MOMLIFE | Perfekt unperfekt – Hinter den Kulissen eines Mama-Blogs

Da sind sie, die perfekten Bilder, die einem vorgaukeln, dass der Haushalt immer pico bello ist, das Essen stets adrett am Teller angerichtet wird, die Mama immer ausgeschlafen und freudestrahlend in die Kamera lächelt und die Kinder anscheinend nie einen Tobsuchtsanfall haben. Ja, so sieht es oftmals aus auf den Mama-Blogs und Instagram-Accounts dieser Welt. Dass das aber freilich nicht immer so ist, liegt auf der Hand und deshalb möchte ich euch heute mal einen Blick hinter die Kulissen meines Blogs geben.

View Post

MOMLIFE | Stillen bei Baby No.2 – Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Bei meinem ersten Kind war das Stillen für mich ein Muss und nicht ein Kann. So hat es schon im Krankenhaus begonnen. Die Betreuung durch die Kranken- und Säuglingsschwestern nach der Geburt war für mich damals alles andere als schön. Ich fühlte mich unter Druck gesetzt, am meisten aber von mir selbst. Schon in der Schwangerschaft mit meinem Erstgeborenen habe ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich stillen werde. Ein halbes Jahr, nicht länger. In meiner naiven Vorstellung dachte ich mir, dass ich mein frisch geborenes Baby einfach an meine Brust anlegen und nähren konnte. Ganz ohne Schmerzen, ganz ohne Qual und völlig unkompliziert. Schmerzen hatte ich tatsächlich keine, denn den Milcheinschuss hatte ich bei Maximilian damals kaum gespürt. Qualen dafür schon. Allen voran seelische, keine körperlichen.

View Post

MOMLIFE | Mein Muttertag, mit Kind an der Hand und Baby im Bauch (+ Frühjahrsmode von Tausendkind)

Am Muttertag vor einem Jahr haben mein Mann und ich beschlossen, an einem Geschwisterchen für unseren Sohn Max zu arbeiten. Ein Jahr später könnte ich vor Glück „platzen“, denn ich darf derzeit das Wunder einer zweiten Schwangerschaft erleben und schon bald lernen wir den kleinen Bruder, der so fleißig in meinem Bauch strampelt, kennen.

View Post

MOMLIFE | Achtzehn Mohnate „wir“ – ein Brief an Max.




Für Maximilian.

Achtzehn Monate bist du jetzt alt.
Achtzehn Monate, in denen aus ich, ein wir wurde.
Denn fragt man mich, was ich mache, so antworte ich automatisch:
w i r machen dies oder das…
oder ich beende den Satz mit „Max und ich“.
Natürlich brauche ich ab und an eine Stunde für mich.
Genieße die Mittagspause, in der du schläfst und nutze die Zeit für ein bisschen ich, ganz allein.
In Gedanken bin ich aber immer bei dir.
Bist du nicht im gleichen Raum wie ich,
vermisse ich dich und denke sowieso automatisch wieder an dich.
An uns.
Unsere Familie.
Dich und deinen Papa.

Ich plane unseren Alltag,
schreibe Einkaufslisten,
koche unser Essen,
mache den Haushalt
und plane viel Zeit für dich ein,
in der wir spielen, malen, basteln, lesen und lachen.
Ich genieße die Zeit mit dir und versuche meinen Kopf durchzusetzen.
Das versuchst du aber auch ganz oft.
Dann wirfst du meine Pläne über den Haufen.
Das hast du von deinem Papa und das ist gut so.
Das muss so sein, damit ich jeden Tag aufs Neue
das Hier und Jetzt im wir genieße.

Aber es gibt Tage, da raubst du mir den Verstand.
Du brauchst mich,
ich brauche dich,
aber manchmal, da können wir gar nicht miteinander.
Da gehen wir uns auf die Nerven.
Wir sind dann wohl beide froh,
wenn abends das Licht ausgeht und wir schlafen.
Wir wachen am nächsten Tag auf und freuen uns über einen neuen Tag.
Du lachst mich an,
wenn ich morgens in dein Zimmer komme.
Rufst Mama, Mamaaaa, Mamaaaaa.
Mama.
Das bin ich.
So unsagbar wichtig für dich,
wie du für mich.

Es ist schön,
nein es ist wunderschön deine Mama zu sein.
Es ist so anders, als man es sich vorstellt.
So kostbar, so besonders!
So ermüdend, so anstrengend, kräftezehrend –
ein Fulltime-Job.
Es erfüllt mich mit…
Liebe,
Freude
Stolz,
Hoffnung und
unendlicher Dankbarkeit.

Die Zeit vergeht so schnell.
Achtzehn Monate sind plötzlich vorbei.
Achtzehn Monate in denen sich alles verändert hat,
548 Tage,
von denen ich keinen einzigen missen möchte.
In dieser kurzen Zeit haben wir ein unsichtbares Band gesponnen.
Man sieht es nur mit dem Herzen.
Es ist hart wie Stahl.
Unzerstörbar.
Dieses Band ist aber erst vollkommen mit deinem Papa.
Dem Mann, der dich – nein uns drei,
erst möglich gemacht hat.

Dein Papa,
mein Held,
dein Spielgefährte,
unser Fels in der Brandung,
wenn deine und meine Nerven wieder blank liegen.
Er macht dich,
ihn selbst,
und mich erst zu einem wir.
Wir drei – ein Team.
Die ganz große Liebe. 
Für immer.
Ich liebe dich. 

Deine Mama. 



PERSONAL | Cheers to Thirty Years

H A P P Y  B I R T H D A Y – ein großes Fest, Torten und Geschenke und dann ist man plötzlich dreißig Jahre alt. Aber ich könnte gerade mit meinem Leben nicht glücklicher sein. Heute, vor dreißig Jahren, haben mir meine Eltern das Leben geschenkt. Nach einer überaus glücklichen Kindheit, einer experimentellen Jugend (ach, ich hab wirklich alles ausprobiert Skater-Klamotten, Plateuschuhe, Anime-Fan, Metal-Fan und Schicki-Micki-Tussi-Party-Style…), sowie den prägenden Twenties bin ich nun schließlich an einem Punkt angekommen, an dem ich genau weiß wer ich bin und wer ich sein will.
View Post