KIDSLIFE | „Weiß, weiß, weiß sind alle meine Zähne…“ – unsere Zahnputzroutine + die Playbrush im Test (Tchibo)

„…weiß, weiß, weiß ist mein ganzes Gebiss. Darum lieb‘ ich alles was so weiß ist, weil mein Schatz ein Zahnarzt ist.“ 

Mit diesem umgedichteten Kinderliederklassiker, den wir unserem Sohn täglich beim Putzen der Zähne vorsingen, haben wir Max nach anfänglichen Startschwierigkeiten im ersten und zweiten Lebensjahr schlussendlich zum freiwilligen Zähneputzen motiviert. Zähneputzen bei Kindern ist mitunter kein leichtes Thema, denn obwohl wir es alle zwei Mal täglich morgens und abends zelebrieren, wird es nicht von allen gemocht. Gerne wird mit trotzigem Gebrüll oder energisch zusammengepressten Lippen reagiert, wenn Mama oder Papa im Badezimmer mit Zahnpasta und Zahnbürste anrücken. Nein, die tägliche Zahnputzroutine ist bei kleinen Kindern keine leichte, aber eine sehr notwendige Sache, schließlich sollen die Zähne möglichst lange gesund, weiß und kariesfrei bleiben.

Um Kinder spielerisch an das Thema Zahnhygiene heranzuführen und Mamas und Papas Nerven zu schonen, hat ein Wiener StartUp die Playbrush auf den Markt gebracht, die nun bei Tchibo erhätlich ist. Wir haben den praktischen Zahnbrüstenaufsatz samt Spiele-App gemeinsam mit unserem zweijährigen Sohn Max getestet und dazu einen Gastbeitrag auf dem Blog von Tchibo veröffentlicht. Zusätzlich zur Produktvorstellung der Playbrush möchte ich euch heute auch noch ein bisschen über unsere Zahnputzroutine erzählen, sowie das Baden am Abend im Allgemeinen. Vielleicht findet ihr hier ja ein paar Tipps und Tricks, die euch und euren Kids weiterhelfen.

Playbrush im Test – erhältlich bei Tchibo

Die Playbrush (hier erhältlich) verwandelt eine gewöhnliche Handzahnbürste in einen Game-Controller. Gespielt wird dabei eine Spiele-App am Smartphone, die mittels Playbrush-Device bedient wird. Die Playbrush wird ganz simpel auf die Kinderzahnbürste gesteckt und mittels Akku und Micro-USB-Kabel aufgeladen. Ein Bluetooth Signal wird dann von der Zahnbürste an das Smartphone gesendet bzw. umgekehrt und schon kann das Zahnputzspiel beginnen. Geeignet ist die Playbrush für Kinder zwischen drei bis zwölf Jahren. Ein Spiel dauert zwei Minuten, in welchem die Putzbewegungen die Spielzüge des Kindes darstellen und kleine Kariesmonster virtuell als auch real mit reichlich Spaß beseitigt werden.

Zum Gastbeitrag inkl. Produkttest der Playbrush, auf dem Tchibo-Blog kommt ihr über diesen Link. Viel Spaß beim Lesen!

Zwei Mal täglich Zähneputzen

Bei uns funktioniert die tägliche Zahnreinigung auch erst seit einem dreiviertel Jahr so richtig. Davor war es ein täglicher Kampf. Unser Sohn Max hat erst spät seinen ersten Zahn bekommen, nämlich mit elf Monaten. Dementsprechend mussten wir uns gerade in der Zeit, als Maximilian noch ein Baby war, keine großen Gedanken über seine
Zahngesundheit machen. Und auch wenn die Zähne erst später aus dem Kiefer schossen, so kamen sie dann fast alle gleichzeitig.Zahnärzte empfehlen ab dem Durchbruch des ersten Zahnes täglich die kleinen weißen Beißerchen zu putzen und daran will man sich als Elternteil ja halten. Blöd nur, wenn das Kind aufgrund seines Alters nicht mitteilen kann, dass beispielsweise das Kiefer gerade schmerzt, weil weitere Zähne durchbrechen möchten und so der kleinste Versuch, die Zahnbürste in den Mund zu stecken, zu einem Drahtseilakt wird. Wir haben damals so gut wie alles versucht: Max selber putzen lassen, anschließend Putzkontrolle von uns oder Zähneputzen mit lustigem Waschlappen, diversen Zahnbürsten, verschiedenen Zahnpastasorten sowie das Putzen vorm Badezimmerspiegel, in der Wanne, in der Dusche, vor dem Schlafzimmerspiegel, mit Video am Smartphone, vor dem Fernseher…zig Möglichkeiten, die irgendwie nie oder nur kurz einen Erfolg brachten. Erst als Maximilians Backenzähne durchgebrachen und keine weiteren Zähne kamen, wurde es besser. Plötzlich konnten wir ihm die Zähne ohne großes Tamtam und Gebrüll putzen und er hatte auch Spaß daran, selbst mit der Bürste im Mund herum zu schrubben. Was für eine Erleichterung!

Dennoch gibt es immer wieder Tage, an denen der kleine Wirbelwind nicht Zähne putzen mag. Da helfen wir uns, wie anfangs schon beschrieben, mit umgedichteten Kinderliedern. So haben wir das Lied „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“ bei der Strophe mit der Farbe Weiß umgedichtet und singen Max dieses vor. Dabei wird aber nicht nur monoton gesungen, sondern manchmal nur geflüstert und dann ganz laut das Wort „Weiß“ betont. Hauptsache Ablenkung. Was auch hilft ist, dass wir Maximilian sagen, was er während des Tages alles gegessen hat. Wenn das beispielsweise etwas Süßes war, dann entdecken wir ganz plötzlich oben links am Backenzahn ein Stückchen Kuchen, das wir nun fleißig wegputzen müssen, damit die Zähne schön weiß bleiben. Das klappt natürlich erst dann gut, wenn Kinder verstehen, was die Eltern ihnen sagen, denn so denken sie in dieser Situation zurück an den Moment des Essens und verlieren die Anspannung während des Zähneputzens. Manchmal schlagen wir auch zwei Fliegen mit einer Klappe und putzen die Zähne während des  Badens, da ist er dann auch gut abgelenkt, wenn er eigentlich keine Lust auf die tägliche Zahnputzroutine hat.

3 Tipps zum einfacheren Zähneputzen

Zusammengefasst sind hier noch mal meine Tipps zum einfachen Zähneputzen mit Kindern ab 20 Monaten. Wenn es einmal nicht so recht klappt, dann verzweifelt nicht. Oft liegt es daran, dass gerade Zähne nachkommen oder einfach kein guter Tag ist. Irgendwann klappt es, also bleibt wenn möglich hartnäckig (aber bitte nicht grob!), selbst wenn mal geweint oder laut gebrüllt wird. Wie fast immer im Leben als Eltern ist auch bei der Zahnhygiene Geduld gefragt und am Ende zahlt es sich aus!

1. Lieder singen, Gedichte erzählen und das möglichst nicht monoton, sondern mit unterschiedlichen Stimmlagen und Tönen. Ihr könnt Lieder umtexten oder Gedichte erfinden, ganz gleich. Hauptsache, das Kind ist abgelenkt und konzentriert sich mehr auf das was ihr singt/sagt, als auf die Bürstenstriche in seinem Mund.

2. Erzählt eurem Kind, was es heute gegessen hat und sucht danach in dessem Mund. Es muss nicht immer was Süßes sein, sondern kann auch ein Stückchen Brokkoli sein, das sich zwischen den Zähnen verfangen hat. Wenn es hilft, könnt ihr auch gleichzeitig versuchen, eure eigenen Zähne zu putzen oder lasst den Zwerg auch mal mit eurer Zahnbürste an eure Beißer – ganz nach dem Motto: Wie du mir, so ich dir!

3. Smartphone-Apps oder Playbrush: Sollten eure Kinder schon etwas größer sein und zur Sorte der Zahnputzmuffel gehören, dann schnappt euch eine Smartphone App (beispielsweise gibt es Apps von Disney fürs Zähneputzen) oder holt euch die Playbrush, die wie gesagt gerade bei Tchibo erhältich ist. Wenn es für euch okay ist, dass eure Kids auch mal mit eurem Smartphne oder Tablet spielen dürfen, ist das wirklich eine tolle Alternative und macht euren Kindern bestimmt sehr viel Spaß. Wie im Gastbeitrag auf dem Tchibo-Blog (hier) schon erwähnt, empfehle ich den Gebrauch der Playbrush aber erst ab frühstens 3-4 Jahren.

Abendritual: Baden und Duschen

Ich wurde schon so oft gefragt, wie denn unser Abendritual aussieht und habe auch bereits in einem Beitrag des #mamatalk7 (hier) ein paar Worte über unser Baderoutine geschrieben. Aber was hat sich seit dem geändert? Grundsätzlich nicht viel, denn Max wird nach wie vor jeden Tag abends gebadet (meistens alleine) oder aber er springt mit mir unter die Dusche. Letzteres ist gerade jetzt, wenn die Temperaturen etwas wärmer werden, sehr beliebt und klappt auch für mich, als Hochschwangere, viel besser, denn wir gehen dann einfach gleich gemeinsam duschen. So waschen sich auch gleich zwei Familienmitglieder gleichzeitig und verbrauchen daher nicht ganz so viel Wasser, als wenn ich Max alleine unter die Brause schicken würde. Weil wir mit einer offenen und bodenebenen Dusche, die nur mit einer Glaswand vom übrigen Badezimmer getrennt ist, viel Platz haben, kommt auch immer viel Badespielzeug mit.

Kübel, kleine Bagger, Quietschfiguren oder Spielebecher sind bei unserem Sohn sehr beliebt, ganz gleich ob in der Badewanne oder unter der Dusche. Von Tchibo gibt es aktuell ganz tolle Wasserspielbecher oder einen Wäsche- und Spielzeugsbeutel, der als Fisch getarnt, die kleinen Teile gut verstaut. Nach dem Baden verwenden wir noch immer ein Kapuzenhandtuch, mit dem Max abgetrocknet wird, ehe das Haareföhnen und Zähneputzen ansteht. Ein Besuch auf dem Töpfchen oder der Toilette mit entsprechendem Sitzverkleinerer ist zwar noch nicht an der Tagesordnung, wird aber immer öfter zum Thema.

Wenn der kleine Mann dann sauber ist, wird ein Pyjama angezogen, die Windel kommt rauf und er darf noch ein bisschen mit Papa verstecken spielen oder im Wäschekorb „Autofahren“ – das macht ihm immer wahnsinnig viel Spaß. Danach schnappt sich entweder die Mama den Zwerg oder der Papa und legt sich mit ihm in sein großes Kinderbett im eigenen Kinderzimmer, wo noch Bücher gelesen werden und der vergangene Tag durchbesprochen wird. Ein Gute-Nacht-Lied und ein Bussi zum Schluss beenden unser Abendritual, ehe Max noch ein bisschen in seinem Bett spielt (ohne Licht und mit geschlossener Zimmertür, aber mit aktivem Babyphone) und dann irgendwann von alleine einschläft, während Mama und Papa Feierabend haben.

Wie das Abendritual dann abläuft, wenn der kleine Bruder auf der Welt ist, weiß ich selbst noch nicht so recht. Irgendwie stelle ich es mir total kompliziert vor, einen Zweijährigen, der es gewohnt ist, dass man sich abends mindestens eine Stunde für ihn und seine Zahnputzroutine, das Baden und Zu-Bett-legen, Zeit nimmt und ein Baby gleichzeitig unterbringt ohne eines der beiden Kinder zu vernachlässigen. Puh, aber irgendwie werden wir das Ding schon schaukeln und wenn ihr möchtet, kann ich euch ja gerne demnächst mal davon berichten, wie es im Hause Sterntal mit zwei Kindern abends abläuft.

Wie sieht denn die Zahnputzroutine eurer Zwerge aus und habt ihr auch ein festes Abendritual mit täglichem Baden oder Duschen? Teilt doch mal eure Erfahrungen oder Tipps und Tricks mit uns!

* In freundlicher Zusammenarbeit mit tchibo.at

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