[FOOD] Brownies mit Walnüssen

Schokolade und Nüsse gehören einfach zusammen – aus diesem Grund gab es am Wochenende Brownies mit Walnüssen. Ich bin schon länger auf der Suche nach einem tollen Rezept und habe nach diversen Versuchen nun endlich die richtige Mischung an Zutaten herausgefunden.
 
Anders als ein „normaler“ Gugelhupf, sollte der Rührteig bei diesem amerikanischen Klassiker mit wenig Mehl und ganz viel Schokolade und Zucker zubereitet werden. Des Weiteren sollten Brownies im Inneren nie zu trocken sein. Das kann durch die richtige Backzeit und Backtemperatur erreicht werden. Diese Aussage klingt altklug, beruht aber auf eigenen Erfahrung und „misslungenen“ Backversuchen.

Brownies mit Walnüssen
 
Für eine rechteckige Backform mit ca. 20 x 24  braucht ihr folgende Zutaten:

250 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
4 Eier
100 g brauner Zucker
50 g Kristallzucker
70 g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 EL Backkakao
1 Handvoll Walnüsse
 
Die Schokolade zusammen mit der Butter in einem Topf auf niedriger Temperatur zum Schmelzen bringen und öfters umrühren. Wenn sich beides miteinander verbunden hat, die Schokolade vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Anschließend 4 Eier mittlerer Größe mit braunem Zucker, Kristallzucker und der Schokoladenmischung mit dem Mixer gut verrühren.  Die trockenen Zutaten, Mehl, Backpulver und Backkakao in einer weiteren Schüssel vermengen. Diese werden nun von Hand (!) mit einem Schneebesen unter die flüssigen Zutaten gemischt, bis ein glatter Teig entsteht. Walnüsse mit einem Mörser grob zerkleinern und als Letztes unter den Teig rühren.

Eine rechteckige Backform mit Backpapier auskleiden (bei Bedarf kann diese auch eingefettet werden) und den Teig einfüllen. Die Brownies werden nun im vorgeheizten Backrohr bei 180°C Ober- und Unterhitze für 45 Minuten gebacken. Mit einem Zahnstocher/Holzspieß testen, ob der Teig durch ist. Dazu in die Mitte der Backform stechen. Wenn keine Teigreste kleben bleiben, sind die Brownies fertig und können aus dem Rohr genommen werden. Die Brownies für 5-10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form heben.

 
Was ist euer liebstes Brownie-Rezept? Mögt ihr die Klassiker ohne Nüsse? Oder experimentiert ihr gerne mit weißer Schokolade, Erdnussbutter, Karamell oder sogar Gemüse wie Kürbis und Zucchini? 

 

[FOOD] Kaffeepause mit Cafissimo PICCO

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Die einen benötigen täglich eine Dosis Kaffee, andere wiederum trinken Kaffee nur zum Genuss oder bevorzugen Tee und Kakao. Ich gehörte bis vor einem halben Jahr zur letzteren Sorte.

Als Kind mochte ich nur den Kinderkaffee von Caro. Richtiger Kaffee war mir zu bitter und ich konnte 27 1/2 Jahre lang nicht verstehen, wie man bitteschön eine Tasse Kaffee gut finden konnte. Als ich dann aber im Winter/Frühjahr 2013 tagelang über meiner Bachelorarbeit saß, passierte es. Ich trank Kaffee. Aber nur mit viel Milch und bevorzugt mit Kakao oder weißer Schokolade…also einen White oder Dark Mocaccino. Mein Kaffee besteht dabei hauptsächlich aus mehr als 2/3 Milch und 1/3 Kaffee – also mehr Milchkaffee.


Mein Mann ist Kaffeeliebhaber, weshalb wir seit Jahren eine Cafissimo CLASSIC von Tchibo/Eduscho besitzen. Das gute Stück hat schon einige Kaffeebecher gefüllt und seine Dienste mehr als 5 Jahre geleistet. In letzter Zeit kränkelte sie ein wenig, wenn es um die Entkalkung ging. Als ich dann von Tchibo/Eduscho die Anfrage bekam, doch mal die neue PICCO zu testen, waren wir – mein Mann und ich – natürlich Feuer und Flamme. Soviel darf ich vorab schon mal verraten: wir sind sehr zufrieden mit der neuen Cafissimo PICCO, weshalb unsere alte Kaffeemaschine nun in Pension gehen darf ;-).

Informationen zum Produkt
 
Wo ist die Kaffeemaschine erhältlich? Die Cafissimo PICCO ist in fünf trendigen Farben in allen Tschibo/Eduscho Filialen sowie online unter tchibo.at zum Preis von 49€ erhältlich.

Welches Modell wurde getestet? Cafissimo PICCO in der Farbe Sand Beach

Welche Eigenschaften hat die Kaffeemaschine laut Herstellerinformationen?
  • 2 Brühdruckstufen für perfekten Espresso und Caffè Crema
  • Einfache 1-Knopf-Bedienung
  • Individuell programmierbare Getränkemenge
  • Abnehmbarer 0,9l Wassertank
  • Energiesparende Abschaltautomatik
  • Entkalkungsanzeige
  • Automatische Abschaltung nach 40 Minuten
  • 40 Monate Garantie
Produkttest

Verpackung

Die Cafissimo PICCO ist nun bereits seit 2 Wochen im Einsatz. Die Kaffeemaschine ist gut und stabil im Karton verpackt und man konnte gleich sehen, dass diese bereits einen Testdurchlauf bei der Produktion hatte (ein wenig Wasser war noch im Gerät enthalten, ähnlich wie bei Waschmaschinen). Enthalten sind sämtliche abnehmbare Einzelteile, wie der Wasserbehälter, die Auffangschale, das Abtropfgitter und die Kapselhalteraufnahme sowie die Maschine selbst. Eine Stange Cafissimo Kapseln zum Testen war ebenfalls dabei.

Inbetriebnahme

Die Kaffeemaschine lässt sich einfach „installieren“. Alle Einzelteile die vorhin beschrieben wurden, können einfach (und unter Zuhilfenahme der Beschreibung) in die Maschine eingesetzt werden. Die Cafissimo PICCO muss nur angesteckt werden und ist schon einsatzbereit. Tchibo empfiehlt vor Inbetriebnahme einen Testdurchlauf mit Wasser durchzuführen, bevor man sich an eine Kaffeekapsel heranwagt.

Bedienung

Die Bedienung der Cafissimo PICCO ist sehr einfach. Es gibt nur einen Knopf, bei welchem entweder ein kleiner Espresso oder ein großer Kaffee heruntergelassen werden kann. Die Getränkemenge kann dabei individuell programmiert werden. Man kann die Maschine nicht von Hand abschalten. Das geschieht laut Produktbeschreibung selbstständig nach 40 Minuten. Der Wassertank kann einfach über eine Wasser-Einfüllöffnung gefüllt werden. Dazu nehmen wir diesen immer von der Kaffeemaschine und füllen direkt das Wasser über den Wasserhahn ein.

Vorab wird die Cafissimo Kapsel in den Kapselhalter geschoben und anschließend wird die Brühkappe nach unten gedrückt. Das funktioniert ohne Probleme. Man muss dafür nicht viel Kraft aufwenden und hört sofort, wenn die Kapsel samt Klappe eingerastet ist. Nun sollte man sich entscheiden, welchen Kaffee man trinken möchte: groß oder klein. Je nach Wunsch die Tasse unter die Kaffee-Austrittsöffnung stellen und die jeweilige Taste drücken. In 30 Sekunden ist das Wasser aufgeheizt. In dieser Zeit blinken beide Symbole abwechselnd in einem angenehmen Weiß. Sobald die Maschine fertig ist, beginnt auch schon der Brühmechanismus und der Kaffee läuft in die Tasse.

Produktbewertung
Als positiv bewerten wir…

Aufheizzeit der Kaffeemaschine
schnelle Zubereitung
einfache Bedienung
individuell programmierbare Getränkemenge
schönes Design
angenehme Farbe
platzsparend Ausführung
günstige Anschaffung
Preis der Kaffeekapseln

Als eher negativ bewerten wir…

Lautstärke der Kaffeemaschine
 die Maschine macht für die kleine Größe recht viel Lärm

Zubereitung von  Latte macchiato nicht möglich
kleine Espressotassen und normale Kaffeetassen passen unter die Maschine,
bei Macchiato-Gläsern ist die direkte Zubereitung aber nicht möglich

Unser Fazit

Die Cafissimo PICCO eignet sich besonders für jene Kaffeetrinker die gerne schnell und einfach Kaffee zubereiten. Diese Maschine ist laut Herstellerinformationen besonders für Espresso und Caffè Creme auszeichnet – dem stimmen wir zu. Trinkt man hingegen gerne Milchkaffe (bspw. einen Latte macchiato oder Cafè latte) aus einem hohen Glas, so ist die direkte Zubereitung aufgrund des platzsparenden Designs nur in mehreren Schritten möglich, z.B. zuerst den Espresso in einer normalen Tasse herunterlassen und anschließend diesen dann in ein Glas füllen und mit Milchschaum ergänzen. Für jene Kaffeeliebhaber die am frühen Morgen keinen Lärm ertragen, ist die Cafissimo PICCO etwas gewöhnungsbedürftig, da diese doch viel Lärm macht (im Vergleich zum älteren Modell der Cafissimo CLASSIC). Wenn man in der Küche oder im Büro nur wenig Platz zur Verfügung hat, ist die PICCO wiederrum sehr zu empfehlen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Tchibo/Eduscho für die nette Kooperation, die rasche Zusendung und die Möglichkeit des Testens bedanken.

 

 
Welche Kaffeemaschine habt ihr in Verwendung? Gefällt euch die Cafissimo PICCO?
 

[FOOD] Griechisches Geburtstagsessen – Fava, Tomato Keftedes und Tsatsiki

Als Geburtstagsessen hatte sich mein Mann typisch griechische Speisen aus unseren Flitterwochen gewünscht. Im August verbrachten wir unsere Hochzeitsreise im wunderschönen Santorini. Die Insel im Süden Griechenlands ist atemberaubend schön und als Urlaubsdestination sehr weiterzuempfehlen. Land und Leute waren sehr freundlich und das Essen … oh das Essen war einfach fantastisch.

Bereits am zweiten Tag unseres Aufenthalts in Santorini hatten wir Fava und Tomato Keftedes für uns entdeckt. Beides sind typische Gerichte aus Santorini und gehören zur Nationalspeise der Insel. Wir machten es uns zur Tradition, jeden Abend das gelbe Erbsenpüree und Tomatenbällchen gemeinsam mit Tsatsiki als Vorspeise zu bestellen. So testeten wir uns durch einige Lokale in verschiedenen Dörfern und konnten am letzten Urlaubstag schon Vergleiche zwischen den Restaurants und den Gerichten stellen.

Zum 27. Geburtstag meines Mannes habe ich mir natürlich reichlich Mühe gegeben und unseren  Esstisch mit der Nationalflagge Griechenlands und einigen Muscheln dekoriert. Zusätzlich zu den drei nachfolgenden Rezepten gab es noch gegrillten Feta aus dem Backrohr mit Paprika und dazu Weißbrot (in diesem Fall Ciabatta zum Aufbacken). Mein Schatz hatte eine riesen Freude damit und ich war mächtig stolz darauf, dass ich das griechische Essen so gut hinbekommen habe. Es schmeckte beinahe so wie in Santorini – nur fehlte das Meer und das besonderes Urlaubsfeeling.

Die folgenden Zutaten sind für ca. 4-5 Personen ausreichend. Da ich einfach zu viel gekocht hatte, wurden meine Eltern anschließend auch noch auf das Essen eingeladen, damit auch nichts übrig blieb.
Fava (gelbes Erbsenpüree)
Fava sind gelbe Erbsen, die aus Santorini stammen. Ich habe für das Rezept Fava aus Griechenland mitgebracht. Diese sind aber auch in Österreich/Deutschland bei Delikatessenhändlern oder vielleicht sogar in großen Supermärkten erhältlich. Solltet ihr keine finden, könnt ihr stattdessen auch Kichererbsen verwenden.
250 g gelbe Erbsen
1 große rote Zwiebel
150 ml Olivenöl
1 EL Petersilie gehackt
Salz, Pfeffer

Die Fava in einen Topf geben und reichlich mit Wasser bedecken. Das Wasser erhitzen und aufkochen lassen. Eine rote Zwiebel feinhacken und die Hälfte davon zu den Erbsen geben. Das Fava anschließend auf kleiner Flamme gut 30 Minuten kochen lassen. Immer wieder umrühren damit diese sich nicht am Boden festsetzen. Die Erbsen werden so lange gekocht, bis diese sich auflösen. Anschließend die Linsen mit 50-70 ml Olivenöl pürieren, gut salzen und pfeffern. Das Fava in einer Schüssel anrichten, großzügig mit Olivenöl übergießen und mit Zwiebel garnieren. Noch lauwarm servieren. 


 *    *    *    *    *     *    *    *    *    *    *    *    *    *    *

Tomato Keftedes (frittierte Tomatenbällchen)
500 g reife Tomaten
1 rote Zwiebel
6 Knollen Frühlingszwiebel
1 Ei
15 Blatt Basilikum
2 EL Petersilie gehackt
6 EL Mehl
Grillgewürz für Gemüse
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Braten

Die Tomaten entkernen, den Strunk herausschneiden und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Frühlingszwiebel ebenfalls klein hacken und in eine große Schüssel geben. Basilikum waschen, fein schneiden unter die Tomatenmischung eben und alles mit Petersilie vermengen.  Der Masse ein Ei zufügen, mit den Händen durchkneten und reichlich mit Grillgewürz (für Gemüse) würzen. Anschließend das Mehl zugeben, sodass die flüssige Masse bindet. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und bei mittlerer Temperatur die Tomato Keftedes herausbraten. Dazu einen bis zwei EL von der Gemüsemasse ins heiße Fett einlegen. Auf beiden Seiten goldbraun braten. Abtropfen lassen und anrichten.
 *    *    *    *    *     *    *    *    *    *    *    *    *    *    *

Tsatsiki
400 g Griechischer Joghurt
4 EL Olivenöl
3 EL Kräuteressig
1/2 Salatgurke
4 Knoblauchzehen gepresst
Salz, Pfeffer,
Dille gehackt

Joghurt mit Olivenöl, Essig und gepressten Knoblauchzehen vermengen. Eine halbe Gurke grob raspeln und ordentlich mit der Hand ausdrücken, da diese sehr viel Wasser verliert. Anschließend der Joghurtmischung zufügen. Mit Salz und Pfeffer, sowie gehackter Dille verfeinern und 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Obwohl ich keinen Feta und keine Oliven mag und auch kein Fan von eingelegten Weinblättern bin, konnte ich in sieben Tagen Urlaub in Griechenland meine Liebe zur griechischen Küche entdecken. Es gibt so viele andere Speisen die wirklich großartig schmecken (bspw. Moussaka) und da muss es nicht immer ein „Griechischer Salat“ oder „Gyros“ sein.

Mögt ihr griechische Speisen? Gibt es eine Gericht, das euch bei einem Urlaubsaufenthalt in Griechenland besonders gut geschmeckt hat?

[FOOD] Buttermilch-Bananen Pancakes

Mein Mann hatte gestern Geburtstag und zu diesem besonderen Anlass gab es auch ein besonderes Frühstück. Wir lieben es gemeinsam am Wochenende zu frühstücken und meistens besteht diese morgendliche Mahlzeit aus Toastbrot, Schinken, Käse, Marmelade, Orangensaft, Kaffee und Eiern. Diese Frühstücksvariante war mir für den Anlass aber irgendwie zu langweilig, weshalb es leckere Pancakes mit Frühstücksspeck und Ahornsirup gab – und diese kamen beim Herrn des Hauses sehr gut an.

Das Rezept habe ich auf einem meiner Lieblingsblogs Penne im Topf gefunden und ein wenig abgeändert. Falls ihr Ann-Katrins wunderbaren Kochblog noch nicht kennt, dann müsst ihr  unbedingt mal vorbeischauen. Dort findet ihr einfache und mit ganz viel Liebe zubereitetet Rezepte. Ich habe ihre Buttermilch Pancakes (hier geht’s zum Rezept) um frische Bananen und Zimt ergänzt.
Buttermilch-Bananen Pancakes
 
(für 2-3 Personen)
 
3 EL Butter
500 ml Buttermilch
2 Eier
2 große Bananen
250 g Mehl
1 Pkg Backpulver
1 Prise Salz
50 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
1 TL Zimt
 
 

Die Butter in einem Topf oder einer beschichteten Pfanne schmelzen und danach zum Auskühlen beiseite stellen. In einer Schüssel Eier mit der Buttermilch verquirlen. 2 Bananen mit einer Gabel zerdrücken und diese unter die flüssigen Zutaten mischen. Die abgekühlte Butter zugeben und ein wenig verrühren. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten vermengen: Mehl, Backpulver, Salz, Zucker, Vanillezucker und Zimt. Anschließend werden feuchte und trockene Zutaten zu einem glatten Pancake-Teig verrührt. Den Teig 5-10 Minuten ruhen lassen und in der Zwischenzeit eine beschichtete Pfanne mit Öl ausstreichen und leicht erhitzen. 2 EL vom Teig in die Mitte der Pfanne geben. Sobald sich Bläschen an der Oberfläche bilden, die Pancakes wenden und beidseitig goldbraun backen. Die Pfanne immer wieder mit wenig Öl bestreichen.
 
Die Pancakes schmecken ausgezeichnet mit Staubzucker oder mit Ahornsirup. Naschkatzen können auch ein wenig Nutella obendrauf streichen ;-).
 
Achtung: Anfangs habe ich die Pancakes immer zu heiß zubereitet. Diese sollten auf mittlerer bis niedriger Hitze herausgebacken werden (mein Herd hat bspw. 6 Stufen und ich habe die Pancakes auf Stufe 3 gebacken).
 
Was ist denn euer liebstes Frühstück? Mögt ihr es lieber deftig oder süß? Seid ihr Liebhaber von einem schnellen Müsli am Morgen oder darf es auch mal ein ausgiebiger Brunch sein?
 


[FAMILY] 14 Wochen schwanger

Mittlerweile bin ich im 4. Schwangerschaftsmonat (14+3) angekommen. Das Kopfweh hat nachgelassen und ansonsten geht es mir sehr gut. Zum Glück hatte ich bisher keine Probleme mit der allbekannten Übelkeit, dafür hab ich aber in Punkto Heißhunger ganz schön über die Stränge geschlagen. Aber auch das hat sich inzwischen wieder etwas beruhigt. Am liebsten trinke ich zur Zeit Fruchtsäfte – jeden Tag ein Glas, bspw. Orangensaft, Multivitaminsaft. Vor der Schwangerschaft hatte ich das eigentlich kaum, da ich hauptsächlich Wasser und Tee trinke.
 
Ein kleines Babybäuchlein zeichnet sich bereits ab und ich freue mich schon riesig darauf, wenn es endlich größer wird. Ich mache jetzt 1x die Woche Schwangerschaftsyoga und versuche auch 1-2x die Woche eine Stunde am Crosstrainer oder auf dem Ergometer zu schaffen. Nachdem ich seit Beginn der Schwangerschaft zwischen 2,5-3 Kilo (ist das eigentlich normal?!) zugelegt habe, habe ich nun doch ein bisschen Angst, dass ich am Ende zu viel Gewicht auf Hüften, Po und Co. angesammelt habe. Aber keine Angst, ich setze mich nicht auf Diät und versuche verkrampft abzunehmen.  Das wäre verrückt. Viel lieber möchte ich vermehrt auf Süßes verzichten und mehr auf mein Gewicht und meinen Körper achten, damit unser Baby auch alles bekommt, was es braucht.
 
Der letzte Arztbesuch (Combined-Test) ist gut verlaufen. Die Nackentransparenzmessung war unauffällig und mein Bauchbewohner scheint sich richtig wohlzufühlen. Denn unser Bauchzwerg ist ziemlich viel gewachsen, weshalb ich eine Schwangerschaftswoche übersprungen habe. Der neue berechnete ET ist damit der 01. Mai 2014.
 
Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Termin Mitte November, an dem wir unser Kleines wiedersehen. Vielleicht sieht man da ja auch schon welches Geschlecht unser Zwerg haben wird…wir sind bei dieser Frage ja völlig hin- und hergerissen. Mal glauben wir fest an einen Jungen, dann an ein Mädchen – freuen werden wir uns aber über beides!