FAMILYLIFE | 11 Monate Babyglück

Der Mini wird in 2 Wochen tatsächlich schon ein Jahr alt und ich bin total spät dran mit meinem Babyglück-Update. Hin- und hergerissen zwischen dem Gefühl, die Zeit anhalten zu wollen und irgendwo doch voller Vorfreude auf all die Dinge, die uns im zweiten Lebensjahr von Alexander erwarten werden, habe ich mir auch ein bisschen schwer getan, diesen Beitrag zu schreiben. Die Zeit ist einfach zu schnell vergangen und ich werde emotional. Sehr emotional.

Einerseits bin ich echt richtig stolz auf unser Baby, das tagtäglich in gewissen Situationen schon sehr gut zeigen kann, dass es eine eigenständige Persönlichkeit mit starkem Charakter ist. Als Eltern können wir beobachten, wie unser kleinstes Familienmitglied jeden Tag etwas Neues dazu lernt und immer mehr auf unsere Worte und bestimmte Ausdrücke hört bzw. reagiert. Wenn man beispielsweise sagt: „Alex, High-Five!“, dann hält er die Hand zum Einklatschen hoch. Er winkt, wenn wir „Baba“ (österreichisch für Tschüss) sagt und streckt beide Arme hoch, wenn wir ihn fragen, wie groß er ist. Er klatscht in die Hände bei „Patsch, Patsch“ und brabbelt den ganzen lieben langen Tag herum.

Kinderwagen: Stokke Trailz* mit Summer Kit 2017*

Obwohl Alexander von der Persönlichkeit her viel ruhiger ist als sein großer Bruder Maximilian, kann der Knirps zurzeit nicht still sitzen. Ständig ist er in Bewegung und windet sich beim Tragen oder Wickeln wie ein Alligator herum. Mittlerweile kraxelt er ständig auf alle Sachen hoch, wie zum Beispiel dem Hochstuhl, Maximilians Küchenhocker oder auf das Sofa. Wenn wir mal vergessen, das Treppengitter zu schließen, erklimmt er die Stufen in einem Tempo, dass mir manchmal schwindelig wird. Völlig sicher und völlig von sich selbst überzeugt. Der kleine Kerl weiß eben was er will und zeigt uns das auch mit vielen Gesten und Gebärden. Wenn ihm etwas so gar nicht gefällt, ja dann kann er sich schon zornig auf den Boden schmeißen und wippt mit den Füßen nach hinten. Mir kommt das dann immer vor wie ein Déjà-vu , denn ich habe das schon einmal bei einem anderen kleinen Zornpinkerl gesehen und weiß auch, wo sich der Mini das abgeguckt hat ;-).

Einen Tag nachdem Alexander 11 Monate alt geworden ist, hat er tatsächlich die ersten Schritte gemacht und ich konnte meinen Augen kaum trauen (hier geht’s zum Video). Nachdem er am Drei-Tage-Fieber gelitten hatte (Fun-Fact: Max hatte es damals exakt zum selben Zeitpunkt), dürfte sich eine Fähigkeit in seinem Kopf freigeschalten haben, denn mit einem Mal kann mein Baby völlig sicher, beinahe eine halbe Minute lang stehen und macht kleine freie Schritte. Spätestens da wurde mir bewusst, dass meine Familie und mich nun ein neuer Lebensabschnitt erwarten würde, denn aus der Familie mit einem kleinen hilfsbedürftigen Baby wird eine Familie mit einem Kleinkind, das seinen großen Bruder – der ja  mit 3 Jahren selbst noch ein kleines Kind ist – in allem nacheifern möchte.

Die Beziehung zwischen Maximilian und Alexander wird mit jedem Tag stärker, was mich jeden Tag mit Freude erfüllt. Natürlich gibt es sie, die Momente, in denen der Große keine Lust auf den Kleinen hat und diese werden immer wieder da sein. Mal mehr, mal weniger. Aber Max kümmert sich zwischendurch selbstständig um seinen Alexander und sagt auch allen ganz stolz, dass das sein Bruder ist. Da wird der Kleine von ihm gefüttert, er bekommt Spielsachen, sie spielen in der Sandkiste oder krabbeln gemeinsam um die Wette. Es ist nicht immer leicht mit zwei kleinen Kindern zuhause, aber wenn ich die beiden so ansehe, meine Buben, wie sie mit einander agieren und wie sehr Alexander seinen Bruder anhimmelt, dann weiß ich, dass die zweite Schwangerschaft Schicksal war und mein Max kein Einzelkind bleiben sollte.

Während mein Erstgeborener schon bald in den Kindergarten gehen wird, genieße ich noch die letzten Tage mit beiden zuhause. Max hat immer mehr ruhige Phasen, in denen er sich selbst beschäftigen kann, ist schlau und aufgeweckt und bringt uns manchmal so zum Lachen, mit seinen Erzählungen über seine eigene kleine Welt und allem, was er sieht und erlebt. Gleichzeitig bringt er uns immer noch ab und an an unsere Grenzen mit seinem Sturkopf und den kleinen Drama-Queen-Momenten, die uns sowieso in der Pubertät wieder bevorstehen werden ;-). Ich bin wirklich stolz auf Max und gespannt auf alles Neue, das uns in der Kindergartenzeit erwarten wird.

Doch vorher widmen wir uns mal dem Babyglück-Update, in dem ihr noch weitere lustige und spannende Fakten über unseren Mini nachlesen könnt. Ich melde mich dann wieder in zwei Wochen mit ganz viel Sentimentalität, wenn wir den ersten Geburtstag unseres zweiten Sohnes feiern werden <3.

Elf Monate Baby sein

Mit elf Monaten bin ich 79 cm groß und 10,2 kg schwer. 

Ich trage Kleidergröße: 80/86

Meine Augen haben die Farbe braun und meine Haare sind derzeit brünett.

In meinem Mund befinden sich derzeit schon 8 Beißerchen.

Ich trinke am liebsten:  HiPP 2 morgens und abends, untertags Wasser und das reichlich, denn meist trinke ich anderthalb Schnabeltassen aus. Mittlerweile schnappe ich mir aber auch gerne ein Glas von den Großen und trinke einen ordentlichen Schluck. Dass dabei meist auch etwas daneben geht, lässt sich aber nicht verhindern.  

Ich esse am liebsten: Nudeln, Kartoffeln, Brokkoli, Erbsen, Karotten, Bulgursalat mit Tomaten, Bananen, Äpfel, Wassermelonen, Birnen, Brot, Joghurt (Ziegenmilch), Milchbrei und alle möglichen Suppen. Anders als mein großer Bruder mag ich keine Himbeeren und Erdbeeren schmecken mir auch nur von Zeit zu Zeit. Ansonsten esse ich aber das, was meine Familie auch isst und bediene mich gerne selbst von meinem eigenen kleinen Tellerchen. 

Lieblingsbeschäftigung: Sobald die Terrassentür aufgeht, bin ich auch schon draußen. Ich liebe unseren Garten und mache mir auch schon alleine die Insektenschutz-Schiebetür auf, um nach draußen zu gelangen. Dann krabble ich erst einmal schnurstracks zur Sandkiste und schaue, ob ich was zum Spielen finde. Ich hole mir gerne einen Ball und krabble dann im Vierfüßer durch den Garten, weil das Gras so gemein auf meinen Knien sticht. Ich mache auch total gerne Dinge auf und wieder zu bzw. kann ich mich stundenlang damit beschäftigen, einen Stöpsel auf eine Flasche zu stecken oder mit der Garage meines großen Bruders zu spielen. Ich kuschle total gerne mit meinen Eltern und sitze momentan mit Vorliebe auf Mamas Hüfte. Überhaupt bin ich derzeit ein – wie sagt Mama so schön – kleines Klammerafferl.

Das mag ich: Im Wasser planschen, egal wie kalt oder warm es ist! Da werde ich zu einem kleinen Fischlein und würde ja am liebsten schon alleine los schwimmen. Aber dafür muss ich noch ordentlich üben und halte mich so lange lieber bei Mama oder Papa fest. Wenn ich wo hochkraxeln will, dann versuche ich das auch immer gleich und teste dabei meine Fähigkeiten voll aus. Oma sagt, dass meine Mama damals auch so war und sogar in Schränke reingekrochen ist. Ha, das kann ich auch schon! Ansonsten fahre ich gerne in meinem schicken und bequemen Kinderwagen durch unsere Nachbarschaft und darf ab und zu sogar schon in Fahrtrichtung sitzen, was ich toll finde, denn da kann ich viel mehr sehen. Ich denke, meine Mama wird mich nun öfter so in den Stokke Trailz setzen. Danke, Mama!

Das mag ich gar nicht: Wickeln oder auf dem Rücken liegen, außer beim Schlafen. Wenn ich etwas haben will und es nicht kriegen kann, dann werde ich auch ab und an grantig. Ansonsten bin ich aber recht friedfertig und spiele gerne heimlich mit den Spielsachen meines großen Bruders, wenn er mal Opa-Tag hat. 

Was ich diesen Monat gelernt habe: Alleine aufstehen und eine halbe Minute stehen bleiben, sowie ein paar Schritte laufen. Ich stehe, wenn man sagt „Alex, stehen!“, kann mit beiden Armen zeigen wie groß ich bin, spiele Verstecken bzw. „Wo ist der Alex?“, schlage ein bei High-Five, Klatsche in die Hände und winke zum Abschied.

Mein erstes Mal: Ich hab meinen ersten Haarschnitt beim Friseur bekommen. Die Löckchen an der Seite mussten ab und jetzt sehe ich wieder richtig gut aus!

Ich sage Mamama-Mamama und meine: Mama, dann kann ich noch Baba sagen für Papa und Nein, Nein, Buda für Bruder, Ball und ansonsten brabble ich vor mich hin: Brrrrmmm, Tatüü-Tat, Gurka, Koko-dill, Da-da-da

Meine liebsten Spielsachen: Sonnencremeflaschen und deren Stöpsel, Wasserflaschen und deren Stöpsel, Spielzeugautos meines großen Bruders, Lokomotive von V-Tech, Spieltisch mit Gedüdel, Spielküche samt Zubehör

Schuhe Mama: Bearpaw* | Schuhe Max: Toms*

Elf Monate Zweifach-Eltern

Neue Erkenntnisse: Der Mini ist zwar um einiges ruhiger als der Maxi, aber dennoch haben wir hier einen kleinen Zappelphilipp daheim, vor dem man alles in Sicherheit bringen muss. Überall ist er dran, alles will er sich ansehen. 

Dafür fehlt die Zeit: Also die Wäsche habe ich jetzt zwischendurch endlich mal in den Griff bekommen, weil mir meine Schwiegermama so lieb unter die Arme gegriffen hat. Trotzdem leidet der Haushalt wahnsinnig unter zwei Kindern und dem Blog. Aber es ist ordentlich und größtenteils sauber, also passt das schon. Schließlich muss nichts klinisch sauber sein oder wie im schwedischen Möbelhauskatalog aussehen ;-).

Der glücklichste Moment: Ich denke, der Urlaub in Leogang (hier und da) war für mich die glücklichste Zeit im vergangenen Monat, einfach weil wir als vierköpfige Familie richtig viel Zeit miteinander hatten und kleine Abenteuer erleben konnten. Wir wurden durch nichts abgelenkt, niemand musste sich um den Haushalt kümmern oder für das Studium etwas erledigen und die Kinder haben viele schöne Plätze in unserem schönen Österreich gesehen. Ja, diese fünf Tage waren definitiv etwas ganz Besonderes. Und obendrein habe ich auch die Date-Time mit meinem Mann genossen, die eigentlich auch schon wieder viel zu lange her ist. Das ruft nach baldiger Wiederholung!

Das freut die Mama: Wenn Mini und Maxi gemeinsam spielen oder der Große dem Kleinen die Welt erklärt, dann freue ich mich für die beiden und am meisten darüber, mal kurz für eine Minuten verschnaufen zu können ;-). PAUSE!

Das freut den Papa: Dass man mittlerweile schon mit beiden Kindern ganz gut spielen kann. Es gibt doch nichts Schöneres, als wenn man sich als Papa zum Affen macht und beide Kinder lauthals lachen.

Das haben wir diesen Monat mit unseren Kindern/als Familie gemacht: Viel im Garten gegrillt und die Zeit draußen genossen. Wir waren aber auch auf Urlaub und zwar einmal im wunderschönen Salzburg/Leogang, wo wir einen tollen Familienurlaub in den Alpen verbracht haben und dann in der St. Martins Therme im Burgenland. Wir haben auch noch ein paar Ausflüge gemacht, zum Beispiel in den Familypark oder in den Styrassic Park. Dort sind übrigens die tollen Fotos in diesem Beitrag entstanden!

Das war nicht so schön: Alexanders Drei-Tage-Fieber, wo der Knirps wirklich hoch gefiebert hat. 

Nächte/Schlaf: Nach wie vor halten sich die durchgeschlafenen Nächte mit jenen, in denen ich ein Mal aufstehen muss, um ihm eine Flasche zu geben, die Waage. Mittlerweile bekommt Alexander aber nur noch Wasser in der Nacht und trinkt dann erst in der Früh sein Fläschchen. Aktuell ist der kleine Zwerg aber zum Frühaufsteher mutiert und weckt mich allerspätestens um 6:00 Uhr auf. Meist aber etwas früher ;-).

Darauf freuen wir uns:
Auf Alexanders ersten Geburtstag, den wir gar nicht Zuhause sondern in der Therme verbringen werden. Nach unserem Kurzurlaub wird aber mit der Familie gefeiert und dann gibt es auch Geschenkeeee!
*PR-Sample

1 Comment

  1. 19. Juni 2017 / 21:43

    Sehr schön beschrieben. Der kleine Max darf sich glücklich schätzen an seiner herzigen Familie. Da mein Kleiner ein riesiger Dinofan ist; darf ich fragen wo das denn ist? (Falls ich es überlesen habe, tut es mir leid…)

    Lieben Dank, Franziska

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