[FOOD] Kartoffelgratin mit Lauch und Schinken

Gerade eben gab es bei uns zum Abendessen ein Kartoffelgratin. Die Kartoffel habe ich dabei richtig sämig, mit Milch und Sahne, gehaktem Schinken und frischem Käse in einer Auflaufform gebacken. Oben drauf durfte natürlich eine knusprige Schicht Käse nicht fehlen. Ich mag grundsätzlich alles was sich im Backrohr zubereiten lässt (z.B. Nudelauflauf, Gemüseauflauf oder eben ein Kartoffelgratin) da sich diese Gerichte fast „alleine“ kochen.  Weil diese Gratin so unglaublich gut geschmeckt hat, will ich euch das Rezept auch gleich verraten und plappere hier nicht länger rum.
 

Für 4 große Portionen in einer Auflaufform mit den Maßen 24×20 benötigt ihr folgende Zutaten:
 
1 kg speckige Kartoffeln
400 g Gratinkäse (gerieben)
200 g Schinken
1 große Stange Lauch
150 ml Milch
250 ml Sahne
2 Eier
2 Würfel Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Butter
 
 
Als erstes die Auflaufform mit etwas Butter einfetten. Anschließend die Kartoffel schälen und in ca. 0,5-1,0cm dicke Scheiben schneiden. Den Schinken würfeln und den gewaschenen Lauch grob hacken. Die Form mit einer Schicht Kartoffelscheiben auskleiden (so wie Dachziegel, übereinanderlegen), den Schinken, Lauch sowie 200g Gratinkäse darüber streuen. Die erste Schicht ist fertig. Diese wird nun erneut mit den Kartoffelscheiben (wie schon vorhin stufenweise) abgedeckt.
 
In einem Kochtopf Milch und Sahne aufkochen. Die Gemüsebrühwürfel zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf kleiner Flamme kochen lassen. Anschließend 2 Eier in einer Schüssel aufschlagen und gut verrühren; diese dann zu der Milch-Sahne-Mischung in den Kochtopf geben. Nun noch eine Handvoll (ca. 20-30g) von dem Gratinkäse untermengen, die Flüssigkeit über die fertige Kartoffel-Schicht gießen und mit dem restlichen Gratinkäse bestreuen. Das Kartoffelgratin bei 180°-190°C im Ofen auf Ober- und Unterhitze für 30 Minuten backen – und dann warm genießen.

Welches ist denn euer liebstes Ofengericht? 

 
Müde, matt und morgen bestimmt mit Muskelkater

Nach einem anstrengenden Tag und einem schrecklich ermüdenden Work-Out  von Tracy Anderson, schmeiße ich mich nun unter die Dusche und verbringe den Abend gemeinsam mit B. vor dem Fernseher.

Schon mal von Tracy Anderson gehört? Sie ist u.a. die Fitnesstrainerin von Gwyneth Paltrow und Kim Kardashian und die Dame weiß, wie man Leute zum Schwitzen bringt.  Obwohl ich regelmäßig mein Cardio-Training im Fitnessstudio absolviere, japse ich nach 2 Monaten mit Tracy bereits panisch nach Luft und bekomme ein knallrotes Gesicht. Denn bei ihren Einheiten trainiere ich genau die Körperpartien die ich sonst auf dem Crosstrainer oder dem Rad komplett ignoriere. Die Work-Outs sind einfach, ohne viel Hilfsmittel auszuführen und nach wenigen Minuten spürt man bereits, dass die angesprochenen Muskeln brennen. Probiert es doch mal aus: Arme & Beine.

So, nun aber wirklich ab unter die Dusche! Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Dienstagabend.



 

[DIY] Tischnummern mal anders

Gestern habe ich damit begonnen, die Tischnummern für unsere Hochzeit zu bearbeiten. Wie ihr bereits bei unseren Hochzeitseinladungen gesehen habt, haben wir uns dazu entschieden vorwiegend Holz, anstelle von Papier für Einladungen, Tischkärtchen und Co. zu verwenden. Damit sich das Baumfällen auch lohnt, wurden die dicken Birkenäste kurzerhand schräg abgeschnitten um als Tischnummern zu dienen.
 
Inspirationen zu diesen Tischnummern haben wir uns auf Pinterest.com geholt. Genauso wie die Vorlage der Zahlen. Mit ein paar wenigen Handgriffen, ein bisschen Schleif- und Lackierarbeit sowie etwas zeichnerischem Talent zaubert ihr im Nu wunderbare Tischnummern für Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern.
 
 

Wie wird nun aus dem Holz ’ne Tischnummer?

Das fertig beschnittene Stück Holz an der glatten Seite, welche die Nummer anschließend trägt, schleifen (wenn ihr eine elektrische Schleifmaschine habt, dann verwendet am besten so eine – geht schneller). Dann mit einer Holzlasur aus dem Baumarkt (wir haben eine weiße Lasur in matt für draußen verwendet) bestreichen. Trocknen lassen und noch einmal lackieren. Am nächsten Tag (oder nach mindestens 6 Stunden), das Holz noch einmal mit einem Klarlack (ebenfalls matt) bestreichen. Dabei soll aber nicht die Rinde bestrichen werden (wäre schade d’rum). Wenn der Holzast soweit fertig vorbereitet ist, musst ihr nur noch eine tolle Vorlage für Zahlen finden, diese mit dem Bleistift übertragen und mit einem Lackmalstift eurer Wahl nachziehen. Fertig ist das gute Stück.

Wie gefallen euch unsere Tischnummern? Damit die Gäste auch wissen, auf welchen Tischen sie sitzen, wird in den nächsten Wochen eine Tisch-Tafel gebastelt. Ratet mal aus welchem Material diese wohl ist?

Ich möchte mich an dieser Stelle noch bei der lieben Manu bedanken. Ich wusste bisher nämlich nicht, wie man neue Schriftarten in das Bildbearbeitungsprogramm bekommt (hehe, irgendwie peinlich). Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei: something sweet * something fabulous

 
Heute Abend habe ich meine letzte Prüfung an der Uni (juhu! – wenn man mal die Bachelorprüfung im Herbst nicht  dazu zählt) und damit ist das 6. Semester so gut wie gelaufen. Was macht ihr so in den nächsten Tagen?
 
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende! Passt auf euch auf und genießt die Sonne, die sich endlich wieder blicken lässt.
 

 

[FOOD] Blaubeer-Zitronen Cheesecake

Schön langsam bekenne ich mich zu meiner Blaubeersucht 😀 irgendwie backe ich in den letzten Wochen immer irgendwas mit den süßen Beeren, die bei uns in Österreich  Heidelbeeren genannt werden. Leider sind die Fotos dazu nicht sooo wunderbar geworden, aber eines kann ich euch versprechen: diese kleinen Cheesecake Bars schmecken unglaublich lecker! Ich hab diese für den Besuch bei Freunden letzte Woche gebacken und alle waren begeistert. So schnell konnte ich gar nicht gucken, war schon alles aufgegessen. Sogar B. fand Freude an dem Käsekuchen und das will was heißen, immerhin mag er sonst nichts Süßes.

Das Rezept habe ich mir von epicureanmom abgeguckt und ein klein wenig abgeändert. 
Blaubeer-Zitronen Cheesecake
Für eine rechteckige Backform mit ca. 20 x 24  braucht ihr folgende Zutaten:
Boden:
250 g Vollkornkekse (WASA Biscuit Fibre)
75 g Butter
2 EL Zucker
1/2 EL Zimt
Füllung:
500 g Frischkäse (Philadelphia Doppelrahmstufe)
3 Eier
1 Pkg. Vanillezucker
2 Zitronen (Saft & Schale)
100 g Zucker
200 g Blaubeeren
So geht’s: Die Kekse in einem Mörser zermahlen, sodass diese in etwa die Größe von Brotkrümel haben (ihr könnt statt einem Mörser aber auch eine Küchenmaschine verwenden). Die Keksbrösel dann mit der geschmolzenen Butter vermischen sowie Zimt und Zucker zufügen. Die Kastenform mit Backpapier auskleiden und dann die Keksmasse in die Form füllen. Richtig gut andrücken, sodass ein Fester Boden entsteht. Anschließend die Form für ca. 10 Minuten bei 170°-180°C ins Backrohr geben.
Wenn der Boden fertig ist, wird die Frischkäsefüllung zubereitet. Dazu wird der Frischkäse mit den Eiern, dem Zucker und dem Zitronensaft (inkl. geriebenen Schalen) verrührt. Den leicht ausgekühlten Teigboden dann mit der Füllung toppen und Blaubeeren darüber streuen. Den Cheescake für gut 45-50 Minuten bei 180°C backen. Rausnehmen, in Stücke schneiden und für gut 3 Stunden im Kühlschrank aufbewahren – dann genießen 😉 

Aktuell ist die Situation in Österreich und Deutschland mit dem Wetter und dem ganzen Hochwasser ja alles andere als sommerlich. Aus diesem Grund werden die nächsten Super-Sommer-Salate noch etwas auf sich warten. Da ich aber sowieso einiges für die Hochzeit (wah, bald sind es nur noch 2 Monate und es ist noch extrem viel zu tun) und meine Bachelorarbeit erledigen muss, kommt mir das gar nicht so unglegen. 
Wie ist das eigentlich bei euch? Seid ihr von dem Hochwasser betroffen?

Ich hoffe die Lage entspannt sich bald und der Sommer kommt aus seinem langanhaltenden Urlaub zurück und beschert uns endlich mal langanhaltenden Sonnenschein und warme Temperaturen.



[FOOD] Ricottacreme mit Birnen-Nektarinenmus

Da ich momentan wie verrückt an meiner zweiten Bachelorarbeit schreibe, komme ich diese Woche (obwohl ich zu Hause bin und Urlaub habe) leider eher weniger zum Kochen und Backen. Gerade in solchen Zeiten sind mir schnelle Gerichte  oder Desserts am liebsten, bei denen ich nicht viel Aufwand betreiben muss. Genau so etwas habe ich heute für euch. Die Ricottacreme wird zusammen mit dem Birnen-Nektarinenmus im Nu zubereitet.

Ihr braucht folgende Zutaten für ca. 3 Gläser:
 
Fruchtmus
2 Birnen
2 Nektarinen
3 EL Zucker
2 EL Apfelmus (Alnatura)
1 TL Zimt

Ricottacreme
250g Ricotta
200g Joghurt (0,1% Naturjoghurt)
2 EL Zucker

Birnen und Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden und in einem Kochtopf mit dem Zucker auf kleiner Hitze karamellisieren. Das Apfelmus zufügen und mit Zimt abrunden. Den Ricotta gemeinsam mit dem Joghurt in einer Schüssel verrühren (ein Schneebesen reicht aus). Zucker zum Süßen zugeben. Sobald das Fruchtmus etwas abgekühlt ist, zusammen mit der Creme in ein Einmach- oder Dessertglas abfüllen. Im Kühlschrank für 1-2 Stunden kalt stellen (am besten abgedeckt).
 
Tipp: Als Topping habe ich verschiedenste Zutaten von Alnatura verwendet:  Dinkel-Crunchys, Haferflocken, Dinkel-Pops aber auch Müsli eignen sich hervorragend. Wenn ihr aber Fans von Keksen seid, dann könnt ihr diese im Mörser zerstampfen und über die Ricottacreme streuen. Schmeckt total lecker ;-).

Die Ricottacreme könnt ihr natürlich auch mit andern Früchten kombinieren, bspw. Beerenmus oder frischen Mango und Ananas-Stückchen! Guten Appetit!


Was ist denn euer Geheimtipp für ein schnelles und einfaches Dessert?

Stress im Alltag

Mittlerweile sind es nur noch 2,5 Monate bis zur Hochzeit und meine Aufregung steigt schwankend an. Mal denke ich, dass bis dahin noch ewig Zeit ist, dann wiederum wird mir bewusst, dass ich bis Anfang August noch meine Bachelorarbeit fertig bekommen muss und einiges an Bastelaufwand für die Hochzeit habe. Da die Wochen aber wie im Flug vergehen, muss ich zusehen, dass ich die Zeit die mir nach Feierabend überbleibt aktiv nutze… aber wie soll das gehen, wenn ich ja auch noch was für meine körperliche Fitness mache und früh schlafen gehe, da Montag bis Freitag mein Wecker um 5:10 klingelt. Herrje … eins kann ich euch sagen: ich bin froh wenn der Tag der Hochzeit gekommen ist (es wird einfach großartig), im Herbst das Studium vorbei ist und B. und ich als Ehepaar das Leben genießen können … zu Zweit oder als kleine Familie, das wird sich zeigen … 

So jetzt hab ich genug gelabert… ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

[DIY] Blumenvasen mit Jute in Szene setzen

Heute habe ich ein einfaches DIY für euch. Da wir bei unserer Hochzeit die ganze Tischdekorationen selbst erstellen (bspw. Tischkärtchen und Co.) wollten wir auch die Blumenvasen selbst verzieren und in Szene setzen. Da wir viele natürliche Stoffe verwenden (Holz, Tannenzapfen) haben wir uns bei der Blumenvasen-Deko für Jute entschieden. Die Blumen die ihr auf den Fotos verwendet sind nicht unsere Blumenschmuck für die Hochzeit. Da wird dann alles in Grüß und Weiß gehalten sein.
Für dieses DIY braucht ihr folgendes:

Cylinder Vasen (bspw. im Doppelpack von IKEA um 3,99€)
Jute-Schnur aus dem Baumarkt
Heißklebepistole
Schere
So wird’s gemacht:

Einfach und schnell könnt ihr eure Blumenvasen verzieren: Die Jute auf beliebiger Höhe um die Vase spannen, mit der Heißklebepistole den Anfang fixieren, die Jute um das Glas wickeln, abschneiden und erneut mit dem Heißkleber befestigen. Fest andrücken – fertig!

 

Tipp: Statt Jute könnt ihr natürlich auch andere Dekorationsstoffe oder Schleifen in diversen Farben verwenden.

Dieses Tutorial habe ich für Wunsch-Brautkleid.de erstellt. Schaut doch mal auf dem Blog vorbei und lasst euch für eure zukünftige Hochzeit inspirieren.