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MOMLIFE | Baby Bump Update – 34 weeks

Oh Baby, du hast dich gedreht! Ich kann euch ja gar nicht sagen, wie sehr ich mich bei unserem letzten Arzttermin am Mittwoch gefreut habe, als der Doktor meinte, dass sich der Zwerg gedreht hat. Ich wollte es ja kaum wahr haben und hab mich so sehr gefreut, dass sogar mein Mann den Freudenschrei im Wartezimmer gehört hat.

Der musste nämlich bei der vaginalen Untersuchung draußen bei Max bleiben, ehe die beiden in den Untersuchungsraum treten und den Bruder auf dem Monitor bei der normalen Ultraschalluntersuchung sehen konnten. Der große Bruder war wieder mal sehr erstaunt und hat ganz konzentriert alles beobachtet.

Klein A. liegt nun also nicht mehr in BEL sondern endlich in SL (Schädellage) und mein Arzt ist sehr zuversichtlich, dass er nun so liegen bleiben wird. Daran will ich auch ganz fest glauben und bin nun erstmal für die kommenden Wochen mehr als beruhigt. Im Bauch geht zwar immer noch die Post ab und der kleine Bruder hat sehr viel Bewegungsfreiheit, aber ich bin mir sehr sicher, dass er nun bis zur Geburt mit dem Kopf nach unten verweilen wird. Meiner gewünschten spontanen und ambulanten Geburt steht dann nichts mehr im Weg! Darauf vertraue ich, von ganzem Herzen. Ach und spannend wird es auch, denn obwohl wir beim Termin erst bei 33+3 waren, ist der kleine Mann im Bauch von Größe und Gewicht her doch schon bei 35+0. Mal sehen, ob er wie errechnet Anfang Juli oder doch schon Ende Juni zur Welt kommen will.

Ich hätte nichts dagegen, wenn sich das Baby ein bisschen früher auf den Weg macht. Mittlerweile wird die Schwangerschaft doch etwas mühsam. Nach einem ganzen Tag mit einem zweijährigen Wirbelwind, den ich ab und zu hochheben und auch noch kurz tragen muss, habe ich extreme Rückenschmerzen und mir tut der Bauch oft weh. Ich merke, dass ich schon sehr an meine Grenzen stoße, vor allem körperlich, weil ich einfach sehr selten Ruhe habe bzw. mich hinlegen und ausrasten kann. Bei Max war das damals anders. Da hab ich im Mutterschutz eigentlich die meiste Zeit entspannt, mich mit Freundinnen getroffen und darauf gewartet, dass es los geht. Jetzt bin ich immer in Action und einfach nur froh, wenn der Babybauch gegen unseren Sohn eingetauscht wird. Sechs Wochen noch, dann hab ich endlich wieder mehr Bewegungsfreiheit! 

Baby Bump Update – 34 Weeks

Wie weit: 34 Wochen (aktuell 34+1)

Gewichtszunahme: +16kg 

Schwangerschaftsstreifen: Puh, also in dieser Schwangerschaft habe ich um einiges mehr Dehnungsstreifen abbekommen, als in meiner ersten. Das wundert mich aber nicht, denn ich habe mal den Bauchumfang zur aktuellen SSW verglichen: Bei Max hatte ich damals 119cm und jetzt trage ich schon stolze 124cm Babybauch mit mir herum. Natürlich freut sich keine Schwangere sonderlich über diese Streifen, aber im Prinzip ist es mir ziemlich egal, denn sobald der Bauch wieder flach ist und etwas Zeit vergeht, werden auch die “Narben” heller und um bauchfrei durch die Gegend zu laufen, bin ich sowieso schon zu alt. Deshalb werden sie mit stolz getragen und gehören einfach zu mir.

Symptome: Sodbrennen, Wadenkrämpfe, Rückenschmerzen deluxe und abends einen Bauch, der manchmal ein bisschen weh tut. Noch dazu ist der Bauchzwerg sehr aktiv und tritt manchmal wirklich schmerzhaft um sich.

Schlafverhalten: Einmal war ich für fast zwei Stunden wach, weil mich erneut Sodbrennen geplagt hat. Da haben die Rennie wohl versagt. Aber ansonsten schlafe ich immer noch tief und fest, Nacht für Nacht.

Heißhunger: Vanilleeis, Nutella mit Croissant und Erdbeeren, Wassermelone, Bananenmilch, Müsli, Äpfel und alkoholfreie Cocktails

Abneigungen: keine

Kindsbewegungen: Ich werde wie wild getreten und geboxt und Schluckauf gibt es bestimmt vier Mal am Tag. Ich genieße jeden Tritt, weil ich weiß, dass es bald wieder vorbei ist, aber manchmal, da nervt es auch ein bisschen, weil es so unerwartet kommt und oft richtig weh tut.

Geschlecht: Ein kleiner Bruder.

Umstandsmode: Nichts Neues dazu gekommen.

Neues fürs Baby: Das Kinderzimmer vom Zwerg ist nun fertig eingeräumt, das heißt die Kleidung ist gewaschen und das Fläschchen-Inventar sowie das Still-Zubehör (Brustpumpe, Stillhütchen und Co.) gereinigt und eingeschlichtet. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass wir unbedingt noch eine Nosefrida (Nasensekretsauger) brauchen, weil ich irgendwie die vom großen Bruder verschmissen habe. Und dann brauchen wir noch ein Leintuch für die Matratze vom Babybay. Demnächst geht dann wohl noch eine Online-Bestellung raus, damit wir auch alles komplett haben!

Stimmung: Seit ich weiß, dass sich klein A. gedreht hat, bin ich gleich viel entspannter. Ansonsten ist die Stimmung gut, aber abends bin ich manchmal echt fertig. Ach und ja die Hormone, die sind zur Zeit ganz fieß und bringen mich einfach so, ohne erstichtlichen Grund, zum Weinen. Wie gut, dass ich jetzt schon weiß, dass sich das auch im Wochenbett nicht bessert. Meinen Mann darf man also bis Ende Juli ruhig ein bisschen bemitleiden ;-). 

Was mir fehlt: Die Möglichkeit mich bücken zu können oder aufzustehen, ohne dabei wie eine alte Frau zu krächzen. So ein praller und großer Babybauch kann schon schön sein, aber auch sehr hinderlich. Beim aktuellen Gemütszustand bin ich mir sicher: Die Familienplanung ist abgeschlossen, denn schwanger sein mit Kleinkind ist manchmal echt kein Zuckerschlecken. Schauen wir mal, wie ich in drei Jahren darüber denke…

Worauf ich mich freue: Wir haben endlich schönes warmes Wetter und genießen deshalb jede Sonnenstunde im Garten. Noch dazu haben wir in dieser Woche nicht viel geplant, was auch mal ganz angenehm ist. Am Freitag muss ich ins Krankenhaus zur PDA-Infoveranstaltung, denn obwohl ich bei Max keine PDA gebraucht habe und auch jetzt keine haben möchte, ist es besser, sich das Formular dort unterschrieben und mit Stempel abzuholen, damit man im Falle einer komplizierten oder schmerzhaften Geburt zur Sicherheit doch noch die Option hat, sich ein paar Schmerzen zu ersparen. Wenn ich schon dort bin, mache ich mir auch gleich einen Termin zur Geburtsanmeldung aus und darauf freue ich mich gerade irgendwie auch sehr, denn das macht alles noch viel greifbarer. Am Donnerstag ist auch noch ein Feiertag und das heißt wieder ganz viel Familienzeit – juhu!

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