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BABY | Baby Essentials – Schlafen & Spielen

Kaum ein Thema interessiert Freunde, Verwandte, Bekannte und Fremde so sehr, wie die Antwort auf die Frage “Schläft dein Baby schon durch?”. Als frisch gebackene Mama ändert sich neben der Tatsache, dass man nun für ein kleines, unschuldiges, schutzbedürftiges und unheimlich süßes Baby verantwortlich ist, auch der eigene Schlafrhythmus. Niemand kann vorher sagen, wie lange das eigene Kind am Stück schlafen wird, wie viele Schlafunterbrechungen einem selbst bevorstehen und wann sich das ändern wird.

Es gibt kleine Siebenschläfer, die bereits wenige Tage nach der Geburt richtig gut und lange am Stück nächtigen und es gibt die unruhigern Schläfer, die viel zu aufgeregt sind, ob der Tatsache, dass sie nun aus dem Bauch heraußen und in eine neue Welt geboren wurden und deshalb nachts gerne eine Party feiern. Bei Max hatten wir wahnsinniges Glück, denn nach nur zehn Wochen hat unser Sohn bereits von 22:00 Uhr bis 4:30 durchgeschlafen – und das trotz vollem Stillen. Wie es nun beim kleinen Bruder wird, lässt sich nicht voraussagen (und ich rechne insgeheim mit dem Schlimmsten). Ganz gleich was auf euch zukommt, ich kann euch einen Tipp mitgeben: Irgendwann, kommt der Zeitpunkt, wo ihr mit dem Schlafdefizit zurecht kommt und euer Baby längere Phasen durchschlafen wird. Ganz bestimmt! Und bis dahin heißt es durchhalten!

Wenn euer Baby dann wach ist, will es neben den Still- oder Fläschchenmahlzeiten, dem Windelwechseln, Baden und Kuscheln mit den Eltern, natürlich auch ein bisschen beschäftigt werden. Die Umgebung zuhause und unterwegs mit all den neuen Eindrücken und Menschen im Leben eines neugeborenen Kindes sind natürlich schon mal Herausforderung und Abwechdlung genug, aber dennoch gibt es ein paar Dinge, zB Rasseln, eine Activity Decke und eine Wippe, die unserem Max super gefallen haben und die nun auch bei seinem kleinen Bruder zum Einsatz kommen. Deshalb befasse ich mich heute neben der Erstausstattung fürs Schlafen auch mit ein paar Produkten rund ums Spielvergügen junger Erdenbürger. 

Die neue Ausgabe der Serie “Baby Essentials” dreht sich  also um das Thema Schlafen und Spielen. Ich zeige euch auch heute wieder, was meiner Erfahrung nach bei der Erstausstattung von frisch gebackenen Eltern unbedingt im Kinderzimmer oder auch Schlafzimmer einziehen sollte. Wie schon in den vorherigen Beiträgen “Unterwegs mit Baby” und “Stillen & Füttern, Pflegen und Wickeln”, empfehle ich euch jene Dinge, die wir bei unserem ersten Sohn gekauft haben und nun beim zweiten erneut wiederverwenden.

Schlafen

Beistellbett via Babybay | Gitterbett via Stokke | transportables Nest via Done by Deer
Stillkissen via Träumeland über amazon.de | Mobile und Kuscheltier via Skop Hop über amazon.de 
Schlafsack und Bettdecke via aden+anais | Babyphone via Philips Avent
bildquellen: von gekennzeichnetem Produktanbieter

Die einen Babys schlafen gleich von anfang an im Bett der Eltern, die anderen in einem Beistellbettchen oder einer Babywiege und manchmal sogar sofort im eigenen Gitterbett und Zimmer. Ich kann und will euch an dieser Stelle keinen Tipp dafür geben, wie ihr es am besten machen solltet, da das alle Eltern für sich entscheiden müssen. Dennoch kann ich euch unsere liebsten Produkte empfehlen, die wir auch beim zweiten Baby ganz oben auf die Must-Have-Liste gesetzt haben.

Beim kleinen Bruder haben wir uns nun in der Anfangszeit für ein Beistellbettchen entschieden, das wir mit wenigen Handgriffen an unser Bett im Schlafzimmer montieren und können es kaum erwarten, dass unser Baby nachts darin neben uns – oder besser gesagt neben mir – schläft. Warum wir uns für ein Beistellbett entschieden haben und wie das mit dem Schlafen bei Max so war, könnt ihr hier nachlesen. Spätestens im vierten Lebensmonat möchten wir unseren Sohn aber, genau wie Max, ins Gitterbett im eigenen Zimmer umsiedeln und lassen ihn deshalb auch zwischendurch tagsüber darin schlafen. Ein Gitterbett in der Größe 70×140 finde ich persönlich am besten, da ihr es von Anfang an bis zum zweiten Lebensjahr nutzen könnt. Eine kleiner Größe zahlt sich meiner Meinung nicht aus.

Untertags lassen wir den kleinen Zwerg im Untergeschoss in der Babywiege schlafen, in der auch Max schon die ersten Wochen verbracht hat. Das Praktische an so einer Wiege ist, dass diese mit Rollen (genauso wie ein Stubenwagen) ausgestattet ist und ich so auch beim Kochen in der Küche einen Blick auf unser Baby werfen kann. Ganz praktisch ist auch die Unterbringung auf dem Sofa, im großen Elternbett oder sogar im Garten mit Hilfe eines transportablen Nests, das wir von Done by Deer zur Verfügung gestellt (Cozy Nest wie in der Grafik ersichtlich) bekommen haben. Ich bin ganz verliebt in dieses Teil und kann es ja eigentlich kaum erwarten, dass der Zwuck darin schläft.

Eine einfache und simple Lösung für spontane Schläfchen zur Tageszeit ist aber auch ein großes Stillkissen.  Dabei könnt ihr das Baby auf ein Spucktuch auf das Sofa legen und rundherum mit dem Stillkissen begrenzen. Oder das Baby sogar auf das Kissen selbst betten, sodass es weich gepolstert liegt. Aber bitte, lasst euer Baby nicht aus den Augen und verlasst niemals den Raum, wenn es nur auf einem Stilkissen liegt. Sicherheit und Vorsicht ist bei dieser günstigen und praktischen Zwischendurchlösung unbedingt geboten.

Zum Babybay, zur Wiege oder auch zum Gitterbett gehört aber auch eine Matratze sowie Spannleintücher (am besten in zwei- bis dreifacher Ausführung). Ein Nestchen, das am Gitter befestigt wird, als Schutz für euer Baby, falls dieses eher aktiv ist, schadet bestimmt nicht, denn so kann es sich den sehr weichen Kopf (die Fontanelle schließt sich meist erst bis zum zwöflten Lebensmonat oder darüber hinaus) nicht stoßen. Einen Stoff-Himmel zur Dekoration haben wir nur bei der Wiege verwendet und beim Gitterbett nicht mehr. Das ist aber reine Geschmackssache und meiner Meinung nach nicht wirklich notwendig für das Baby. Ein Mobile hingegen wird eurem kleinen Schatz bestimmt gefallen und kann entweder selbst gebastelt (hier habe ich zum Beispiel eine Anleitung für ein DIY-Projekt) oder gekauft werden.

Im ersten Lebensjahr haben wir Max ausschließlich im Schlafsack schlafen lassen und keinerlei Bettdecke oder Kissen verwendet. Das ist auch überhaupt nicht notwendig, da ein leichter Sommerschlafsack oder ein dickerer Winterschlafsack vollkommen ausreichend ist. Der Vorteil eines solchen Schlafsacks liegt auf der Hand: Das Baby ist immer zugedeckt, hat genug Platz zum Strampeln und fühlt sich geborgen. Ich empfehle euch bei diesen Produkten nicht zu sparen und lieber in eine gute Marke zu investieren (bspw. aden+anais oder Alvi). Am besten besorgt ihr euch die Schlafsäcke immer in zweifacher Ausführung einer jeweiligen Größe. Bei einem Bäuerchen kann immer mal etwas daneben gehen und so habt ihr einen Schlafsack in Reserve, den ihr dann sofort austauschen könnt. Ein Nachteil von Schlafsäcken ist aber sicherlich jener, dass dieser mit eurem Baby nicht “mitwächst” und ihr alle paar Monate einen neuen kaufen müsst. Falls ihr euch jetzt fragt, wie lange wir einen Schlafsack verwendet haben, so war das glaub ich bis zum 15. oder 16. Lebensmonat, erst dann haben wir auf eine Bettdecke gewechselt und hier kann ich euch ganz besonders die Dream Blanket von aden+anais ans Herz legen. Max liebt diese Decke über alles, sie ist pflegeleicht, hat eine optimale Größe, ist kuschelig weich und sieht auch noch sehr schick aus.

Ein weiteres wichtiges Utensil bei Babys Schlaf ist ein Babyphone, das natürlich nur dann sinnvoll zum Einsatz kommt, wenn das Kind nicht im Schlafzimmer der Eltern schläft. Als Max noch ganz klein war, hat er zwar nur ein Zimmer weiter geschlafen, da wir aber zwei Katzen haben, war nachts immer die Tür zu und wir haben uns mit einem Babyphone einfach sicherer gefühlt.  Bei Max haben wir ein gewöhnliches Babyphone, ohne Videofunktion benutzt, aber nun haben wir eines mit Kamera und kleinem portablen Bildschirm, da wir in einem Haus mit Stockwerk wohnen. So sehen wir auch tagsüber oder abends im Garten oder im Wohnzimmer, was sich oben bei Max im Kinderzimmer abspielt. Für den kleinen Bruder verwenden wir dann ebenfalls ein Babyphone mit Videofunktion. Welches ihr euch da am besten kaufen solltet, ist erneut reine Geschmackssache, denn bei den Kosten liegen die meisten namhaften Anbieter im gleichen Preissegment. Es zahlt sich aber immer aus, Rezensionen zu den diversen Produkten zu lesen und diese zu vergleichen.

Spielen 

Wie bereits zu Beginn erwähnt, braucht ein Baby am Anfang nicht wirklich viel Spielzeug. Was anfangs nicht benötigt wird, türmt sich dann aber recht schnell gegen Ende des ersten Lebensjahres (Stichwort: Weihnachten, Geburtstag, Ostern und Co.).

Dennoch haben wir bei Max bereits nach vier Wochen einen Spielbogen bzw. ein Activity Gym verwendet, auf dem wir ihn zwischendurch kurz abgelegt haben (statt einer Wippe, die – wenn es dem Baby gefällt – eine weitere tolle Alternative zur Bespaßung bzw. kurzen Unterbringung ist). Der kleine Mann war so weich gebettet und konnte lustige Rassel- und Klingeltiere beobachten. Die Matte samt Spielbogen haben wir bestimmt ein halbes Jahr verwendet, denn aus den ersten reinen Beobachtungen wurden anschließend Probegriffe, dann gezielte Griffe, bis er sie schließlich (als er groß und agil genug war) mit den Händen zu fassen bekam und dabei immer sehr freudig gelacht hat.

Toll ist auch ein O-Ball, der die Feinmotorik unterstützt. Babys lernen so das Greifen, können daran knabbern, saugen oder den Ball mit den Händen zerdrücken. Rasseln, Quietschtiere und Kuscheltiere wurden zwischendurch ebenfalls eingesetzt (aber erst ab dem 2. oder 3. Lebensmonat). Recht praktisch sind transportable Mobile, die ihr am Kinderwagen oder auf dem Autositz bzw. der Babyschale montieren könnt. Erst später werden dann auch Stapeltürme oder Stoffbücher interessant. Generell gilt: Je bunter desto besser, denn meiner Erfahrung nach lieben Babys Farbe.

Damit sind wir auch schon am Ende der heutigen Kolumne angekommen. Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Erfahrungen und Kaufempfehlungen zum Thema “Schlafen & Spielen” weiterhelfen und ihr könnt euch damit eure eigene und individuelle Einkaufsliste zur Erstausstattung für das Baby erstellen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Shoppen und melde mich demnächst wieder, im letzten Beitrag, wenn es um das Thema “Babys Kleidung” geht.

* Bildquellen der Collagen variieren pro Produktanbieter

1 Kommentar

  1. 27. Mai 2016 / 15:59

    Super Artikel. Ich hab mal mit der Renovierung des Kinderzimmers meiner Tochter begonnen.
    Viele von den Sachen haben wir vom Ikea. Aber wir wollten mit der Matratze gleich vorsorgen und haben und eine von http://www.matratzen-selecta.at/ bestellt.

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