[FOOD] riesen Schokolade-Cookies mit Banane

Gestern gab es einen Mädelsabend. Gemeinsam mit einer meiner besten Freundinnen sind wir gemütlich über 5 Stunden auf ihrem Balkon gesessen und haben uns den Mund fusslig gequatscht, während wir ganz schlimm gevöllert haben. Man kann ja nicht immer auf die schlanke Linie achten und will ab und zu mal über die Stränge schlagen. Das haben wir auch getan. Mit Pizza, Chips, süßen Haribo-Leckereien und Cocktails. Da ich ihr versprochen hatte, etwas Schokoladiges zu backen, gab es zusätzlich diese riesigen Mega-Schoko-Cookies.
 
Das Rezept habe ich bei Ann-Katrin’s Blog, Penne im Topf, entdeckt. Diese Cookies sind eine Abwandlung vom originalen  Schokobomben-Cookie-Rezept von Froilein Pink. Es ist sehr einfach zuzubereiten und die Cookies schmecken fantastisch.

Riesen Schokolade-Cookies mit Banane
 
Für ca. 15 große (sehr große) Cookies benötigt ihr folgende Zutaten:
 
125g weiche Butter
175 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 große Banane
1 Ei
1 Prise Salz
150g Mehl
2 TL Backpulver
50 g Backkakao
75g Schokodrops
100g grob gehackte dunkle Schokolade
 
Die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und einer zerdrückten (einfach mit der Gabel) Banane verrühren. Das Ei zugeben und ebenfalls gut durchmixen. Eine Prise Salz, gemeinsam mit Mehl, Backpulver und Backkakao zu einem Teig rühren. Zum Schluss die Schokotröpfen und die sehr grob gehackte Schokolade mit einem Schneebesen unterheben. Der Teig ist fertig.
 
Ein Backblech mit Backpapier auskleiden und mit einem Suppenlöffel große Klekse machen. Ich habe ein Blech mit 9 und eines mit 6 Stück gemacht. Haltet lieber mehr Abstand zwischen den Cookies, da der Teig ziemlich auseinanderläuft. Die Cookies werden dann jeweils für 10 Minuten im vorgeheizten Backrohr bei ca. 180°C gebacken. Sollten die Cookies zusammengelaufen, einfach mit einem Messer trennen. Die Cookies dann vorsichtig auf einen Rost legen (bitte mit Pfannenwender) oder das Backpapier vom Blech schieben und dort auskühlen lassen.
 
Eigentlich wollte ich heute ja noch den einen oder anderen Cookie essen, aber leider haben die Freunde von B. gestern alles weggefuttert. Macht aber nichts. Mich freut es, dass diese so gut angekommen sind. Habt einen wunderbaren Sonntag!

[WEDDING] nearly 2 months left

Jetzt sind es nur noch knapp 2 Monate (=64 Tage !!!) bis zu unserer Hochzeit ♥ und es gibt noch so viel was bis dahin gebastelt, erledigt und bis ins Detail geplant werden muss. Wo ist denn nur die Zeit hin? Damit ich selbst einen Überblick behalte und ihr mal seht, wie stressig es kurz vor einer Hochzeit sein kann, gibt es hier meine TO-DO-Liste für die nächsten Wochen und Tage bis zum 17. August:


Naja, ich denke mal, wenn ich eines nach dem anderen erledige, könnte sich das ausgehen 😀

Habt ihr noch Tipps und Tricks für mich um nicht zum panischen Braut-Zilla zu werden? Habe ich etwas Wichtiges auf der Liste vergessen? Über Feedback / Meinungen und Hilfe zum Thema Hochzeitsvorbereitungen freue ich mich immer wieder sehr! Also nur her damit.

P.S. Das Problem mit Photobucket habe ich nun durch die Hilfe eines Freundes hinbekommen. Als Retter in der Not ist er mit seiner Kreditkarte eingesprungen. Ich hab nun ein Upgrade und damit unbegrenztes Volumen für die Bandbreite. Somit sollte es nicht mehr vorkommen, dass alle meine Bilder weg sind :).


[FOOD] Kartoffelgratin mit Lauch und Schinken

Gerade eben gab es bei uns zum Abendessen ein Kartoffelgratin. Die Kartoffel habe ich dabei richtig sämig, mit Milch und Sahne, gehaktem Schinken und frischem Käse in einer Auflaufform gebacken. Oben drauf durfte natürlich eine knusprige Schicht Käse nicht fehlen. Ich mag grundsätzlich alles was sich im Backrohr zubereiten lässt (z.B. Nudelauflauf, Gemüseauflauf oder eben ein Kartoffelgratin) da sich diese Gerichte fast „alleine“ kochen.  Weil diese Gratin so unglaublich gut geschmeckt hat, will ich euch das Rezept auch gleich verraten und plappere hier nicht länger rum.
 

Für 4 große Portionen in einer Auflaufform mit den Maßen 24×20 benötigt ihr folgende Zutaten:
 
1 kg speckige Kartoffeln
400 g Gratinkäse (gerieben)
200 g Schinken
1 große Stange Lauch
150 ml Milch
250 ml Sahne
2 Eier
2 Würfel Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Butter
 
 
Als erstes die Auflaufform mit etwas Butter einfetten. Anschließend die Kartoffel schälen und in ca. 0,5-1,0cm dicke Scheiben schneiden. Den Schinken würfeln und den gewaschenen Lauch grob hacken. Die Form mit einer Schicht Kartoffelscheiben auskleiden (so wie Dachziegel, übereinanderlegen), den Schinken, Lauch sowie 200g Gratinkäse darüber streuen. Die erste Schicht ist fertig. Diese wird nun erneut mit den Kartoffelscheiben (wie schon vorhin stufenweise) abgedeckt.
 
In einem Kochtopf Milch und Sahne aufkochen. Die Gemüsebrühwürfel zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf kleiner Flamme kochen lassen. Anschließend 2 Eier in einer Schüssel aufschlagen und gut verrühren; diese dann zu der Milch-Sahne-Mischung in den Kochtopf geben. Nun noch eine Handvoll (ca. 20-30g) von dem Gratinkäse untermengen, die Flüssigkeit über die fertige Kartoffel-Schicht gießen und mit dem restlichen Gratinkäse bestreuen. Das Kartoffelgratin bei 180°-190°C im Ofen auf Ober- und Unterhitze für 30 Minuten backen – und dann warm genießen.

Welches ist denn euer liebstes Ofengericht? 

 
Müde, matt und morgen bestimmt mit Muskelkater

Nach einem anstrengenden Tag und einem schrecklich ermüdenden Work-Out  von Tracy Anderson, schmeiße ich mich nun unter die Dusche und verbringe den Abend gemeinsam mit B. vor dem Fernseher.

Schon mal von Tracy Anderson gehört? Sie ist u.a. die Fitnesstrainerin von Gwyneth Paltrow und Kim Kardashian und die Dame weiß, wie man Leute zum Schwitzen bringt.  Obwohl ich regelmäßig mein Cardio-Training im Fitnessstudio absolviere, japse ich nach 2 Monaten mit Tracy bereits panisch nach Luft und bekomme ein knallrotes Gesicht. Denn bei ihren Einheiten trainiere ich genau die Körperpartien die ich sonst auf dem Crosstrainer oder dem Rad komplett ignoriere. Die Work-Outs sind einfach, ohne viel Hilfsmittel auszuführen und nach wenigen Minuten spürt man bereits, dass die angesprochenen Muskeln brennen. Probiert es doch mal aus: Arme & Beine.

So, nun aber wirklich ab unter die Dusche! Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Dienstagabend.



 

[DIY] Tischnummern mal anders

Gestern habe ich damit begonnen, die Tischnummern für unsere Hochzeit zu bearbeiten. Wie ihr bereits bei unseren Hochzeitseinladungen gesehen habt, haben wir uns dazu entschieden vorwiegend Holz, anstelle von Papier für Einladungen, Tischkärtchen und Co. zu verwenden. Damit sich das Baumfällen auch lohnt, wurden die dicken Birkenäste kurzerhand schräg abgeschnitten um als Tischnummern zu dienen.
 
Inspirationen zu diesen Tischnummern haben wir uns auf Pinterest.com geholt. Genauso wie die Vorlage der Zahlen. Mit ein paar wenigen Handgriffen, ein bisschen Schleif- und Lackierarbeit sowie etwas zeichnerischem Talent zaubert ihr im Nu wunderbare Tischnummern für Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern.
 
 

Wie wird nun aus dem Holz ’ne Tischnummer?

Das fertig beschnittene Stück Holz an der glatten Seite, welche die Nummer anschließend trägt, schleifen (wenn ihr eine elektrische Schleifmaschine habt, dann verwendet am besten so eine – geht schneller). Dann mit einer Holzlasur aus dem Baumarkt (wir haben eine weiße Lasur in matt für draußen verwendet) bestreichen. Trocknen lassen und noch einmal lackieren. Am nächsten Tag (oder nach mindestens 6 Stunden), das Holz noch einmal mit einem Klarlack (ebenfalls matt) bestreichen. Dabei soll aber nicht die Rinde bestrichen werden (wäre schade d’rum). Wenn der Holzast soweit fertig vorbereitet ist, musst ihr nur noch eine tolle Vorlage für Zahlen finden, diese mit dem Bleistift übertragen und mit einem Lackmalstift eurer Wahl nachziehen. Fertig ist das gute Stück.

Wie gefallen euch unsere Tischnummern? Damit die Gäste auch wissen, auf welchen Tischen sie sitzen, wird in den nächsten Wochen eine Tisch-Tafel gebastelt. Ratet mal aus welchem Material diese wohl ist?

Ich möchte mich an dieser Stelle noch bei der lieben Manu bedanken. Ich wusste bisher nämlich nicht, wie man neue Schriftarten in das Bildbearbeitungsprogramm bekommt (hehe, irgendwie peinlich). Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei: something sweet * something fabulous

 
Heute Abend habe ich meine letzte Prüfung an der Uni (juhu! – wenn man mal die Bachelorprüfung im Herbst nicht  dazu zählt) und damit ist das 6. Semester so gut wie gelaufen. Was macht ihr so in den nächsten Tagen?
 
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende! Passt auf euch auf und genießt die Sonne, die sich endlich wieder blicken lässt.
 

 

[FOOD] Blaubeer-Zitronen Cheesecake

Schön langsam bekenne ich mich zu meiner Blaubeersucht 😀 irgendwie backe ich in den letzten Wochen immer irgendwas mit den süßen Beeren, die bei uns in Österreich  Heidelbeeren genannt werden. Leider sind die Fotos dazu nicht sooo wunderbar geworden, aber eines kann ich euch versprechen: diese kleinen Cheesecake Bars schmecken unglaublich lecker! Ich hab diese für den Besuch bei Freunden letzte Woche gebacken und alle waren begeistert. So schnell konnte ich gar nicht gucken, war schon alles aufgegessen. Sogar B. fand Freude an dem Käsekuchen und das will was heißen, immerhin mag er sonst nichts Süßes.

Das Rezept habe ich mir von epicureanmom abgeguckt und ein klein wenig abgeändert. 
Blaubeer-Zitronen Cheesecake
Für eine rechteckige Backform mit ca. 20 x 24  braucht ihr folgende Zutaten:
Boden:
250 g Vollkornkekse (WASA Biscuit Fibre)
75 g Butter
2 EL Zucker
1/2 EL Zimt
Füllung:
500 g Frischkäse (Philadelphia Doppelrahmstufe)
3 Eier
1 Pkg. Vanillezucker
2 Zitronen (Saft & Schale)
100 g Zucker
200 g Blaubeeren
So geht’s: Die Kekse in einem Mörser zermahlen, sodass diese in etwa die Größe von Brotkrümel haben (ihr könnt statt einem Mörser aber auch eine Küchenmaschine verwenden). Die Keksbrösel dann mit der geschmolzenen Butter vermischen sowie Zimt und Zucker zufügen. Die Kastenform mit Backpapier auskleiden und dann die Keksmasse in die Form füllen. Richtig gut andrücken, sodass ein Fester Boden entsteht. Anschließend die Form für ca. 10 Minuten bei 170°-180°C ins Backrohr geben.
Wenn der Boden fertig ist, wird die Frischkäsefüllung zubereitet. Dazu wird der Frischkäse mit den Eiern, dem Zucker und dem Zitronensaft (inkl. geriebenen Schalen) verrührt. Den leicht ausgekühlten Teigboden dann mit der Füllung toppen und Blaubeeren darüber streuen. Den Cheescake für gut 45-50 Minuten bei 180°C backen. Rausnehmen, in Stücke schneiden und für gut 3 Stunden im Kühlschrank aufbewahren – dann genießen 😉 

Aktuell ist die Situation in Österreich und Deutschland mit dem Wetter und dem ganzen Hochwasser ja alles andere als sommerlich. Aus diesem Grund werden die nächsten Super-Sommer-Salate noch etwas auf sich warten. Da ich aber sowieso einiges für die Hochzeit (wah, bald sind es nur noch 2 Monate und es ist noch extrem viel zu tun) und meine Bachelorarbeit erledigen muss, kommt mir das gar nicht so unglegen. 
Wie ist das eigentlich bei euch? Seid ihr von dem Hochwasser betroffen?

Ich hoffe die Lage entspannt sich bald und der Sommer kommt aus seinem langanhaltenden Urlaub zurück und beschert uns endlich mal langanhaltenden Sonnenschein und warme Temperaturen.