[FOOD] Goldenes Hähnchen mit Gemüse und Kartoffelgratin

Ich bin ein absoluter Fan von Jamie Oliver und seiner Küche. Vor allem mag ich die Vielfältigkeit der Rezepte, die einfache Zubereitung und die aromatischen Gewürze, die er für seine Kreationen verwendet. Da mir ab und an die Ideen ausgehen und ich wieder neue Inspiration fürs Kochen suche, besitze ich ein paar Kochbücher von ihm. Das folgende Rezept, habe ich aus dem Buch „15 Minuten Küche“.
 
Bei den Zutaten habe ich etwas variiert und anders als Jamie habe ich nicht bereits vorab alle Töpfe und Zutaten auf meiner Arbeitsplatte parat liegen. Kochen ist für mich immer noch etwas das ich gerne in meiner Freizeit mache und dabei möchte ich mich (als ohnehin ziemlich ungeduldiger Mensch) möglichst gut entspannen können. Aus diesen Gründen hat die Zubereitung bei mir auch ca. 35 Minuten in Anspruch genommen.
 
Um mich in meiner Schwangerschaft möglichst gesund zu ernähren [wenn ich bloß der bösen Schokolade widerstehen könnte ;-)], versuche ich möglichst viel Eiweiß und Gemüse auf den Teller zu bringen. Dieses Gericht passt deshalb ausgezeichnet in meinen Speiseplan.
 
Was mich total verwundert ist die Tatsache, dass Jamie bei den Zutaten kein Salz und keinen Pfeffer verwendet. Ich selbst bin zwar kein Fan von zu stark gewürzten Speisen, bin aber dennoch der Meinung dass ein kleinwenig würze nicht schadet.
 
 
 
Goldenes Hähnchen mit Gemüse und Kartoffelgratin
 
(nach Jamie Oliver – die Zutaten habe ich abgeändert)
 
Für 4 Personen
 
Gratin
500 g Kartoffel
2 Zwiebel
1 Hühnerbrühwürfel
250 ml Schlagobers (Sahne)
150 g Parmesan
Olivenöl
Salz
 
Hähnchen
4 große Hähnchenburstfilets
6 Scheiben Frühstücksspeck
Rosmarin
Thymian
Salz
frischgemahlenen Pfeffer
 
Gemüse
5 Stangen Frühlingszwiebel
100 g Blattspinat
100 g TK-Gemüse (bspw. Erbsen, Karotten, Fisolen)
1 Hühnerbrühwürfel
100 ml Wasser
50 ml Milch
Olivenöl
 
Kartoffelgratin: Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die ungeschälten Kartoffel waschen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. 2 Zwiebel fein hacken und in einer Schüssel mit Olivenöl und dem zerbröselten Hühnerbrühwürfel vermengen. Eine Auflaufform mit 2-3 EL der Zwiebel auskleiden. Anschließend die erste Schicht Kartoffelscheiben grob verteilen. Dann erneut die Zwiebelmischung darüber streuen. Alle Kartoffelscheiben in der Form verteilen. Die Sahne mit etwas Salz vermischen und nun über die Kartoffel gießen. Zum Schluss alles gut mit geriebenem Parmesan bedecken. Das Gratin im Ofen 20 Minuten backen.
 
Gemüse: Die Frühlingszwiebel waschen und klein schneiden. In einem Topf mit Olivenöl anschwitzen. Das Tiefkühlgemüse zugeben, mit Wasser aufgießen und aufkochen lassen. Die Milch sowie den Hühnerbrühwürfel zugeben. Alles ca. 5-10 Minuten leicht köcheln lassen. Das Gemüse sollte zum Schluss noch knackig sein.
 
Hähnchenbrust: Wenn das Gratin bereits Farbe erhält und das Gemüse zum Kochen anfängt, die Hühnerbrustfilets klein schneiden (ca. die Größe einer Handfläche). Auf einem Backpapier etwas Olivenöl verteilen und dieses großzügig mit Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer vermischen. Die Filets darin wenden und gut einreiben. Eine Pfanne erhitzen, das Fleisch darin beidseitig anbraten. Den Speck in schmale Streifen schneiden. Wenn das Hühnchen durch ist, den Speck in die Pfanne geben und kurz anbraten lassen. Alles auf einem Teller anrichten und möglichst heiß servieren.
 
 
Wie ist das denn bei euch? Seid ihr Fans von schneller Küche oder mögt ihr aufwändige und herausfordernde Rezepte? Lasst ihr euch gerne Zeit beim Kochen oder muss es ruck-zuck gehen?
 

[FOOD] Muffins mit Aroniabeeren

Habt ihr schon mal was von Aroniabeeren gehört? Wenn nicht, ist das nicht weiter schlimm. Ich wusste nämlich auch nicht, was diese Pflanze ausmacht und schon gar nicht, dass man mit Aronia kochen und backen kann. Aronia-Original hat mir freundlicherweise ein paar Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt. Nach kurzem Überlegen, hab ich mich dazu entschieden Muffins zu backen und diese mit einem Quitten-Aronia Fruchtaufstrich zu verfeinern.
 
Aronia ist eine einheimische Pflanze, deren Ursprung im östlichen Nordamerika liegt. Die Aroniabeere ist heidelbeergroß, schwarz und wird in Polen und Russland als Heilpflanze gesehen. Vor allem die Schale und die Kerne haben viele positive Inhalts- und Wirkstoffe. Mehr Infos dazu findet ihr unter Aronia-Original: Die Aroniabeere
 
Der Fruchtaufstrich hat eine herbe, leicht säuerliche Note und passt hervorragend zu einem süßen Rührteig. Ich bin mir sicher, dass der Aufstrich auch gut zu Blätterteig passt. Der Fruchtaufstrich besteht aus 46% Aronia-Direktsaft und 19% Quittensaft. Des Weiteren enthält er 45% Agavendicksaft, Zitronensaft und als Geliermittel Apfelpektin. Zu guter Letzt beinhaltet die Aronia-Quitten Mischung Calciumcitrat als Säuerungsmittel. Dieser Fruchtaufstrich hat sich damit die Bezeichnung BIO echt verdient (zum Produkt geht’s hier).Das nachfolgende Rezept könnt ihr natürlich auch mit eurer Lieblingsmarmelade füllen.

Muffins mit Aroniabeeren
 
für 12 Muffins benötigt ihr
 
220 g glattes Mehl
1 TL Backpulver
120 g Kristallzucker
1 TL Backpulver
100 ml Milch
1 TL Vanilleextrakt (ersatzweise Vanillezucker)
2 Eier
150g Butter (geschmolzen)
12 TL Aronia-Quitte Fruchtaufstrich
 
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Ein Muffin-Backblech dünn mit Öl ausstreichen. In einer Schüssel die trockenen Zutaten, d.h. Zucker, Mehl und Backpulver vermengen. Mit einem Mixer in einer anderen Schüssel die Eier, mit Milch, Vanilleextrakt und der geschmolzenen Butter verrühren. 1 EL des Rührteiges in die Ausbuchtungen des Muffinblechs geben. Anschließend überall einen Kleks (ca. 1-2 TL) Aronia-Quitte Fruchtaufstrich in die Mitte geben. Danach alles mit dem restlichen Teig bedecken. Die Muffins für ca. 15-20 Minuten bei 180°C backen. Anschließend kann man die noch warmen Muffins ein bisschen in Kristallzucker wenden. Warm genießen.
 
 
Unser Testergebnis: Mein Mann ist ein richtiger Fan der Muffins. Normalerweise ist er ja kein süßer Esser, aber dieser Rührteig in Kombination mit dem herben Fruchtaufstrich scheint es ihm richtig angetan zu haben. Mir schmeckt der Aufstrich auch sehr gut, vor allem auf einem Stück Vollkornbrot mit etwas Butter zum Frühstück. 
 
Habt ihr heute auch einen freien Tag? Bei uns in Österreich ist Feiertag, nämlich „Allerheiligen“. Wir genießen den heutigen Tag zu Hause. Während mein Mann sich um seine Bachelorarbeit kümmert, bin ich dabei das zukünftige Kinderzimmer zu entrümpeln und eine Einkaufsliste für den morgigen IKEA-Besuch zu schreiben. Was macht ihr an diesem sonnigen Herbsttag?

[FOOD] Käsestangen mit Schinken

Ich gestehe – ich liebe Blätterteig. Man kann damit vielseitig süße und herzhafte Speisen zubereiten und es geht auch noch ruckzuck (sofern man sich den fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal besorgt). Mit Vorliebe bereite ich Pizzaschnecken, pikante Kipferl mit Speck und Käse oder süße Teilchen mit Marmelade und Nutella zu. Und da ich mal wieder etwas Neues ausprobieren wollte, sollten es dieses Mal Käsestangen sein. Blätterteig, gerollt mit Schinken- und Käsefülle und obendrauf ganz viel Parmesan…
 
Die Zubereitung der Käsestangen geht sehr schnell – noch eine Eigenschaft die ich an Blätterteiggebäck sehr sympathisch finde. Insgesamt braucht man dafür gerade mal 25-30 Minuten. Die Zutaten sind für ca. 15 Käsestangen ausreichend.
 
 
Käsestangerl mit Schinken
 
2 Rollen Blätterteig
100g geriebenen Käse (Emmentaler/Gauda)
100g Schinken
200g Parmesan
Oregano
Pfeffer
Ketchup (oder Tomatensoße)
 
Den Blätterteig ausrollen und eine Hälfte davon dünn mit 1 EL Ketchup (oder Tomatensoße) bestreichen. Auf das Ketchup Oregano streuen. Den Schinken in kleine Würfel schneiden und 50g des Schinkens verteilen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr noch mindestens die Hälfte des Blätterteigs unbehandelt lässt. Den Schinken abschließend mit 50g Käse garnieren und pfeffern. Nun wird die leere Hälfte auf die befüllte Blätterteighälfte geklappt und fest an- bzw. flachgedrückt. Den Teig mit einem Messer der Länge nach halbieren und dann jeweils 2-3 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen werden spiralförmig gedreht und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Die zweite Packung Blätterteig genauso zubereiten. Die Stangen werden auf dem Blech großzügig mit Parmesan bedeckt (ebenfalls etwas andrücken) und anschließend bei 180°C für ca. 20 Minuten gebacken. Mahlzeit!
 
Habt ihr noch weitere Tipps oder Ideen für Fingerfood bzw. schnelle Snacks aus Blätterteig? Gibt es ein absolutes Lieblingsrezept, dass ihr mir gerne verraten möchtet?

[FAMILY] Schwangerschaftserinnerungsbuch 1. Trimester

Die Schwangerschaft einer Frau ist etwas Einzigartiges. Ganz gleich ob man zum ersten Mal oder bereits wiederholt schwanger ist – es gibt so viele Momente die man unbedingt festhalten möchte und auch sollte.
 
Gerade in den ersten paar Wochen in denen ich von dem kleinen Bauchbewohner in mir wusste, dachte ich mir jeden Tag, wie langsam die Zeit doch vergeht. Ich wollte endlich einen Bauchansatz sehen und überhaupt wartete ich wie gebannt auf erste Schwangerschaftsanzeichen. Plötzlich bin ich schon mitten im 4. Monat (14.SSW) und die Zeit ist ziemlich schnell vergangen. Jetzt bin ich eigentlich ganz froh darüber, dass ich noch fünf Monate vor mir hab und diese genießen kann: die körperlichen Veränderungen, die Termine beim Frauenarzt, die Vorfreude meines Mannes und unserer Familien und Freunden…das alles möchte ich voll und ganz auskosten, jetzt wo ich nach dem Studienabschluss die notwendige Zeit habe.
 
Deshalb freue ich mich auch ganz besonders, an den Wochenenden ein Schwangerschafts-Erinnerungsbuch zu gestalten. Aber nicht nur irgendein gekauftes Buch, sondern ein ganz Spezielles, das von Hand gefertigt wurde.
 
Die liebe Bina von Ja-Sagerin (hier geht’s zum Blog)  war so freundlich, mir dieses Memory Book zur Verfügung zu stellen, um Erinnerungen sowie Geschehnisse der Schwangerschaft festhalten zu können. Ich war schon längere Zeit auf der Suche nach einem Buch und habe diverse Bücherläden auf den Kopf gestellt, aber irgendwie hat mir keines so recht gefallen. Entweder musste man jede Menge langweilige und vorgefertigte Fragen ausfüllen oder man hatte kaum Platz um sich selbst kreativ auszutoben. Doch bei Bina’s Erinnerungsbüchern ist das anders…
 
Das Schwangerschaftserinnerungsbuch von Bina (hier zu kaufen) kann man ganz individuell einbinden lassen. Dieser Erinnerungsordner beinhaltet 10 Register entsprechend der 10 Schwangerschaftsmonate mit deren Schwangerschaftswochen, sowie ein Register für Geburt. Für jedes Register gibt es vorgedruckte Steckbriefe mit Fragen an die werdenden Eltern und Angaben zum Verlauf der Schwangerschaft. Auf Wunsch kann man weitere Register in Auftrag stellen.
 
Auf ihrem Dawanda-Shop (hier) bietet sie neben dem Schwangerschaftserinnerungsbuch auch Memory Books für die Hochzeit, für das erste Lebensjahr des Kindes oder ganz allgemein für die Erinnerungen eines Jahres an. Schaut doch mal bei ihrem Shop vorbei und überzeugt euch selbst von ihrer tollen Kreativität.
 
Ich möchte euch ab jetzt monatlich ein paar Seiten aus dem Schwangerschaftserinnerungsbuch zeigen und so ein wenig an dieser schönen Zeit teilhaben lassen. Auf einigen Blogs habe ich bereits  wöchentlich aktualisierte Steckbriefe entdeckt, auf denen werdende Mamis erzählen, wie es Ihnen mit der Schwangerschaft ergeht. Ich finde das ist eine tolle Idee, möchte aber lieber bei dem Memory Book bleiben. Zumal „Starlights in the Kitchen“ ein Food, DIY und Inspiration-Blog bleiben sollte und das Thema Familie und Schwangerschaft nur am Rande behandelt.
Da sich mein Mann als zukünftiger Mann bestimmt auch mal in dem Buch beteiligen möchte, bin ich schon gespannt darauf, wie diese Seiten gefüllt werden. Die Gestaltung macht wirklich sehr viel Spaß und ich kann so etwas nur jedem empfehlen, der gerne Papier, Stift und Schere in die Hand nimmt.
 

Mit diesen Bildern verabschiede ich mich für heute und wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

[FOOD] Blechkuchen mit Apfel, Zimt und Haselnüssen

Da bin ich wieder mit einem leckeren Rezept für die kommenden Herbsttage. Doch bevor ich richtig losstarte, möchte ich mich bei euch allen für eure herzlichen Kommentare zu unserem baldigen Familiennachwuchs, sowie zum Rückblick unserer kirchlichen Hochzeit bedanken ♥. Ihr habt mir (bzw. uns) damit wirklich ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Falls ihr euch fragt, wie es mir geht: sehr gut. Gestern habe ich die 12. SSW erreicht und man sieht auch schon ein kleines Babybäuchlein. Kommenden Mittwoch haben wir dann den Combined-Test. Drückt uns fest die Daumen, dass alles glatt läuft und es dem kleinen Bauchbewohner gut geht. Aber genug von der Schwangerschaft…

… und ab zum Rezept! Ich liebe Äpfel! Zu jeder Jahreszeit! Und wenn ich euch sage, dass ich jeden Tag – außer an Sonntagen – einen Apfel esse, dann ist das nicht gelogen. Ganz dem Motto „An apple a day keeps the doctor away!“ Äpfel mag ich in jeder Form, jeder Farbe und jeder Geschmacksrichtung. Egal ob säuerlich, süß, saftig, rot, grün oder gelb – solange die Frucht schön knackig ist! Und da der Herbst die Zeit der späten Apfelsorten ist und Äpfel in Kombination mit Zimt und Haselnüssen einfach unwiderstehlich schmecken, passt dieses Kuchenrezept perfekt in die kühle Herbstzeit. Das folgende Rezept ist super einfach, geht extrem schnell und schmeckt hervorragend!

 
Apfel-Zimtkuchen mit Haselnüssen
 
Für diesen Blechkuchen benötigt ihr

 250 g glattes Mehl
250 g Staubzucker
1 Pkg Vanillezucker
 80 ml Öl
 100 ml Wasser
50 ml Milch
4 Eier
1/2 Backpulver
1 EL Zimt
4 EL gemahlene Haselnüsse
 
Die Zutaten nach der Reihe in eine große Schüssel füllen. Den Teig 5 Minuten schaumig rühren und anschließend auf einem mit Backpapier bedeckten Backblech verteilen. 6-7 kleine Äpfel schälen, entkernen, in längliche Scheiben schneiden und den Rührteig damit bedecken. Den Kuchen bei 180°C für 25 Minuten backen. Wenn der Apfelzimtkuchen fertig ist, kurz auskühlen lassen und zum Schluss mit Staubzucker (oder Zucker-Zimt-Mischung) bestreuen.
 
Kommenden Samstag hab ich meine Sponsion und damit ist mein berufsbegleitendes Bachelorstudium abgeschlossen. Bei uns ist die Sponsion die feierliche Übergabe eines akademischen Grades. Ich bin richtig stolz auf mich, dass ich es nebenbei irgendwie geschafft habe, trotz 40 Stunden Job für Prüfungen zu lernen und richtig gute Noten zu erzielen. 6 Semester und 2 Bachelorarbeiten hab ich nun hinter mir und ich kann mich in den nächsten Monaten völlig entspannt auf unseren Nachwuchs freuen – und natürlich viel Backen und Kochen ;-). Ich wünsche euch allen schon mal vorab ein schönes Wochenende!