[FOOD] rotes Walnusspesto

Ein weiteres Weihnachtsgeschenke welches ich dieses Jahr verschenke ist ein rotes Walnusspesto. Mit diesem Pesto könnt ihr vor allem Liebhabern von italienischen Speisen und würziger Pasta eine wahre Freude machen. Die Zubereitung ist nicht schwierig da diese Würzsauce nicht gekocht sondern roh verarbeitet wird. Ihr benötigt allerdings einen Universal-Zerkleinerer (im Notfall könnt ihr es auch mit einem Pürierstab versuchen).
Leider hab ich mich bei der Menge verschätzt und habe nun einen Pestovorrat für eine ganze Großfamilie. Aber da das Pesto dicht verschlossen für lange Zeit haltbar ist, werden wir auch noch im neuen Jahr eine große Freude damit haben.
Zutaten für 850g:(oder auch 8 x 9cl Gläser)
  • 560g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 150g Walnüsse
  • 100g Parmesan (feingerieben)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL grober Pfeffer
  • 1/2 EL gemahlener Pfeffer
  • 2 EL grobes Meersalz
  • 1 EL Kräuersalz
  • 1 EL Thymian
  • Olivenöl
Die Zubereitung:
1. Die Knoblauchzehen fein zerhacken. Die in Öl eingelegten Tomaten in den Universal-Zerkleinerer geben, dabei aber die Hälfte des Öles aus dem Konservenglas in einer Schüssel extra beiseite stellen. Die Tomaten aus beiden Gläsern mit den Knoblauchstücken zerkleinert bzw. pürieren.

2. Wenn diese zerkleinert sind, gebt ca. 120g Walnüsse, Meersalz, grobe Pfefferkörner und Thymian zu der Masse. Erneut alles pürieren.
3. Die Tomatenmasse in eine Schüssel geben und den Parmesan hinzufügen. Solltet ihr den Parmesan in einem Stück gekauft haben, dann wird dieser nun feingerieben. Mit Kräutersalz und Pfeffer würzen und kurz abschmecken. Das Öl welches zur Seite gestellt wurde hinzugeben und gut unterrühren.

4. Das rote Walnusspesto ist nun fertig und kann in die Gläser gefüllt werden. Das Gefäß dabei zu 7/8 befüllen und einige Walnüsse – als Dekoration – oben drauf legen. Das restliche 1/8 mit Olivenöl bedecken und gut verschließen.

5. Das Pesto wird in der italienischen Küche zu Nudeln gereicht. Zubereitet wird es, in dem es mit etwas Kochwasser verdünnt und unter die heiße, frisch gekochte Pasta gemischt wird. Ein paar frische Kräuter – bspw. Basilikum oben drauf- und genießen…

Lasst es euch schmecken!

[FOOD] Tomaten-Mozzarella-Hühnchen

Zur Abwechslung gibt es von mir mal ein Rezept, das nichts mit Weihnachtsgeschenken oder Backwaren zu tun hat. Vielmehr habe ich hier ein leckeres Mittag- oder auch Abendessen für euch, das schnell geht und super gesund ist.

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 500g Hühnerbrust
  • 3 Kartoffeln
  • 300g Tomaten
  • 1 Packung Mozzarella (light)
  • 2 EL Paprikapulver
  • 2 EL Oregano
  • 2 EL Basilikum
  • 1 EL Rosmarin
  • Salz/Meersalz, Pfeffer
  • Olivenöl

So wird’s gemacht:

 

1. Das Backrohr auf 150°C vorheizen. Die Kartoffeln in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf einem Backpapier auslegen und mit Olivenöl bestreichen. Anschließend etwas Rosmarin drüber streuen. Leider hatte ich keinen frischen zu Hause, weshalb ich die getrocknete Variante verwenden musste. Die Kartoffeln am Backblech für 20 Minuten im Ofen bei 180°C braten.

2. Die Hühnchenbrust in Filetstreifen schneiden und in einer Schüssel mit Olivenöl, Paprikapulver, Oregano, Basilikum sowie Meersalz und Pfeffer vermengen. Das Fleisch großzügig mit dieser Marinade bestreichen und anschließend in einer Pfanne herausbraten. Die Hühnerbruststreifen sollten gar bzw. durch sein, wenn ihr sie aus der Pfanne nehmt, um sie in eine Auflaufform zu legen. Den übrigegebliebenen Bratensaft über das Fleisch gießen.

 

3. Die Tomaten waschen und in kleine Stücke hacken. Diese werden dann auf dem bereits gebratetenen Fleisch verteilt und mit etwas Kräuersalz gewürzt. Nun nur noch den Mozzarella in Scheiben schneiden und die Tomaten damit bedecken.
4. Als letztes wird nun die Auflaufform mit dem Tomaten-Mozzarella Hühnchen im Ofen bei 180°C-200°C fertig gebraten, damit der Käse schmilzt und auch die dickeren Hühnerfiletstreifen durchgegart sind. Das Hühnerfleisch erhält so noch eine saftige Note und wird anschließend mit dem Kartoffelscheiben serviert.

Guten Appetit!

P.S. Das nächste Mal probiere ich ein anderes Gemüse aus und verwende statt Tomaten Zucchini, Fisolen oder Karfiol – die Möglichkeiten sind grenzenlos 🙂
Hättet ihr noch andere Ideen?

[FOOD] Eierlikörkugerl

Dieses leckere Konfekt habe ich vor ein paar Wochen bei Genusskochen entdeckt und gestern Abend gleich mal ausprobiert. Die Eierlikörkugerl sind wirklich eine Gaumenfreude und ich kann euch diese nur empfehlen.

Das Rezept habe ich auf dunkle Eierlikörkugerl adaptiert, da ich nicht genug weiße Schokolade zu Hause hatte und mich gefragt habe, wie es denn mit Kochschokolade schmecken würde.
Die Antwort dazu: verführerisch gut 🙂

Zutaten für ca. 60 Kugerl je Farbe:

*125 g Kokosfett

*250 g weiße Schokolade

            oder
*250 g Kochschokolade
*125 ml Eierlikör
*150 g Kokosflocken
* Kokosflocken zum wenden

So funktionierts:

1. In einem Topf das Kokosfett gemeinsam mit der Schokolade (diese in Rippen und Stücke zerbrechen) am Herd langsam erhitzen, sodass beides flüssig wird und gut vermischt werden kann.

2. Den Topf von der Herdplatte nehmen, den Eierlikör sowie die Kokosflocken hinzufügen und gut verrühren. Die Mischung anschließend 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, kurz rausnehmen und mit dem Schneebesen verrühren. Dann noch eine weitere Stunde im Kühlschrank lassen.

3. Aus der festgewordenen Masse werden nun kleine Kügelchen geformt. Diese werden dann in Kokosflocken (am besten auf einem Teller) gewendet.

4. Die Eierlikörkugerl könnt ihr nun entweder so lassen oder auf kleine Papierförmchen geben und in Keksdosen bis Weihnachten aufbewahren (ich bezweifel aber, dass diese so lange halten werden 😉 …)

Lasst es euch schmecken!

[DIY] Tischkärtchenhalter

 

So eben habe ich die ersten beiden Tischkärtchenhalter für meine bevorstehende Hochzeit angefertigt und ich finde sie sehen einfach spitze aus ♥!

Diese Föhrenzapfen (in Österreich auch „Pockerl“ genannt) sind eine natürliche Alternative zu Tischkärtchen aus Papier oder Metall und das Beste: sie sind völlig kostenlos!
Im Folgenden zeige ich euch, wie man gesammelte Föhrenzapfen – die noch geschlossen sind – öffnen kann und diese dann ganz einfach zu tollen Tischkärtchenhalter verwandelt.

Alles was ihr zu anfangs braucht ist etwas Geduld und eine helfende Hand, die mit euch gemeinsam durch Wälder schlendert um diese Zapfen einzusammelt. Wir haben diese Anfang November eingesammelt. Ich empfehle euch aber bereits im Spätsommer auf Suche zu gehen. Denn Föhrenzapfen öffnen sich bei trockenem Wetter, schließen sich aber bei feuchtem Wetter oder feuchtem Untergrund wieder, was  für unsere Tischkärtchen nicht von Vorteil ist.

Wie kann man die Zapfen öffnen?

Dazu benötigt ihr:

– vorgeheiztes Backrohr (150°C)
– Backbleche
– Backpapier
– Schüssel mit Wasser (~500ml)
– Essig (~50ml)

Die Zapfen in einer Schüssel MIT Wasser, welche mit Essig vermischt wurde, sauber waschen. Diese anschließend auf ein mit Backpapier abgedecktes Backblech legen.


Das Backpapier wird benötigt, da aus manchen Zapfen Harz austreten kann. Wenn möglich solltet ihr die Zapfen bereits am Backblech so hinstellen, dass diese stehen können, da diese eine schnellere  Öffnung erzielt.
  
 
 
 
 
Die Zapfen nun bei 150°C für gut 1,5-2 Stunden in das Backrohr geben. Ich habe immer im 30 Minuten Takt das Backblech herausgezogen, ein paar von den Zapfen aufgestellt bzw. gedreht, damit diese sich rundherum öffnen. Hierfür braucht man etwas Geduld und wird mit einem herrlichen Waldduft in der Küche belohnt ;).
 
 
Das Ergebnis
Zum Schluss sind alle Zapfen geöffnet und sehen gleich viel besser aus! Ich habe diese anschließend zwei Tage in einem Weidenkorb (da so überall Luft hinzukommen kann) bei einem Heizkörper zum vollständigen trocknen stehen lassen.

Wie werden diese Zapfen nun zu Tischkärtchenhalter?

Die Vorlage zu diesem tollen DIY hat meine Trauzeugin und beste Freundin Rafaela bei Camillestyles entdeckt. Ich fand diese Idee von Anfang an wunderbar, da das Thema „Holz“ bei unserer Dekoration einen besonderen Stellenwert haben wird. Die Farben werden vorwiegend Grün und Weiß sein, weshalb wir hierfür auch grünen Lack verwendet haben.

 
 
Das benötigt ihr zum Lackieren:
– einen Pinsel
– Acryl-Glanzlack
– Unterlage
– Zahnstocher
– eine kleine Schüssel
 
 

Der Acryl-Glanzlack hat bei meinen Tischkärtchen den Farbton „Lindgrün“ und ist von „KÜNSTLER.FARBEN.FABRIK“ in Hallerndorf (D). Gekauft hab ich ihn bei „Kunst & Kreativ“

 
 
Da ich leider keine kleine Schüssel zur Verfügung hatte, die ich mit Glanzlack bekleckern konnte, habe ich einen ganz normalen Plastiktrinkbecher abgeschnitten. Ein wenig von dem Lack in diesen rauslehren und gut mit einem Zahntstocher verühren.
Dann kommt die etwas „mühsamere“ Arbeit. Jede einzelne Zacke wird nun an der Spitze mit einem kräftigen Klecks Lack bemalt. Anschließend lasst ihr die bemalten Föhrenzapfen über Nacht trocknen. Nun müsst ihr nur noch die Namenskärtchen gestalten (je nach Bedarf) und diese zwischen die Zacken stecken.
Jedes „Pockerl“ hat eine individuelle Note
Ich freu mich gerade wie ein Kecks, weil die Zapfen so toll aussehen und sich keiner dem anderen gleicht.

Wie gefallen euch meine Tischkärtchen?

[DIY] Badesalz

Vergangene Woche habe ich gemeinsam mit meiner besten Freundin, Rafaela, den ersten Teil des „DIY-Weihnachtsgeschenke-Marathons“ eröffnet. Unter anderem haben wir gemeinsam ein Badesalz selbst hergestellt. Die Inspiration dazu habe ich bei Pekingenten.com gefunden. Ich fand die Idee so toll, dass ich es auch ausprobieren musste. Die Herstellung ist wirklich ganz einfach und überhaupt nicht schwer. Wir haben uns für Orange als Duftnote entschieden, weil ich der Meinung bin, dass dieser süßliche Zitrusduft perfekt in die kalte Jahreszeit passt.

Was wir verwendet haben:

  • Totes Meer Salz  | Gesundes Plus von DM
  • ätherisches Orangenöl (Drogeriemarkt Linshalm)
  • 1 Päckchen Lebensmittelfarbe – Pulver (orange)
  • Ringelblüten

Wie wir es gemacht haben:

Da wir 7 Portionen Badesalz brauchten, haben wir zwei Pkg. Totes Meer Salz bei DM gekauft.  Eine Packung kostet 2,25€ und beinhaltet 1,5 Kilo Salz, welches in 3 Beutelchen zu je 500g unterteilt ist. Wir haben also je 1,5 Kilo Salz in zwei Kunststoffschüsseln aufgeteilt [einmal weiß und einmal orange … gleich passend für das Farbexperiment :)]. Solltet ihr blaue, grüne oder violette Farben verwenden dann würden sich Glasschüssel eher eignen.
Sobald das Salz nach Wunsch aufgeteilt ist, gebt ihr das ätherische Öl hinzu (im Drogeriemarkt ca. 5€ – das Fläschchen ist aber sehr ausgiebig und kann für weitere Projekte verwendet werden). Wir haben vom Orangenöl ca. 4 EL Tropfen für eine Schüssel genommen und anschließend die Lebensmittelfarbe in Pulverform (ebenfalls im Drogeriemarkt erhältlich)  hinzugefügt. Die Mengenangabe des Öles bezieht sich auf die Menge des Salzes. Wenn ihr nur 500g verarbeitet, würde ich auch 5-6 Tropfen empfehlen. Generell kommt es aber darauf an, wie intensiv ihr den Duft haben möchtet.
Einmal alles ordentlich verühren und dann vorsichtig eine kleine Menge Wasser hinzugeben.
1 bis maximal 2 EL sollten reichen, damit sich die Farbe gut verteilt und das Salz sich wunderbar einfärbt. Wie ihr seht ist das Ergebnis überwältigend. Wir konnten uns an dem kräftigen Orangerot gar nicht sattsehen.
  
Um das Badesalz dekorativ schichten zu können wird die der zweite Teil des Salzes zwar mit ätherischen Ölen versehen, aber nicht eingefärbt. Um das ganze hübsch zu gestalten, haben wir uns für gelbe Ringelblüten (in der Apotheke erhältlich) entschieden, welche untergerührt wurden.  
Das Badesalz anschließend in Gefäße eurer Wahl füllen. Dazu je eine Schicht mit Esslöfel einfüllen, kurz schütteln bzw. auf dem Tisch leicht aufklopfen, damit sich die Schicht glättet und bei Bedarf mit weiteren Dekoelementen verzieren, bspw. getrockneten Orangenscheiben.

Ihr könnt jegliche Duftrichtungen für das Badesalz verwenden und auch bei den Farben sind keine Grenzen gesetzt. Für mich ist dieses Badesalz definitiv ein tolles Geschenk, dass ich bestimm noch ein paar mal machen werde um es an meine Freunde zu verschenken – dann aber in kleineren Mengen.

Als letzten Schritt werde ich die Gläser an sich demnächst noch mit Schnüren, Aufklebern bzw. Anhänger verzieren. Viel Spaß beim Badesalz herstellen!

Die Fotos hierzu wurden übrigens mit Rafaelas Kamera geschossen (Canon Spiegelreflexkamera). Ein paar Fotos hab ich selber geknippst und dabei habe ich beschlossen, dass ich so ein tolles Ding auch haben will.