[FAMILY] Ausflug in den Tiergarten Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn in Wien ist der älteste noch bestehende Zoo der Welt und ich besuche diesen immer wieder gerne. Schon als Kind habe ich es geliebt, mit meinen Eltern gemeinsam einen Ausflug in den Zoo nach Wien zu machen. Heute bin ich an der Reihe, gemeinsam mit meinem Mann, unserem Sohn diesen wunderbaren und sehr liebevoll gestalteten Tierpark zu zeigen. Er wird bestimmt noch einige Male mit uns dort hinfahren oder auch mal mit seiner Schulklasse, wenn er etwas älter ist.
Der Tiergarten Schönbrunn befindet sich im Park des Schlosses Schönbrunn. Letzteres ist ein barocker Palast, der damals als Sommersitz der Kaiserin Maria Theresia galt. Der Tiergarten an sich misst 16 Hektar und wird stets erneuert und erweitert. Wenn ihr mal in Wien seid, müsst ihr dem Zoo unbedingt einen Besuch abstatten.

Der kleine Mann war sehr interessiert an den Tieren und der neuen Umgebung. Wenn er nicht gerade in seinem Kinderwagen oder in der Babytrage geschlafen hat, dann wurde ganz aufmerksam jedes Gehege und jeder Baum (er liebt Bäume unheimlich) betrachtet. Als wolle er die neuen Eindrücke wie ein Schwamm aufsaugen. Wir freuen uns schon sehr, wenn wir den Tiergarten nächstes Jahr im Frühling oder Sommer erneut besuchen und Maximilian dann ja vielleicht schon neben uns herlaufen kann. 

[FOOD] Apfel-Pflaumen Tartelettes

Ein knuspriger Blätterteigboden trifft auf warme Apfel- und Pflaumenstückchen, umhüllt von nussigen Mandelkernen, orientalischem Zimt, sowie süßem, klebrigem Honig. Klingt super lecker und schmeckt auch so: Meine Apfel-Pflaumen Tartelettes. Das Rezept dazu verrate ich euch heute. Inklusive Produkttest der Tartelettformen von Tchibo. 
Ich wollte immer schon mal Tartlettes zubereiten, hatte bisher aber irgendwie nie daran gedacht, mir eine entsprechende Form zu besorgen. Da Tchibo aber im Online-Shop (hier) ab 20. August 2014 in der Wochenwelt “Wir lieben Kaffee” Tarte- sowie Tartletteformen anbietet, hatte ich endlich die Gelegenheit dazu. Die Formen wurden mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt und als diese bei mir eintrafen, konnte ich mich auch schon austoben. Da wurde nicht lange getrödelt und der Backofen augenblicklich aufgeheizt.

Die Tarteletteformen sind jeweils ca. 12 cm im Durchmesser und mit einem herausnehmbaren Boden für leichtes Herauslösen ausgestattet. Die Innenseiten sind mit einer Antihaftbeschichtung versehen, somit kann sich kein Teig festsetzen und die Formen sind leicht zu reinigen. Und dem kann ich nur zustimmen. Ich musste die Formen vorab nicht einfetten, konnte den Blätterteigboden direkt hineinlegen und die Formen nach dem Backen super einfach mit warmen Wasser und ein wenig Spülmittel reinigen. Die Formen sind meiner Meinung nach sehr zu empfehlen und mit einem Preis von ca. € 8,– super günstig und schick zu gleich. 

Apfel-Pflaumen Tartelettes

Für 4 Tartelettes benötigt ihr folgende Zutaten:

1 Rolle Blätterteig
7 Äpfel
10 Pflaumen
5 EL geriebene Mandeln
4 EL Puderzucker
2 TL Zimt
2 EL Honig
50 g gehackte Mandeln
Puderzucker zum Bestreuen

Als erstes den Blätterteig ausrollen und mit einer Tarteletteform 4 Kreise ausstechen. Den ausgestochenen Blätterteig in jeweils 4 Tarteletteformen geben. Die Äpfel schälen, entkernen und klein hacken. Die Pflaumen waschen, ebenfalls entkernen und auch klein hacken. Das Obst in einer Schüssel mit geriebenen Mandeln, Puderzucker, Zimt und Honig vermengen. Anschließend den Blätterteig-Boden in den Tarteletteformen mit der Apfel-Pflaumenmischung bedecken. Zum Schluss gehackte Mandeln darüber streuen. Die Tarteletteformen auf ein Backblech mit Backpapier legen und bei 180°C für 25 Minuten backen, bis diese schön braun sind. Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen, die Form entfernen und mit Puderzucker bestreuen. 

Ich hoffe, die Apfel-Pflaumen Tartelettes schmecken euch. Wenn ihr Rezeptvorschläge für weitere Tartes habt – immer her damit :-). 

[FOOD] Crumble mit Pflaumen und Johannisbeeren

Im August werden die Zwetschgen (österreichisch für Pflaumen) von den Bäumen geholt und während die einen die sauren bis sehr süßen Früchtchen zu Marmelade verkochen, backen die anderen mit Vorliebe Kuchen. Ich hab mich für eine Süßspeise entschieden, die beides vereint: Ein warmes Fruchtmus und einen krümeligen Kuchenteig. Einen Crumble!

Normalerweise mache ich Crumble immer mit Äpfeln und Birnen, doch dieses Mal wollte ich etwas Neues ausprobieren. Irgendwie hatte ich Lust auf etwas Süßes, das aber auch ein wenig säuerlich schmeckt und da dachte ich sofort an die Kombination von Zwetschgen und Ribiseln (österreichisch für Johannisbeeren). Letztere kann ich kaum pur essen, da sie mir dafür viel zu sauer sind, aber in einem Kuchen oder als Marmelade mag ich Ribiseln totel gerne. Und in dem Crumble schmecken sie einfach fantastisch, das kann ich euch versichern! 

Crumble mit Pflaumen und Johannisbeeren

Für eine Form der Größe 15x15cm benötigt ihr folgende Zutaten:
10 Pflaumen
100 g Johannisbeeren (lose)
100 g Butter
50 g Dinkelmehl
70 g geriebene Mandeln
60 g Puderzucker
50 g feine oder grobe Haferflocken
Die Pflaumen waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Johannisbeeren ebenfalls waschen und von den Stielen lösen. Das Obst anschließend in einer feuerfesten Form für den Ofen verteilen und mit ca. 10-15 g Puderzucker bestreuen. Die Butter langsam schmelzen lassen und mit Mehl, dem restlichen Puderzucker, den geriebenen Mandeln und den Haferflocken vermengen, bis alles einen bröckeligen Teig ergibt. Dieser wird dann über das Obst gestreut und gleichmäßig verteilt. Alles im Ofen für ca. 25-30 Minuten bei 180°C backen. Der Crumble schmeckt sowohl lauwarm als auch kalt sehr gut, wenn man ihn über Nacht im Kühlschrank stehen lässt. 

[FOOD] Melonen-Pfirsich-Eis

Eiscreme ist für mich der Inbegriff von Sommer. Nichts schmeckt besser, als eine knuspriges Stanitzel gefüllt mit kühlen, süßen Eiskugeln – bevorzugt in fruchtigen Sorten. Als ich noch ein Kind war, mochte ich Pistazien-, Stracciatella- und Vanilleeis. Doch das hat sich in den letzten Jahren geändert. Mir kann es momentan kaum fruchtig genug sein und ich könnte mich in Melonen-, Zitronen-, Mango- oder Erdbeereis sprichtwörtlich eingraben. Da ich aber nie weiß, was wirklich alles in einer Eissorte beim Eissalon um die Ecke drinnen ist und ich durch meine Laktoseintoleranz auch nicht alles essen kann, mache ich das Eis nun einfach selbst. Und das geht wirklich “ruckzuck”!

Um Eiscreme selbst herzustellen braucht ihr wirklich keine Eismaschine oder sonstigen Schnickschnack. Alles was ihr dazu benötigt sind frische Früchte, eine Tupperdose, ein Tiefkühlfach im Kühlschrank, Flüssigkeit wie Wasser, Saft oder Milch und einen Eis-Crusher mit nem richtig scharfem Messer, der gefrorene Früchte zu einer cremigen Masse verarbeiten kann. 

Da ich -wie erwähnt-  Meloneneis total gerne mag und wir noch etwas Wassermelone übrig hatten, eignete sich dieser hervorragend für ein leckeres selbstgemachtes Eis. Zusätzlich habe ich noch drei Stück Weingartenpfirsiche verarbeitet und alles mit etwas Orangensaft aufgepeppt. Ihr seht also, in selbstgemachtem Eis ist ausschließlich natürlicher Fruchtzucker enthalten. Wie ihr Eis selbst herstellen könnt, wird im Folgenden erklärt. 

Melonen-Pfirsich-Eis

Für 4 Portionen benötigt ihr:
Das Fruchtfleisch einer 1/4 großen Wassermelone
3 Pfirsiche
100 ml Orangensaft
Das Fruchtfleisch der Wassermelone in kleine Stücke schneiden und entkernen. Die Pfirsiche schälen und ebenfalls klein schneiden. Alles für ca. 3 Stunden (oder über Nacht, so hab ichs gemacht) in einer Tupperdose einfrieren. Wenn ihr das Eis zubereiten möchtet, die gefrorenen Fruchtstüche in einem Eiscruscher langsam zerkleinern und etwas Orangensaft zufügen. Alles solange zerkleinern, bis eine cremige Masse entsteht. In Schüsseln füllen und mit frischer Garnitur oder Waffeln genießen. So schnell kann man selbstgemachtes Eis herstellen :-). 

Morgen möchte ich mich an Erdnuss-Bananen-Eis mit Schokostücken wagen. Wenn es gelingt, werde ich euch das Rezept dazu natürlich nicht vorenthalten.


Mich würde jetzt brennend interessieren, was eure liebsten Eissorten sind? Habt ihr schon mal welche selbst zubereitet? 

[FAMILY] Taufe des kleinen Mannes

Letztes Jahr im August haben mein Mann und ich uns das Eheversprechen gegeben. Knapp ein Jahr später durften wir gemeinsam mit Familie und Freunden unseren Sohn in der gleichen Kirche, in der wir geheiratet hatten, mit dem  Pfarrer, der uns auch schon getraut hatte, taufen lassen. Wenn man mir vor einem Jahr erzählt hätte, dass ich womöglich schon vor unserem ersten Hochzeitstag unser Kind taufen lassen könnte, hätte ich darüber nur milde gelächelt. Natürlich war der Babywunsch schon damals groß, denn wir hatten ja bereits im Frühjahr beschlossen, nach unserer Hochzeit mit der Familienplanung loszulegen. Und selbst jetzt, ein Jahr später, kann ich immer noch nicht glauben, dass es mit dem Nachwuchs so schnell gegangen ist. Wie wunderbar, dass wir nun schon seit 3 Monaten überglückliche Eltern sind und die Taufe unseres wunderbaren Sohnes am 12. Juli 2014 im Kreise unserer Lieben stattgefunden hat. Im Folgenden möchte ich euch Einblicke in das Tauf-Fest geben.

Die Zeremonie war schön gestaltet, dauerte eine halbe Stunde und Maximilian war ganz tapfer und recht gut gelaunt. Das Taufbecken war nicht so sein Ding und da musste erstmal laut geweint werden. Anschließend gab es noch eine kleine “Agape” mit Sekt und Brötchen, sowie Muffins und Kuchen, die ich am Vortag gebacken hatte.

Die Taufe wurde – wie schon unsere Hochzeit – von Guttmanncine (Website) auf Video festgehalten. Zusätzlich wurden dieses Mal auch Fotos von Christian und seinem Team gemacht. Vielen herzlichen Dank dafür, dass ihr dieses besondere Ereignis für uns aufgezeichnet habt.