TRAVEL | Auszeit für Mama und Papa – Paarzeit im 3***s Holzhotel Molzbachhof

Mama und Papa ist man eigentlich immer. Egal ob man zu Hause die Kinder betreut – wie in meinem Fall – oder aber außer Haus im Büro sitzt und arbeitet, nebenbei vielleicht sogar noch studiert. Mit den Gedanken ist man immer bei seinen Kindern, teilt Sorgen und Freuden als Elternteil und Ehepaar gemeinsam. Bei meinem Mann und mir ist einfach immer viel los, egal ob beruflich oder privat mit der Familie. Eine Auszeit zu zweit, die über ein paar gemeinsame Stunden beim Abendessen oder einen Kinobesuch hinausgehen, gab es bei uns seit langem nicht mehr, weil Maximilian momentan am liebsten daheim in seinem Bett und überhaupt nicht auswärts bei den Großeltern schlafen möchte. Für uns ist das eigentlich auch gar kein Problem, dennoch wünscht man sich als Paar auch mal eine Ruhepause. Einen Tag und eine Nacht mal nicht Mama oder Papa sein und dabei nicht in den eigenen vier Wänden festzustecken, das war schon so ein kleiner Traum für uns, den wir uns voller Freude zum vierten Hochzeitstag erfüllen durften. Wir wurden nämlich in den Molzbachhof, das 3***s Vollholzhotel in Kirchberg am Wechsel eingeladen und konnten uns somit etwas mehr als dreißig Stunden Paarzeit, ganz ohne Kinder, gönnen und ich sag euch eins: Das hat richtig gut getan.

Im heutigen Beitrag erzähle ich euch ein bisschen etwas zu unserem Aufenthalt im Molzbachhof und darüber, warum so eine Auszeit für Mama und Papa auch einfach mal wichtig ist und man sich ohne schlechtem Gewissen ruhig öfter kinderfrei nehmen sollte, um Akkus aufzuladen und sich als Partner wieder mehr schätzen zu lernen.

Bevor wir uns als Eltern so eine kleine Pause gönnen konnten, mussten wir natürlich vorab die Versorgung unserer Kinder gut planen. Für unsere Paarzeit im Molzbachhof haben wir beide Großelternpaare eingespannt, die sich dann jeweils einen Tag bzw. eine Nacht mit den Kindern geteilt haben. Nachdem wir sämtliche Vorkehrungen getroffen hatten, das heißt Lebensmittel eingekauft, für Windelnachschub gesorgt und auch unseren großen Sohn Maximilian in unseren Plan, eine Nacht auswärts zu schlafen, eingeweiht hatten, ging es auch schon los. Mit aufgeregtem Herzklopfen und voller Vorfreude auf unseren ersten gemeinsamen Urlaub zu zweit nach den Flitterwochen vor vier Jahren winkten wir unseren Kindern noch zum Abschied aus dem Auto und düsten auch schon los in die knapp 40km entfernte Ortschaft Kirchberg am Wechsel.

Molzi’s Genusspension – Wohlfühlen im Holzbach

Im Molzbachhof angekommen wurden wir auch schon sehr freundlich empfangen und auf den ersten Blick fällt auf, dass sich im 3-Sterne Superior Hotel Exklusivität mit Bodenständigkeit und Gemütlichkeit vermischt. Der Molzbachhof ist übrigens ein Familienunternehmen und wird aktuell in dritter Generation geführt. Vor allem Nachhaltigkeit wird in dem Hotel ganz großgeschrieben, das ganz neu seit Sommer 2017 um einen Zubau, den Holzbach, der ausschließlich aus dem Naturmaterial Holz besteht, vergrößert wurde. Die Hotelhülle der 16 modernen Thoma-Holz100 Zimmer besteht aus reinem Mondholz, ohne Leim und chemische Inhaltsstoffe und soll somit auch das Wohlbefinden der Gäste steigern. Die Zimmer haben allesamt eine Terrasse mit herrlichem Blick auf das Paradiesgart`l sowie den Badeteich und den ganzjährige beheizten 15m langen Außenpool.

Gleich als wir unser Zimmer, das wir für eine Nacht und zwei Tage zur Verfügung gestellt bekamen, betraten, fühlten wir uns wohl. Der herrliche Duft von frischem Holz vermischt mit klarem Design, viel Raum und einem sehr komfortablen Badezimmer sowie einem super bequemen Bett bringt wohl jeden Gast augenblicklich zum Strahlen. Besonders bemerkenswert finde ich, dass es in den jeweiligen Hotelzimmern kein W-LAN gibt. Der Gastgeber des Molzbachhofs begründet dies damit, dass jedes Zimmer eine Einheit ist, in der sich die Gäste frei von Strahlen oder sonstigen negativen Einflüssen wohl fühlen sollen. Wer gerne W-LAN im Zimmer nutzen möchte, der kann sich einen Router an der Rezeption leihen oder sich ein gemütliches Plätzchen auf dem Liegestuhl draußen am Balkon suchen, denn außerhalb der Zimmer ist das W-LAN aktiv.

Weil wir an unserem Anreisetag wunderschönstes Sommerwetter hatten, stürmten wir sogleich den Pool. Nach einer Runde im warmen Wasser zog sich mein Mann in den Ruheraum direkt neben dem Garten zurück, in dem es sich auf bequemen Liegen oder Hängebetten richtig gut aushalten lässt. Eine kleine Bar mit Wasser, Tee und Obst ist ebenfalls in dieser kleinen Ruheoase integriert.

Cook the Gart’l – Besondere Nachhaltigkeit im Molzbachhof

Nachdem wir erst einmal – jeder für sich – exklusive Zeit ohne Kinder genossen hatten, machten wir uns noch vor dem Abendessen auf den Weg und erkundeten das wunderschöne Paradisgart’l samt Schwimmteich. Der Garten im Molzbachhof ist wahrlich ein kleines Paradies, an dem man Ruhe und Entspannung genießen kann. An jeder Stelle hört man das Wasser, das über die Mühle bei der Einfahrt zum Hotel über das Paradiesgart’l plätschert und entdeckt liebevoll angepflanzte Blumen, Kräuter, Obst- und Gemüsesorten. Neben der Schwebelounge gibt es im kleinen Wäldchen, das an den Garten angrenzt, auch noch zwei Hütten, in denen man sich niederlassen kann.

Passend zum Paradiesgart’l werden alle vor Ort angepflanzten und schlussendlich herangereiften Gemüse- und Obstsorten jeden Tag frisch geerntet und abends von Küchenchef Peter Pichler jun. verkocht. Das 6-Gang Signature Cook the Gart’l Menü war dabei eindeutig das Highlight unseres Aufenthalts. Was hatten mein Mann und ich es vermisst, endlich mal wieder in Ruhe zu essen und zu trinken. Beim Abendessen konnten wir mehr als zwei Stunden ausgelassen plaudern, lachen und uns die schon lange überfällige Zeit als Paar nehmen, während wir auf außergewöhnliche Art und Weise verköstigt wurden. Der Molzbachhof legt nicht nur bei der Architektur bzw. der Anlage an sich sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit, sondern auch in der Küche. Die am Teller angerichteten Tomaten und sämtliche Kräuter stammten aus dem Paradiesgart’l, die Eierschwammerl direkt aus Kirchberg und selbst das Rindfleisch kommt von einem Bauern vor Ort. Als Gast schmeckt man sofort, dass die verarbeiteten Produkte allesamt von hervorragender Qualität sind, als auch regional und saisonal verarbeitet werden. Wir haben unser 6-Gang-Menü samt Weinbegleitung wahnsinnig genossen und leicht beschwipst aber super zufrieden und glücklich eine Nacht im Holzbachzimmer verbracht.

Neben dem Außenbereich im Garten gibt es die traditionelle Gaststube im Molzbachhof, in der auch das Frühstück am nächsten Morgen eingenommen wird. In einem kleinen Extraraum kann man sich direkt am urigen Kachelofen ein paar frische Eier kochen und sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet bedienen.Neben frischen Eiern, Tomaten und Gurken, der Wurst oder dem Fleisch aus der Region und dem selbstgebackenen Brot gibt es auch noch Marmeladen, Kuchen, Cerealien und Co.! Ein Frühstück, wie man es mag für den perfekten Start in den Tag.

Feel the Gart’l – Entspannen in der Wellnessanlage

Relaxen kann man im Molzbachhof an jeder Ecke. Sowohl in der Wellnessanlage mit Sauna und Dampfbädern, als auch in der Schwebelounge und im Solestollen. Bademantel, Handtücher, Saunatuch und Gästepantoffel sind im Zimmer für jeden Gast hinterlegt. Darüber hinaus gibt es auch noch diverse Behandlungen für Körper und Geist, die unter dem Motto „Feel the Gart’l“ angeboten werden. Hier kommen selbstgemachte Öle und Kräuter aus dem Garten in verschiedenen Massagen, Bädern oder auch Kosmetikbehandlungen zum Einsatz. Mein Mann und ich durften jeweils bei einem Schwebebad im Wasserbett mit einem Schlammöl-Peeling plus Kräuterblumen, als auch einer Feel the Gart’l-Massage entspannen. Den zweiten Tag unseres Aufenthalts, an dem das Wetter eher schlechter war, haben wir nämlich ausschließlich mit schlafen, saunieren, Wellness-Behandlungen sowie einem abschließenden Abendessen im neuen Gourmetrestaurant „Gaumenkitzel“ verbracht.

Eltern sein – Paar bleiben: Auszeit für Mama und Papa

Einen Tag nichts tun, Zeit zu zweit genießen oder einfach mal dann ein Nickerchen machen, wenn man möchte, war wirklich wahnsinnig erholsam und die Paarzeit, die wir dank diesem wunderbaren Rechercheaufenthalt im Molzbachhof genießen durften, hat uns sehr gut getan. Man lernt sich in so einer Auszeit wieder ein bisschen besser kennen und schätzen, spricht über Themen, für die sonst kaum Zeit da ist. Ich finde, man sollte sich als Elternteil öfter mal eine Pause gönnen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, wenn die Sehnsucht für eine kleine Flucht aus dem Alltag da ist. Es reicht ja schon ein Frühstück im Kaffeehaus um die Ecke mit eurem Partner. Go for it, traut euch und wenn die Omas und Opas zur Kinderbetreuung fehlen, bittet Freunde um einen Spaziergang mit den Kindern oder einen Spielplatzbesuch. Vergesst nicht auf euch, ihr leistet so viel als Eltern!

Und wenn die Pause wieder vorbei ist, man zurück ist in seinem Alltag und seiner Elternrolle mit Haushalt, Kochen, Kinderlachen, Gebrüll und Windelwechseln, dann erinnert man sich mit Freude an eine kinderlose Paarzeit zurück und genießt den alltäglichen Wahnsinn mit Kindern auf eine ganz andere Art und Weise.

Allen Paaren, ganz gleich ob bereits Eltern oder nicht, kann ich das Holzhotel Molzbachhof sehr empfehlen. Wir haben uns vor Ort so wohl gefühlt, dass wir im November sogar den Geburtstag meines Mannes im Gaumenkitzel feiern und die wunderschöne Kulisse sowie Natur des Wechselgebiets rund um den Molzbachhof gemeinsam mit unseren Lieben noch einmal genießen werden!

Wie ist das denn bei euch? Habt ihr schon mal eine Nacht Urlaub als Paar gemacht – ohne eure Kinder?

Alles Liebe,

 

 

 

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Molzbachhof / Rechercheaufenthalt

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