MOMLIFE | What to wear – Schwanger auf einer Hochzeit

Als Hochzeitsgast hat man es oft schwer eine geeignete Garderobe zu finden, die dem Dresscode einer Hochzeit entspricht. Vor allem, da weiße und helle Farbtöne bei Kleidern ein absolutes No-Go sind, ebenso wie die Farbe Schwarz, was die Auswahl einer festlichen Kleidung deutlich einschränkt. Ist „frau“ dann auch noch schwanger, wird die Entscheidung für ein Outfit gleich noch um einiges schwieriger.
View Post

[WEDDING] 6 months married ♥

6 Monate, also 184 Tage, sind wir nun verheiratet ♥. Ich bin so froh, diesen tollen Mann nun schon seit 5 1/2 Jahren an meiner Seite zu haben. Die Hochzeit war einfach wunderschön und wir sind so glücklich darüber, nun gemeinsam eine Familie zu gründen. Die Schwangerschaft war das beste Hochzeitsgeschenk, das wir uns selbst gemacht haben.
Mein Mann und ich erinnern uns gerne an unseren besonderen Tag zurück. Entweder schwelgen wir in unserer Phantasie, schauen uns das Hochzeitsvideo, oder die Fotos zu unserem Hochzeitstag an. Wir könnn es kaum glauben, dass die Zeit so schnell verflogen ist. Letztes Jahr um diese Zeit haben wir gerade wie wild an unseren Hochzeitseinladungen (hier) gebastelt und waren mitten drin im Planungsfieber.

Bisher habe ich euch nur die Fotos vom Standesamt (da) und der Kirche (dort) gezeigt und dabei total darauf vergessen, euch auch an der Dekoration der Hochzeitstafel und am Fotoshooting teilhaben zu lassen. Das soll sich jetzt ändern und damit ich nicht noch länger drum herum rede, seht ihr hier noch einige Impressionen unseres Hochzeitstages (fotografiert von Alex foto4me.at).

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Familienmitgliedern, Freunden und Gästen sowie den Dienstleistern die für leckeres Essen, gute Bewirtung, traumhafte Blumen, tolle Live-Musik, wunderbaren Fotos und Hochzeitsvideos und süße Torten gesorgt haben. Um hier alle Personen aufzuzählen würde der Platz nicht reichen. Vielen Dank ♥ ihr habt unseren Hochzeitstag einmalig gemacht. 

[BLOG] Thank you 2013 and Happy new Year 2014

Das Jahr 2013 war für uns ein fantastisches Jahr. Wir haben bereits im Januar mit den Hochzeitsvorbereitungen begonnen, z.B. Eheringe aussuchen, Catering und Location buchen, Termine vereinbaren. Zwischendurch waren wir beide, mein Mann und ich jeweils für sich, mit unseren berufsbegleitenden Studiengängen beschäftigt, in welchem ich meine erste Bachelorarbeit im Frühjahr 2013 abschließen musste.
Bis Mitte April war es also ein bisschen stressig, aber wir waren gut im Zeitplan und es macht irre viel Spaß unsere Hochzeit zu planen. Wir besuchten beispielsweise ein Weingut in Krems, waren beim Probeessen, suchten Blumen aus und sprachen mit unserem Pfarrer oder wir bastelten fleißig an unseren Hochzeitseinladungen und Tischdekorationen. Im Frühjahr hatte mein Mann einiges zu tun im Studium, ehe der Sommer auf uns zukam. Meine zweite Bachelorarbeit stand vor der Tür und wurde gut gemeistert.
Während dieser ganzen, doch etwas stressigen Zeit, wollte ich es mir allerdings nicht nehmen lassen nebenbei fleißig zu bloggen. Es hat mir so viel Spaß gemacht in meiner freien Zeit zu backen, zu kochen und euch über unsere Hochzeit am Laufenden zu halten. Ganz besonders groß war die Freude über einige Leserkommentare und ich möchte euch an dieser Stelle fürs fleißige Mitlesen danken!
Im August wurde zuerst richtig ausgiebig gepoltert ehe wir Mann und Frau wurden. Wir  heirateten standesamtlich sowie kirchlich an einem Tag und hätten uns unseren Hochzeitstag kaum schöner vorstellen können. An dieser Stelle möchte ich unseren Familien, Freunden und allen Hochzeitsgästen danken – wir feierten ein riesengroßes Fest und konnten gleich darauf eine Woche in Santorini (Griechenland) entspannen.
Nachdem wir braungebrannt und überglücklich aus unseren Flitterwochen zurückgekommen sind erhielten wir eine große und sehr freudige Überraschung. Ein positiver Schwangerschaftstest. Zwei kleine Striche können die Welt verändern und machten uns überglücklich. Ich war also schwanger und wir waren sofort Feuer und Flamme. Einige Arztbesuche später konnten wir die Freude mit Familie, Freunden und auch mit euch treuen Bloglesern teilen.
Doch bevor ich mich ganz und gar einer entspannten und stressfreien Schwangerschaft hingeben konnte, musste ich noch für meine Bachelorprüfung im Oktober lernen. Diese hatte ich mit gutem Erfolg bestanden und darf mich von nun an Bachelor of Arts in Social Science nennen. Doch viel wichtiger war für mich, dass es unserem Bauchzwerg gut geht. Bisher war die Schwangerschaft für mich wunderschön und ich genieße jeden Tag in vollen Zügen mit dem Wissen, dass mein Mann und ich ein neues Leben erschaffen, welches im neuen Jahr als unser Sohn auf die Welt kommen wird.

Alles was ich mir für das neue Jahr wünschen kann ist eine gesunde, glückliche kleine Familie. Ich bin total gespannt auf all die neuen Eindrücke und Erlebnisse und möchte diese in den nächsten 365 Tagen erneut mit euch teilen.

Zum Schluss möchte ich noch kurz in Worte fassen, was ich im Jahr 2013 gelernt habe: Wenn man sich anstrengt und immer wieder an sich selbst arbeitet, seine Freude sowie Sorgen mit Mitmenschen teilt und sich auch über die kleinen Dinge im Alltag freuen kann, dann bin ich mir sicher, dass 2014 ein wunderbares Jahr für euch alle wird!

Allen Lesern die meinen Blog besucht haben oder in Zukunft besuchen werden wünsche ich ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr!
Happy new Year, alles Liebe

[WEDDING] Part 2: Kirchliche Trauung

Mittlerweile sind wir schon knapp 2 Monate verheiratet und ich habe es immer noch nicht geschafft, euch die Fotos von unserer kirchlichen Trauung zu zeigen. Aber jetzt ist es endlich soweit. Nachdem ich meine Bachelorprüfung erfolgreich bestanden habe, bleibt mir endlich genügend Zeit, um einige Dinge zu erledigen, zu denen ich bis jetzt nicht gekommen bin.
 
Zusätzlich zu den Fotos habe ich am Schluss auch noch etwas ganz Besonders für euch: ein Video von der Agape in den Kreuzgängen der Kirche. Ich hoffe alle unsere Gäste die auf diesem Video zu sehen sind, sind damit einverstanden ;-). Die Fotos stammen von foto4me.at und das Video von  GUTTMANNcine.
 
Nachdem ich euch bereits von der standesamtlichen Trauung (hier) erzählt habe, möchte ich euch nun auch den wunderbaren Moment des Ja-Worts in der Kirche nicht vorenthalten. Die Kirchenheftchen für unseren Wortgottesdienst hat meine Trauzeugin und beste Freundin angefertigt. Wie ihr seht, findet sich darin auch wieder unser Hochzeitslogo. Die Kirche war mit weißen Rosen, Efeu und am Altar mit Blumen in Grün und Weiß geschmückt.

Ich hatte insgesamt 30 Minuten Zeit um nach dem Standesamt, zu Hause bei meinen Eltern, in das „richtige“ Brautkleid zu schlüpfen, mir andere Schuhe anzuziehen, Schmuck aufzulegen und richtig durchzuatmen. Meine Mama und meine Trauzeugin waren mir eine große Hilfe (vorm allem beim Schnüren der Corsage). Vor der Kirche angekommen, wartete ich mit meinem Papa in einem Versteck, ehe uns er Pfarrer ein Zeichen gab. Alle Gäste hatten ihre Plätze in der Kirche gefunden und wir durften hineingehen. Ach, war das aufregend…

 
Die gleiche Band, die wir bereits beim Standesamt hatten, begleitete uns auch musikalisch in der Kirche. Zum Einzug spielte es dir „Air Symphonie“ von Johann Sebastian Bach mit Geige und Gitarre. Der Moment, wenn man als Braut die Kirche betritt, mit dem Papa an der Seite und nach vorne blickt, wo man seinen Mann stehen sieht, ist einfach unbeschreiblich. Das Herz sprang mir bis zum Hals und ich konnte mich nur auf meinen Mann konzentrieren. All die Gäste rund um uns herum (insgesamt um die 100 an der Zahl) bemerkte ich kaum. Alles was zählte war, dass ich ganz schnell nach vorne kam und mich neben B. stellen konnte.
 
Unsere kirchliche Trauung bestand aus einem Wortgottesdienst, also einer Segnung und keiner Hochzeitsmesse. Der Unterschied besteht darin, dass wir keine Eucharistie erhalten haben. Das liegt daran, dass ich ohne Bekenntnis bin, da ich aus der Kirche ausgetreten bin, und nur ein „gläubiger“ Christ diese erhält. Für uns war das aber von Anfang an kein Problem, da die kirchliche Trauung dadurch nicht so lange dauerte und lockerer vom Ablauf war. So konnten wir beispielsweise alle Musikstück, die Lesungen und das Evangelium selbst aussuchen. Die Trauung war wirklich wunderschön.
 
Meine Mama und eine sehr gute Freundin hielten jeweils eine Lesung aus dem alten Testament („Das Paradies“) und aus dem neuen Testament („Die höheren Gnadengaben-das Hohenlied der Liebe“). Dazwischen spielte uns die Band „Put your hand in the hand“ inklusive Gesang. Nach den beiden Lesungen folgte der erste Gänsehautmoment, als die Sängerin „Halleluja“ zum Besten gab. Der Wortgottesdienst wurde mit einem Evangelium nach Matthäus geschlossen.
 
Die ganze Zeit über tauschten B. und ich Blicke aus, flüsterten uns leise Worte zu und lächelten. Ich erinnere mich total gerne an diesen intimen Moment zurück. Obwohl hinter uns hunderte Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und Kollegen saßen, gehörten diese leisen Worte doch nur uns und irgendwie beruhigten wir uns dabei gegenseitig ein bisschen. Unser Pfarrer gestaltete die Trauung sehr locker, sehr sympathisch und hatte auch immer wieder ein paar lustige Anekdoten für uns, die uns und unsere Gäste zum Lachen brachten.
 
Nach dem Wortgottesdienst wurde es also ernst. Nachdem der Pfarrer unser Einverständnis erfragt hatte, durften wir uns das Eheversprechen sagen und dabei die Ringe tauschen. Wir waren beide sehr nervös, hatten aber dabei nur Augen für einander. Als Trauungslied hatten wir uns „You’ve Got a Friend“ von Carol King gewünscht. Zum Schluss durften wir unsere Liebe mit einem Kuss besiegeln… 
 

Im Anschluss an die Feier der Vermählung wurden Fürbitten gesprochen, es folgte ein gesungenes „Vater Unser“, ein Segnungslied und zum Auszug wurden wir musikalisch und gesanglich mit „Where You Lead“ von Carol King aus der Kirche begleitet. Allen voran natürlich die Blumenmädchen, die weiße Rosenblätter vor unsere Füße streuten.

 
 
 
Nach der Trauung folgte die Gratulation in den Kreuzgängen. Dazu seht ihr in diesem Video mehr. So viele Umarmungen, so viel Freude und so viele wunderbaren Geschenke. Wir waren wirklich überwältigt und überglücklich, dass wir nun auch Gottes Segen erhalten haben und diesen besonderen Tag mit so vielen Menschen feiern konnten.
 
Zwischendurch gab es auch ein kleines Fotoshooting mit der Familie und überhaupt wurde die ganze Zeit von allen Seiten Fotos geschossen.
 
Die Agape mit Brötchen und Sekt dauerte insgesamt mehr als 2 Stunden, bevor wir uns für unser Hochzeitshooting zu Zweit mit unseren beiden Trauzeugen verabschiedeten und 60 geladene Gäste bei der Hochzeitsfeier in Empfang nahmen. Dazu gibt es demnächst dann im dritten Teil der Hochzeitserzählungen mehr… 

[WEDDING] Part 1: Standesamtliche Hochzeit

Heute zeige ich euch im ersten Teil der Hochzeitsfoto-Serie ein paar Fotos von unserer standesamtlichen Trauung. Die Fotos wurden alle von einem Studienkollegen gemacht. Nähere Infos hier.

Obwohl ich dachte, dass ich an diesem besonderen Tag extrem nervös sein würde, war ich doch relativ entspannt. Ganz traditionell hatte ich die Nacht vor unserem Hochzeitstag bei meinen Eltern verbracht. Früh morgens (genauer gesagt um 4:50) läutete mein Wecker und nach einer erfrischenden Dusche, machte ich mich daran, das Hochzeits-Make-Up aufzutragen. Eine Stunde später (lieber etwas mehr Zeit beim Lidstrich einplanen, als dass man ihn 3x neu ziehen muss) brachte mich mein Papa dann zum Friseur, wo mir die Brautfrisur verpasst wurde.

Nachdem mein Kopf soweit hochzeitstauglich war, musste ich nur noch die richtige Kleidung anziehen, damit auch von Kopf bis Fuß alles passte. Ich habe euch ja bereits erzählt, dass ich zwei verschiedene Kleider tragen würde und so schlüpfte ich in das standesamtliche Brautkleid und wartete ganz aufgeregt, dass mich mein zukünftiger Ehemann gemeinsam mit seinem Bruder, der sein Trauzeuge war, abholt. Um 10:30 (nachdem ich ungefähr 10 Mal meine Frisur kontrolliert und mir 1 Tonne Haarspray auf den Kopf gesprüht hatte) war es dann endlich soweit: mein Schatz stand in seinem Frack vor mir – wow er sah so gut aus – und überreichte mir den kleinen Brautstrauß fürs Standesamt. Gleich darauf machten wir uns total glücklich, extrem verliebt und voller Vorfreude mit dem Brautauto auf den Weg zum Standesamt.

Beim Standesamt warteten bereits B.’s Eltern sowie Großeltern auf unsere Ankunft. Meine Trauzeugin und ihr Freund, sowie unser Fotograf waren ebenfalls schon vor Ort. Die ersten Fotos wurden geschossen, die ersten Küsschen verteilt. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz glauben, was gleich passieren würde. Irgendwie fühlte sich alles wie im Traum an und als wir dann in den Trauungsaal schritten, begleitet von einer Musikgruppe die „When You Say Nothing At All“ von Ronan Keating akustisch spielten, war ich wirklich froh, dass wir Stühle zum Sitzen hatten. Meine Knie waren mächtig schlottrig…

Gemeinsam mit unseren Familien genossen wir die 20 Minuten, die die standesamtliche Trauung in Anspruch nahm. Die Standesbeamtin war total süß und hatte eine liebevolle Ansprache vorbereitet, die zuerst B.’s Oma, dann mich und zum Schluss auch noch meine Mama vor Rührung zum Weinen brachten (irgendwie hatte ich schon beim Betreten des Saals einen Kloß im Hals). B. und ich hielten die ganze Zeit unsere Hände und lächelten uns immer wieder an. Die Musikgruppe spielte anschließend erneut auf Saxophon und Gitarre den Song von Ronan Keating – dieses Mal mit Gesang. Wir sprachen unsere „Ja-Worte“, küssten uns und freuten uns, dass wir nun offiziell Mann und Frau waren. Zum Schluss spielte die Band „All You Need Is Love“ von den Beatles ♥ und alle Anwesenden gratulierten uns überschwänglich. Die Ringe hatten wir beim Standesamt noch nicht getauscht, da wir gleich danach – um 13 Uhr – die kirchliche Trauung noch vor uns hatten und dort offiziell einander die Ringe anstecken wollten.
 
Nach der Trauung wurde auf diesen besonderen Tag angestoßen. Nach kurzer Zeit eilte ich mit meiner Trauzeugin, meiner Mama und B.’s Trauzeuge aber auch schon zu meinen Eltern nach Hause: die kirchliche Trauung stand bevor und ich musste mein (richtiges) Brautkleid anziehen…

Mehr Fotos gibt es dann im nächsten Teil und ich bin schon sehr gespannt, was ihr dann zum Brautkleid sagt.

Wenn ihr heiraten möchtet, wollt ihr auch Musik bei der standesamtlichen Hochzeit? Möchtet ihr ebenfalls alles an einem Tag feiern oder lieber getrennt: zuerst Standesamt und etwas später die kirchliche Trauung (sofern es eine geben sollte)?