FAMILY TRAVEL | Mit Travador in den Kurzurlaub: 3 Tage im H2O-Thermenresort in der Oststeiermark

Leben mit Kindern bedeutet, drei Stunden vor der Abfahrt in den ersten gemeinsamen Familienurlaub zu viert, sämtliche Taschen wieder auszupacken, weil eines der Kinder plötzlich und unerwartet krank wird. Shit happens! Bei uns war es Max. Hustend, verschnupft und mit leichtem Fieber kam unser großer Sohn Ende September am Morgen des Abreisetages in unser Bett gekrabbelt. Den gebuchten Kurzurlaub in der Therme konnten wir somit vergessen. Eltern wissen, dass kranke Kinder vor allem eines brauchen: Bettruhe, Geborgenheit und die eigenen vier Wände. Drei Tage Thermenaufenthalt und zwei Nächte in einem Hotelzimmer wären für meinen Mann und mich als kurze Auszeit zwar genau das Richtige gewesen, aber leider nicht für Max. Also konnten wir nur eines tun: den Urlaub verschieben. Wie wichtig da eine gute Stornoversicherung ist, brauche ich wohl niemandem erklären.

Ein Glück, dass wir unseren Urlaub in der H2O-Therme via Travador* gebucht haben und eine Umbuchung völlig problemlos umgesetzt werden konnte. Doch wer oder was ist Travador? Unter www.travador.com werden Kurzurlaubs- und Wochenendreisen in der DACH-Region, also Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH) angeboten. Auf Travador findet ihr Kurztrips in Wellness- & Spahotels im 4 und 5 Sterne Bereich, aber es gibt auch Kurzurlaube am Meer und interessante Angebote für die ganze Familie, zB in Freizeitparks, darunter auch Disneyland. Ja, richtig gelesen, ich habe auch sehr gestaunt, als ich die Angebote gesehen habe und meine innere Minnie Mouse wäre am liebsten sofort nach Paris gejettet, aber das ist noch nix für unsere Kinder, da sie leider noch zu jung sind. Unser Söhnchen Max ist gerade 2,5 Jahre alt geworden und sein kleiner Bruder Alexander ist mittlerweile drei Monate alt. Da wir uns für den ersten Kurzurlaub lieber ein Reiseziel in der Nähe aussuchen wollten, um eine lange und anstrengende Anreise zu vermeiden, haben wir uns für einen Aufenthalt im H2O-Thermenresort in der Oststeiermark entschieden.

Wie bereits zu Beginn erwähnt, folgte krankheitsbedingt auf die ursprüngliche Buchung eine Umbuchung noch am selben Tag, an dem wir eigentlich wegfahren wollten. Der Kontakt zu Travador verlief problemlos. Man nahm uns sämtliche Kommunikation mit dem gebuchten Hotel ab und in wenigen Stunden erhielten wir eine neue Buchungsbestätigung mit dem Ersatztermin. Einfach so. Das war wirklich super praktisch, denn wenn man schon ein krankes Kind daheim hat, will man ja nicht auch noch stundenlang in irgendeiner Telefonwarteschleife hängen.

Schlussendlich war es am vergangenen Wochenende also soweit und wir traten unseren verdienten Kurzurlaub an. Voll bepackt starteten wir am Freitag (fast) pünktlich um 12:30 Uhr nach dem Mittagessen. Der Plan war, dass Max seinen Mittagsschlaf im Auto während der 1,5 stündigen Fahrt hält, damit er später gut gelaunt und voller Elan ins Thermenbecken springen konnte. Thermeneintritt hatten wir ab 09:00 Uhr, perfekt also vom Timing her. Weil unser Zimmer am Anreisetag erst ab 15:00 Uhr zur Verfügung stand, nutzten wir die Zwischenzeit also, um uns sogleich in der H2O-Therme umzusehen.

Normalerweise mag Max seine Schwimmscheiben ja nicht so besonders, aber dieses Mal wollte er sich unbedingt mit Papa in die Fluten stürzen und die verschiedenen Becken erkunden, daher zog er die Schwimmhilfe brav über seine Ärmchen. Sofort badeten Papa und Sohn in dem wohlig warmen Wasser der Erlebnis-Therme. Im Innenbereich erwartete uns eine 1000m² große Wasserfläche mit Wellenbecken, Strömungskanal sowie Whirlpool, Baby-Jumbopool, Clown-Pool und Sternenpool. Unser großer Sohn Maximilian hatte richtig viel Spaß im warmen Wasser und konnte dank Schwimmnudel, die wir ihm kurzerhand als Unterstützung beim Planschen gereicht hatten, auch schon ein bisschen selbsständig das Paddeln mit den Beinen im Wasser üben. Übrigens, weil ich schon von vielen meiner LeserInnen via Instagram gefragt wurde, ob ich denn auch mit unserem Baby ins Thermalwasser gehe: Na klar!

Auch unser jüngster Sohn Alexander hatte seinen Spaß im Wasser, als ich mich mit ihm in den sehr warmen Whirlpool gesetzt habe und er bei den Blubberblasen ganz erstaunt geguckt hat. Ich sehe darin eigentlich kein Problem, da er ja nun schon drei Monate alt ist und beim Babyschwimmen im Hallenbad gibt es ja auch kein extra Becken für die Zwerge. Hauptsache das Wasser ist schön warm und dank der sehr gut beheizten Innenanlage der H2O-Therme, wird einem auch außerhalb des Wassers nicht kalt. Perfekt also für Babys und Kinder.

Planschend und lauthals lachend verging der erste Nachmittag und so machte sich langsam der Hunger bemerkbar. Das H2O-Thermenresort wartete uns ein reichhaltiges Abendbuffet mit allerhand leckeren Speisen und Beilagen auf. So gab es an unserem Anreisetag gebratene Lammkeulen, Schweinefilet in Senfsauce und auf der Haut gebratenes Saiblingsfilet. Auch die Beilagen waren nicht von schlechten Eltern. Zur Auswahl standen ein Rosmarin-Kartoffelgratin sowie verschiedene Gemüsesorten und Kräuterreis.

Im Hotel der H2O-Therme kommen aber auch die Geschmäcker der Kinder nicht zu kurz. Es gibt täglich zwei eigene kindgerechte Speisen zur Auswahl, wie zB Tortellini mit Tomatensauce und Naturschitzerl vom Schwein mit Risi Bisi. Unser Sohn war aber an beiden Tagen eher an dem Essen interessiert, das auf den Tellern seiner Eltern lag. Im Angebot der Halbpension sind neben den Speisen auch Getränke beim Abendessen und Frühstück inkludiert und zwar Soda, stilles Wasser, Orangensaft und Johannisbeersaft. Kein Cola, kein Fanta oder Eistee und gerade das finde ich toll. Möchte man einen Softdrink oder ein Bier, so kann man sich diese Getränke auf seine Zimmerrechung bestellen, aber Kinder werden nicht dazu verleitet, zuckerhaltigen Drinks zu konsumieren. Zur Nachspeise gab es sowohl Kuchen als auch frisches Obst und verschiedene Desserts im Glas.

Als wir dann mit vollen Bäuchen unser Hotelzimmer bezogen, fielen wir sofort ins Bett und machten es uns zu viert gemütlich. Für Maximilian wurde uns ein eigenes Bett in unser Zimmer gestellt, das wir kurzerhand an unser Doppelbett andockten und somit zum ersten Mal ein Familienbett vor uns hatten. Obwohl wir ja eigentlich keine Fans vom dauerhaften gemeinsamen Schlafen mit Kindern sind, muss ich gestehen, dass mir diese beiden Nächte zu viert im Bett schon ganz gut gefallen haben. Im Urlaub finde ich es auch nicht schlimm, dass da auch mal eine Ausnahme gemacht wird, was die Zubett-Geh-Routine betrifft.

Am nächsten Morgen wachten wir etwas geschlaucht aufgrund der ungewohnten Schlafsituation auf. Geschlafen hatten wir allesamt sehr gut, aber ihr wisst ja wie das ist: Die Matratze zuhause ist dann doch die gewohnte Unterlage und ich persönlich brauche meist ein oder zwei Tage, um mich an eine neue zu gewöhnen. Da mein Mann zu den Morgenduschern gehört, machte ich in der Zwischenzeit die Kinder fürs Frühstück fertig. Der Tisch im Restaurant, den wir bereits beim Abendessen zugewiesen bekamen, war für den gesamten Aufenthalt reserviert. Ein Kindersitz für Max stand dabei immer bereit. Ich war nach dem leckeren Essen am Tag zuvor nun schon sehr gespannt auf das Frühstücksbuffet, denn für mich zählt das Frühstück zu den wichtigsten Mahlzeiten des Tages.

Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn uns wurde eine reichhaltige Auswahl an Obst, Müsli, Joghurt, Wurst, Käse und Gebäck geboten. Auch mein Mann kam auf seine Kosten, denn als Liebhaber deftigen Frühstücks gab es zu seiner Freude auch frisches Rührei, Würstchen, Speck und sogar französische Omelettes. Max verputzte ein Briochekipferl und einen warmen Kakao, ehe er sich über eine Schüssel mit Trockenfrüchten stürzte. Was mich persönlich sehr gefreut hat war, dass eine eigene Ecke mit laktosefreien Produkten angeboten wurde.

Da man nach dem Essen ja eigentlich eine gewisse Zeit über nicht ins Wasser gehen sollte, durfte sich Max nach dem Frühstück im großen Indoor-Spielplatz austoben. Dort gibt es viele tolle Plätze zu erkunden, unter anderem ein Bällebad und eine Tunnelrutsche.

Für uns eher nicht so interessant, da wir die drei Urlaubstage mit unseren Söhnen verbringen wollten, aber dennoch erwähnenswert ist, dass die Erlebnis-Therme auch einen eigenen Kinderclub anbietet, den Hopi-Ho Club, mit Kinderbetreuung durch sehr liebe AnimateurInnen, die sowohl Veranstaltungen in der H2O-Therme anbieten, als auch ein großes Angebot an Spielemöglichkeiten im Club haben. Ähnlich wie im Kindergarten gibt es Bücher, Spielsachen, Bastel- und Kuschelecken und sogar ein paar Rutschautos.

Nach 30 Minuten machten wir uns dann doch wieder auf in den Thermenbereich, denn auf Max und Alex warteten schon meine Schwiegereltern, mit denen wir uns ausgemacht hatten, dass sie uns am Samstag besuchen kommen, um uns die Kinder für ein paar Stunden abzunehmen. Als es dann soweit war, musste unser Erstgeborener seinen Großeltern alle Besonderheiten der Badeanlage zeigen, was uns als Eltern ein wenig Zeit zum Durchschnaufen verschaffte. Neben dem Innenbereich gibt es nämlich auch einen Außenbereich mit warmen Thermalwasser sowie einem Olympia-Sportbecken. Obwohl die H2O-Therme in Bad Waltersdorf eine Familientherme ist, finde ich den Geräuschpegel alles andere als hoch. Es ist also durchaus möglich, einfach einmal die Seele in dem Thermenressort baumeln zu lassen und das Ziel zu verfolgen, weswegen man überhaupt so einen Aufenthalt plant: Entspannung! Aber wer mich kennt der weiß, dass ich nie lange ruhig sitzen kann. Das war schon als Kind so. Deshalb haben mein Mann und ich uns waghalsig in die Black Hole-Rutsche gewagt, die ihren Namen nicht umsonst trägt. In dieser Tunnelrutsche ist es teilweise wirklich stockfinster und man läuft Gefahr, die Orientierung zu verlieren. Gemütlicher geht es da schon beim „Blauen Blitz“ zu, eine über 100m lange Rutsche, die man mit Einzel- oder Doppelreifen hinunterrutschen kann.

Nach dieser aufregenden Rutschpartie habe ich dann alleine mit verschmiertem Make-Up und feuchtem Pony auch noch einen kleinen Abstecher zur Pool-Bar gemacht und mir einen alkoholfreien Cocktail gegönnt. Neben diesem Highlight gibt es auch noch eine Baby-Bar, die sowohl Breinahrung (beispielsweise von HiPP) anbietet und diverses Equipment wie Mikrowelle, Wasserkocher und Co. zur Verfügung stellt. Die H2O-Therme bietet Familien mit Baby und Kleinkindern wirklich ein nettes Angebot, wenn es um den Komfort für die Kleinsten geht. Denn inmitten der Innenanlage unter der großen Sonnenkuppel ist sogar ein eigenes WC für Kleinkinder, das einer üblichen Wasch- und Toilettenanlage in Kindergärten nachgeahmt ist, sowie eine Baby-Wickelstation im Bereich der Umkleidekabinen.

Preislich rangiert die Kinder-und-Familien-Therme im guten Mittelfeld, also kann man sich durchaus auch einmal eine kleine Erfrischung und einen Snack gönnen, ohne das Haushaltsbudget zu sehr zu belasten. Das Personal in der Therme sowie im Hotel ist sehr freundlich und zuvorkommend. Im Thermenbereich wird laufend saubergemacht. Wir haben bei unserem Aufenthalt auch mitbekommen, wie die Wasserqualität überprüft wurde. Und als uns am Samstag um 21:00 Uhr tatsächlich ein kleiner Wickelunfall mit Alex im Hotelbett passiert ist, konnten wir das Laken prompt auch noch um diese Uhrzeit austauschen lassen.

Nach einem weiteren angenehmen Thermentag neigte sich unser Kurzurlaub mit Travador auch schon dem Ende zu. Am Abreisetag durften wir den Thermenbereich noch bis 11 Uhr nutzen. Jedoch entschieden wir uns gegen ein erneutes Planschen im warmen Wasser und wollten viel lieber das traumhafte Herbstwetter nutzen. Deshalb machten wir uns nach dem Frühstück gegen 10:30 Uhr auf den Weg in den nahegelegenen Tierpark Herberstein.

Der Steirische Landestiergarten liegt im nur 20 Fahrminuten von der H2O-Therme entfernten Stubenberg am See und ist eine regionale Sehenswürdigkeit. Auf dem 23 Hektar großen Areal tummeln sich Löwen, Wölfe, Bären, Affen, aber auch flauschige Schafe, Kaninchen und Mini-Schweinchen, mit denen man im Streichelzoo auf Tuchfühlung gehen kann. Leider waren die meisten Tiere aber eher scheu, was schon etwas schade war und so genossen wir das herrliche Herbstwetter gemeinsam mit unseren Kindern stattdessen auf einem der vielen Spielplätze im Tierpark.

Anders als in einem gewöhnlichen Zoo, sollte man sich hier mit gutem Schuhwerk ausstatten und auch einen geeigneten Kinderwagen mitnehmen (unbedingt All-Terrain bzw. Off-Road tauglich mit großen Reifen, wie zB unseren Stokke Trailz!),  da das Gelände doch sehr hügelig bzw. stellenweise extrem steil ist. Hat man die Spitze des kleinen Berges in Herberstein aber ersteinmal erklommen, wird man mit einer malerischen Aussicht belohnt und genießt die frische steirische Herbstluft. Oben angekommen, ging es aber auch gleich wieder runter und so schlenderten wir gut drei Stunden durch den Park, bevor wir endgültig die Heimreise antraten.

 

Zusammenfassend hatten wir einen wirklich schönen ersten Kurzurlaub zu viert. Wir haben viele wundervolle Momente erlebt sowie Erinnerungen gesammelt und unser Maximilian kann jetzt tatsächlich mit den Schwimmscheiben ganz alleine im Wasser schwimmen. Wie ein kleines Fischlein planschte er freudig vor sich hin und als wir nach unserem Kurztrip mit Travador zuhause angekommen sind, hat er beim Zubettgehen am Abend sogleich beschlossen, dass er am nächsten Tag wieder in die Therme fahren möchte. Mal sehen, wo es uns als nächstes hinverschlägt. Die Reiselust hat die Familie Sterntal aber auf jedenfall gepackt…Wenn ihr nun auch Lust auf einen Kurzurlaub bekommen habt, dann erhaltet ihr mit dem Gutscheincode STARLIGHTSINTHEKITCHEN25 25€ Rabatt auf euren Kurztrip bei www.travador.com. Der Gutschein ist bis 30.11 gültig und auf 100 Stück limitiert. Also, wer zuerst kommt, fährt zuerst in den Urlaub ;-).

Wart ihr schon einmal mit euren Kindern in einer Therme? Oder plant ihr vielleicht sogar einen Urlaub im Herbst bzw. im kommenden Winter? Wenn ihr noch fragen zu unserem Aufenthalt habt, könnt ihr diese gerne als Kommentar posten.


*In freundlicher Zusammenarbeit mit Travador

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