “Ein interessanter Espresso mit leichter Säure, für einen aromatischen Genuss-Moment.”
 
Unsere Meinung: Dieser Espresso hält was er verspricht, denn er hat eine leicht säuerliche Note. Wenn man dieses Aroma schätzt, sollte man den Supremo ausprobieren. Mit einer Intensität von 5 liegt dieser Espresso auch in unserem Produkttest im Mittelfeld.

Die Jacobs Momente Espresso Kapseln sind sicherlich eine Bereicherung für den Kaffeemarkt, immerhin sind sie leicht im Supermarkt zu kaufen und preislich auch recht günstig (wir haben diese bspw. schon bei BILLA gesehen, in Aktion um 2,79€). Alles in Allem lohnt sich der Kauf, wenn man eine Nespresso-Kaffeemaschine besitzt. Als störend empfinden wir allerdings die einzelnen Verpackungen, durch welche doch recht viel Müll angesammelt wird.
Habt ihr bereits die Jacobs Momente Espresso Kapseln ausprobiert? 

[FOOD] Brownies mit Walnüssen

Schokolade und Nüsse gehören einfach zusammen – aus diesem Grund gab es am Wochenende Brownies mit Walnüssen. Ich bin schon länger auf der Suche nach einem tollen Rezept und habe nach diversen Versuchen nun endlich die richtige Mischung an Zutaten herausgefunden.
 
Anders als ein “normaler” Gugelhupf, sollte der Rührteig bei diesem amerikanischen Klassiker mit wenig Mehl und ganz viel Schokolade und Zucker zubereitet werden. Des Weiteren sollten Brownies im Inneren nie zu trocken sein. Das kann durch die richtige Backzeit und Backtemperatur erreicht werden. Diese Aussage klingt altklug, beruht aber auf eigenen Erfahrung und “misslungenen” Backversuchen.

Brownies mit Walnüssen
 
Für eine rechteckige Backform mit ca. 20 x 24  braucht ihr folgende Zutaten:

250 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
4 Eier
100 g brauner Zucker
50 g Kristallzucker
70 g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 EL Backkakao
1 Handvoll Walnüsse
 
Die Schokolade zusammen mit der Butter in einem Topf auf niedriger Temperatur zum Schmelzen bringen und öfters umrühren. Wenn sich beides miteinander verbunden hat, die Schokolade vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Anschließend 4 Eier mittlerer Größe mit braunem Zucker, Kristallzucker und der Schokoladenmischung mit dem Mixer gut verrühren.  Die trockenen Zutaten, Mehl, Backpulver und Backkakao in einer weiteren Schüssel vermengen. Diese werden nun von Hand (!) mit einem Schneebesen unter die flüssigen Zutaten gemischt, bis ein glatter Teig entsteht. Walnüsse mit einem Mörser grob zerkleinern und als Letztes unter den Teig rühren.

Eine rechteckige Backform mit Backpapier auskleiden (bei Bedarf kann diese auch eingefettet werden) und den Teig einfüllen. Die Brownies werden nun im vorgeheizten Backrohr bei 180°C Ober- und Unterhitze für 45 Minuten gebacken. Mit einem Zahnstocher/Holzspieß testen, ob der Teig durch ist. Dazu in die Mitte der Backform stechen. Wenn keine Teigreste kleben bleiben, sind die Brownies fertig und können aus dem Rohr genommen werden. Die Brownies für 5-10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form heben.

 
Was ist euer liebstes Brownie-Rezept? Mögt ihr die Klassiker ohne Nüsse? Oder experimentiert ihr gerne mit weißer Schokolade, Erdnussbutter, Karamell oder sogar Gemüse wie Kürbis und Zucchini? 

 

[FOOD] Kaffeepause mit Cafissimo PICCO

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Die einen benötigen täglich eine Dosis Kaffee, andere wiederum trinken Kaffee nur zum Genuss oder bevorzugen Tee und Kakao. Ich gehörte bis vor einem halben Jahr zur letzteren Sorte.

Als Kind mochte ich nur den Kinderkaffee von Caro. Richtiger Kaffee war mir zu bitter und ich konnte 27 1/2 Jahre lang nicht verstehen, wie man bitteschön eine Tasse Kaffee gut finden konnte. Als ich dann aber im Winter/Frühjahr 2013 tagelang über meiner Bachelorarbeit saß, passierte es. Ich trank Kaffee. Aber nur mit viel Milch und bevorzugt mit Kakao oder weißer Schokolade…also einen White oder Dark Mocaccino. Mein Kaffee besteht dabei hauptsächlich aus mehr als 2/3 Milch und 1/3 Kaffee – also mehr Milchkaffee.


Mein Mann ist Kaffeeliebhaber, weshalb wir seit Jahren eine Cafissimo CLASSIC von Tchibo/Eduscho besitzen. Das gute Stück hat schon einige Kaffeebecher gefüllt und seine Dienste mehr als 5 Jahre geleistet. In letzter Zeit kränkelte sie ein wenig, wenn es um die Entkalkung ging. Als ich dann von Tchibo/Eduscho die Anfrage bekam, doch mal die neue PICCO zu testen, waren wir – mein Mann und ich – natürlich Feuer und Flamme. Soviel darf ich vorab schon mal verraten: wir sind sehr zufrieden mit der neuen Cafissimo PICCO, weshalb unsere alte Kaffeemaschine nun in Pension gehen darf ;-).

Informationen zum Produkt
 
Wo ist die Kaffeemaschine erhältlich? Die Cafissimo PICCO ist in fünf trendigen Farben in allen Tschibo/Eduscho Filialen sowie online unter tchibo.at zum Preis von 49€ erhältlich.

Welches Modell wurde getestet? Cafissimo PICCO in der Farbe Sand Beach

Welche Eigenschaften hat die Kaffeemaschine laut Herstellerinformationen?
  • 2 Brühdruckstufen für perfekten Espresso und Caffè Crema
  • Einfache 1-Knopf-Bedienung
  • Individuell programmierbare Getränkemenge
  • Abnehmbarer 0,9l Wassertank
  • Energiesparende Abschaltautomatik
  • Entkalkungsanzeige
  • Automatische Abschaltung nach 40 Minuten
  • 40 Monate Garantie
Produkttest

Verpackung

Die Cafissimo PICCO ist nun bereits seit 2 Wochen im Einsatz. Die Kaffeemaschine ist gut und stabil im Karton verpackt und man konnte gleich sehen, dass diese bereits einen Testdurchlauf bei der Produktion hatte (ein wenig Wasser war noch im Gerät enthalten, ähnlich wie bei Waschmaschinen). Enthalten sind sämtliche abnehmbare Einzelteile, wie der Wasserbehälter, die Auffangschale, das Abtropfgitter und die Kapselhalteraufnahme sowie die Maschine selbst. Eine Stange Cafissimo Kapseln zum Testen war ebenfalls dabei.

Inbetriebnahme

Die Kaffeemaschine lässt sich einfach “installieren”. Alle Einzelteile die vorhin beschrieben wurden, können einfach (und unter Zuhilfenahme der Beschreibung) in die Maschine eingesetzt werden. Die Cafissimo PICCO muss nur angesteckt werden und ist schon einsatzbereit. Tchibo empfiehlt vor Inbetriebnahme einen Testdurchlauf mit Wasser durchzuführen, bevor man sich an eine Kaffeekapsel heranwagt.

Bedienung

Die Bedienung der Cafissimo PICCO ist sehr einfach. Es gibt nur einen Knopf, bei welchem entweder ein kleiner Espresso oder ein großer Kaffee heruntergelassen werden kann. Die Getränkemenge kann dabei individuell programmiert werden. Man kann die Maschine nicht von Hand abschalten. Das geschieht laut Produktbeschreibung selbstständig nach 40 Minuten. Der Wassertank kann einfach über eine Wasser-Einfüllöffnung gefüllt werden. Dazu nehmen wir diesen immer von der Kaffeemaschine und füllen direkt das Wasser über den Wasserhahn ein.

Vorab wird die Cafissimo Kapsel in den Kapselhalter geschoben und anschließend wird die Brühkappe nach unten gedrückt. Das funktioniert ohne Probleme. Man muss dafür nicht viel Kraft aufwenden und hört sofort, wenn die Kapsel samt Klappe eingerastet ist. Nun sollte man sich entscheiden, welchen Kaffee man trinken möchte: groß oder klein. Je nach Wunsch die Tasse unter die Kaffee-Austrittsöffnung stellen und die jeweilige Taste drücken. In 30 Sekunden ist das Wasser aufgeheizt. In dieser Zeit blinken beide Symbole abwechselnd in einem angenehmen Weiß. Sobald die Maschine fertig ist, beginnt auch schon der Brühmechanismus und der Kaffee läuft in die Tasse.

Produktbewertung
Als positiv bewerten wir…

Aufheizzeit der Kaffeemaschine
schnelle Zubereitung
einfache Bedienung
individuell programmierbare Getränkemenge
schönes Design
angenehme Farbe
platzsparend Ausführung
günstige Anschaffung
Preis der Kaffeekapseln

Als eher negativ bewerten wir…

Lautstärke der Kaffeemaschine
 die Maschine macht für die kleine Größe recht viel Lärm

Zubereitung von  Latte macchiato nicht möglich
kleine Espressotassen und normale Kaffeetassen passen unter die Maschine,
bei Macchiato-Gläsern ist die direkte Zubereitung aber nicht möglich

Unser Fazit

Die Cafissimo PICCO eignet sich besonders für jene Kaffeetrinker die gerne schnell und einfach Kaffee zubereiten. Diese Maschine ist laut Herstellerinformationen besonders für Espresso und Caffè Creme auszeichnet – dem stimmen wir zu. Trinkt man hingegen gerne Milchkaffe (bspw. einen Latte macchiato oder Cafè latte) aus einem hohen Glas, so ist die direkte Zubereitung aufgrund des platzsparenden Designs nur in mehreren Schritten möglich, z.B. zuerst den Espresso in einer normalen Tasse herunterlassen und anschließend diesen dann in ein Glas füllen und mit Milchschaum ergänzen. Für jene Kaffeeliebhaber die am frühen Morgen keinen Lärm ertragen, ist die Cafissimo PICCO etwas gewöhnungsbedürftig, da diese doch viel Lärm macht (im Vergleich zum älteren Modell der Cafissimo CLASSIC). Wenn man in der Küche oder im Büro nur wenig Platz zur Verfügung hat, ist die PICCO wiederrum sehr zu empfehlen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Tchibo/Eduscho für die nette Kooperation, die rasche Zusendung und die Möglichkeit des Testens bedanken.

 

 
Welche Kaffeemaschine habt ihr in Verwendung? Gefällt euch die Cafissimo PICCO?
 

[FOOD] Griechisches Geburtstagsessen – Fava, Tomato Keftedes und Tsatsiki

Als Geburtstagsessen hatte sich mein Mann typisch griechische Speisen aus unseren Flitterwochen gewünscht. Im August verbrachten wir unsere Hochzeitsreise im wunderschönen Santorini. Die Insel im Süden Griechenlands ist atemberaubend schön und als Urlaubsdestination sehr weiterzuempfehlen. Land und Leute waren sehr freundlich und das Essen … oh das Essen war einfach fantastisch.

Bereits am zweiten Tag unseres Aufenthalts in Santorini hatten wir Fava und Tomato Keftedes für uns entdeckt. Beides sind typische Gerichte aus Santorini und gehören zur Nationalspeise der Insel. Wir machten es uns zur Tradition, jeden Abend das gelbe Erbsenpüree und Tomatenbällchen gemeinsam mit Tsatsiki als Vorspeise zu bestellen. So testeten wir uns durch einige Lokale in verschiedenen Dörfern und konnten am letzten Urlaubstag schon Vergleiche zwischen den Restaurants und den Gerichten stellen.

Zum 27. Geburtstag meines Mannes habe ich mir natürlich reichlich Mühe gegeben und unseren  Esstisch mit der Nationalflagge Griechenlands und einigen Muscheln dekoriert. Zusätzlich zu den drei nachfolgenden Rezepten gab es noch gegrillten Feta aus dem Backrohr mit Paprika und dazu Weißbrot (in diesem Fall Ciabatta zum Aufbacken). Mein Schatz hatte eine riesen Freude damit und ich war mächtig stolz darauf, dass ich das griechische Essen so gut hinbekommen habe. Es schmeckte beinahe so wie in Santorini – nur fehlte das Meer und das besonderes Urlaubsfeeling.

Die folgenden Zutaten sind für ca. 4-5 Personen ausreichend. Da ich einfach zu viel gekocht hatte, wurden meine Eltern anschließend auch noch auf das Essen eingeladen, damit auch nichts übrig blieb.
Fava (gelbes Erbsenpüree)
Fava sind gelbe Erbsen, die aus Santorini stammen. Ich habe für das Rezept Fava aus Griechenland mitgebracht. Diese sind aber auch in Österreich/Deutschland bei Delikatessenhändlern oder vielleicht sogar in großen Supermärkten erhältlich. Solltet ihr keine finden, könnt ihr stattdessen auch Kichererbsen verwenden.
250 g gelbe Erbsen
1 große rote Zwiebel
150 ml Olivenöl
1 EL Petersilie gehackt
Salz, Pfeffer

Die Fava in einen Topf geben und reichlich mit Wasser bedecken. Das Wasser erhitzen und aufkochen lassen. Eine rote Zwiebel feinhacken und die Hälfte davon zu den Erbsen geben. Das Fava anschließend auf kleiner Flamme gut 30 Minuten kochen lassen. Immer wieder umrühren damit diese sich nicht am Boden festsetzen. Die Erbsen werden so lange gekocht, bis diese sich auflösen. Anschließend die Linsen mit 50-70 ml Olivenöl pürieren, gut salzen und pfeffern. Das Fava in einer Schüssel anrichten, großzügig mit Olivenöl übergießen und mit Zwiebel garnieren. Noch lauwarm servieren. 


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Tomato Keftedes (frittierte Tomatenbällchen)
500 g reife Tomaten
1 rote Zwiebel
6 Knollen Frühlingszwiebel
1 Ei
15 Blatt Basilikum
2 EL Petersilie gehackt
6 EL Mehl
Grillgewürz für Gemüse
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Braten

Die Tomaten entkernen, den Strunk herausschneiden und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Frühlingszwiebel ebenfalls klein hacken und in eine große Schüssel geben. Basilikum waschen, fein schneiden unter die Tomatenmischung eben und alles mit Petersilie vermengen.  Der Masse ein Ei zufügen, mit den Händen durchkneten und reichlich mit Grillgewürz (für Gemüse) würzen. Anschließend das Mehl zugeben, sodass die flüssige Masse bindet. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und bei mittlerer Temperatur die Tomato Keftedes herausbraten. Dazu einen bis zwei EL von der Gemüsemasse ins heiße Fett einlegen. Auf beiden Seiten goldbraun braten. Abtropfen lassen und anrichten.
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Tsatsiki
400 g Griechischer Joghurt
4 EL Olivenöl
3 EL Kräuteressig
1/2 Salatgurke
4 Knoblauchzehen gepresst
Salz, Pfeffer,
Dille gehackt

Joghurt mit Olivenöl, Essig und gepressten Knoblauchzehen vermengen. Eine halbe Gurke grob raspeln und ordentlich mit der Hand ausdrücken, da diese sehr viel Wasser verliert. Anschließend der Joghurtmischung zufügen. Mit Salz und Pfeffer, sowie gehackter Dille verfeinern und 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Obwohl ich keinen Feta und keine Oliven mag und auch kein Fan von eingelegten Weinblättern bin, konnte ich in sieben Tagen Urlaub in Griechenland meine Liebe zur griechischen Küche entdecken. Es gibt so viele andere Speisen die wirklich großartig schmecken (bspw. Moussaka) und da muss es nicht immer ein “Griechischer Salat” oder “Gyros” sein.

Mögt ihr griechische Speisen? Gibt es eine Gericht, das euch bei einem Urlaubsaufenthalt in Griechenland besonders gut geschmeckt hat?