MOMLIFE | Urlaub mit der Großfamilie (Gastartikel)

Sommerzeit ist Urlaubszeit! Als Familie vereist man da natürlich auch sehr gerne. Entweder bleibt man im eigenen Land, macht Urlaub am Bauernhof, kleine Ausflüge in die Umgebung, Städtetrips, Besuche bei der Verwandtschaft oder man vereist ins Ausland. Schon kinderlos packt Frau meist zuviel in den Koffer und plant bereits Wochen zuvor, wie man organisatorisch alles auf die Reihe kriegt. Hat man dann aber mehrere Kinder, wird das Vorhaben dementsprechend aufwendiger und überhaupt: Wie kriegt man dann während des Urlaubs alles unter einen Hut, wenn gar nichts klappen will, die Kinder trotzen oder andere Pläne als die Eltern haben?

Die liebe Jennifer alias Frau_Brummkreisel kennen viele ja bestimmt von Instagram, wo sie mit viel Herz und leidenschaft fröhlich und herrlich kritisch über das Leben als mehrfach Mama schreibt und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Für euch und meinen Blog ist sie nun sogar in die Rolle der Gastbloggerin geschlüpft und teilt mit euch heute drei wichtige Regeln für einen gelungenen Urlaub mit Kindern. Herzlichen Dank für den amüsanten und sympatischen Beitrag und viel Spaß beim Lesen!

 

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Frau_Brummkreisel
Urlaub mit der Großfamilie 
Drei wichtige Regeln für einen gelungenen Urlaub mit Kindern

Da fragt mich die liebe Sabrina, ob ich nicht etwas für Ihren Blog schreiben möchte. Vielleicht etwas über “Urlaub mit der Großfamilie”?Das ist allerdings eine völlig falsche Herangehensweise!

Denn das Wort “Urlaub” verbinde ich mit Erholung.
Also mit Ausschlafen, exzessivem Frühstücken, ewig lange am Pool abhängen (inkl. Nickerchen) und das ist es mit Monstern aller Altersgruppen definitiv nicht möglich! Wir haben übrigens 6, im Alter von frisch gepresst bis 14 Jahre.

Meiner Meinung nach gibt es drei wichtige Regeln für einen gelungenen Urlaub mit Kindern.

Erstens: Es kann nur besser werden!

Nennt mich Pessimist, aber wenn ich an Urlaub mit Kindern denke, gehe ich erstmal vom Schlimmste aus. Hinterkopf am Pool aufgeschlagen, Auge vom Insektenstich zu geschwollen, Durchfall auf Natursteinboden zum Muttertag (leider alles so schon vorgekommen) und hinzu kommen noch die alltäglichen Konflikte und Streitigkeiten. Also lieber erstmal etwas negativ an das Ganze herangehen, eventuell werde ich vom Gegenteil überrascht und das, ist dann schon Erholung genug.

Zweitens “Flexibilität”!

Ein Beispiel:

In bisherigen Urlauben sah die Zimmerverteilung folgendermaßen aus, Herr B. und ich in einem (Hotel-)Zimmer, gegebenenfalls mit Baby. Und die Kinder in einem Zimmer, mit zwei Doppelbetten. Diese Konstellation führte allerdings immer zu Konflikten!

Denn der eine Teil unserer Reisegruppe, zu der mein Mann und die großen Mädels gehören, gehört zu der Fraktion “ich bin gut drauf und ich schlaf gern lang, Frühstück fängt bei mir erst Mittags an”.

Der andere Teil, geht gerne früh ins Bett und bevorzugt ein frisches Buffet.

Die einen haben also die Anderen abends vom Schlafen abgehalten und die anderen haben die Einen morgens viel zu früh geweckt. Im Endeffekt hatte alle zu wenig Schlaf und waren schlecht drauf.

Aber letzten Urlaub nicht! Ganz gegen die gesellschaftliche Norm, schliefen mein Mann und ich getrennt. Ich mit den Frühaufstehern, er mit den Langschläfern. Und sie siehe da, die Ferien waren um einiges entspannter.

Und der letzte Punkt: Mach das Beste aus der Situation.

Das Essen ist schlecht, der Pool dreckig und die Angestellten einfach nur unfreundlich? Stelle dir bei jeder Situation die Frage, werde ich in den paar Tagen etwas daran ändern können? Oder ist es besser, ich sehe drüber hinweg und mache das Beste draus?!

Geb nichts auf die Meinung/Blicke anderer Leute!

Dein Dreijähriger hat sich alle T-Shirts nass gemacht und muss jetzt das viel zu große, rosa Shirt seiner Schwester anziehen? Na und! Hat man im Urlaub nichts Besseres zu tun als sich darüber Gedanken zu machen, was Andere denken? Schei… doch drauf! Man sieht sie eh nicht wieder.

Wir hatten mal die Situation, das wir eine Nacht in einem schicken Hotel an der Ostsee verbracht haben. Die Kids waren aber vorher schon im Wasser, im Herbst und auch die Wechselsachen mussten schon dran glauben. Also saßen da drei Prachtfinken ohne Schuhe und Socken in Schlafanzughosen beim Abendessen. Und konnten auf einen spaßigen Tag zurückblicken.

Also einfach immer das Beste draus machen.

Ich wünsche euch eine schöne Ferienzeit. Wir bleiben dieses Mal zuhause und genießen die erste Zeit mit Baby (dem Letzten!;)

Alles Liebe,
Jennifer alias Frau_Brummkreisel

1 Kommentar

  1. Anonym
    18. Juli 2016 / 6:45

    Super Beitrag, müsste ich jetzt eine Lieferung aus dem Internet bewerten : ☆☆☆☆☆ …..ich liebe die Beiträge von @frau_brummkreisel….alles Liebe

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