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FOOD | Flank Steak in Pfeffermarinade

Bernd hier! Ja, heute steht wieder ein Grillrezept an und nein, es ist kein vegetarisches. Ganz und gar nicht. Ich zeige euch diesmal, wie ihr ein saftiges Flank Steak zubereiten könnt. Dazu habe ich eine Pfeffermarinade gemacht, die über Nacht in das Fleisch einziehen durfte. Ein echtes Gustostückerl. Viel Spaß beim Lesen.

Das Flank Steak kommt vom hinteren Teil des Bauches der Kuh, der unter dem Filet liegt. Es ist recht kostengünstig für Rindfleischverhältnisse (ca. € 10,– per Kilo) und eignet sich somit auch für Hobbygriller mit kleinerem Geldbeutel, die nicht auf aromatisches Rindfleisch verzichten wollen.

Flank Steaks kann man besonders gut marinieren. Das Fleisch schmeckt von Haus aus sehr intensiv und kann deshalb ein paar zusätzliche Geschmacksnuancen gut vertragen, ohne dass man gleich den Eigengeschmack übertönt. Die Fleischstücke sind ziemlich dünn, darum kann die Marinade sie optimal durchdringen und noch dazu sind sie recht schnell zubereitet, da die Steaks nur ein paar Minuten über direkter Hitze gegrillt werden müssen. Ein richtig leckeres Gericht also, das auch Grillanfänger mit Sicherheit hinbekommen.

Normalerweise bekommt man Flank Steaks im Ganzen. Diese sind meistens so um die 800g schwer. Ich habe mein Stück aber zerteilt, damit jeder Gast ein schönes Steak kosten konnte. Wie auch immer ihr mit dem Fleisch umgeht, wichtig ist, dass nicht zu viel Fett auf den Steaks bleibt. Zur Not müsst ihr selbst noch das Messer wetzen und das Fleisch parieren. Besonders solltet ihr darauf achten, dass ihr die Silberhaut entfernt. Diese liegt – ähnlich wie auf der Unterseite von Spare Ribs – wie eine dünne Membran auf dem Fleischstück und lässt keine Marinade durch und schmeckt auch nicht besonders. Also: Weg damit!

Jetzt kommen wir auch schon zum Rezepte. Für die Pfeffermarinade braucht ihr:

100ml Öl
4 ELWorcestersauce
1/2 Knoblauch bzw. 4 Knoblauchzehen (geschält, dünn geschnitten)
1/2 TL Rosmarin
3 TL frisch geriebener schwarzer Pfeffer
1 EL Senf
1 TL Salz
Wasser zum Strecken (bei Bedarf)

Legt das Fleisch – wie bereits erwähnt – über Nacht in die Marinade ein. Tags darauf nehmt ihr es rechtzeitig vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, damit es auf Zimmertemperatur kommt. Feuert dann den Grill an und sorgt für ordentlich Hitze. Meine Flank Steaks habe ich (großteils) wieder Medium-Rare gegrillt. Dazu brauchen sie – je nach Dicke – nicht mehr als 3-4 Minuten pro Seite. Da dieser Steak-Cut aber relativ ungleichmäßig ist, ist es praktisch unmöglich, das gesamte Steak in einer Garstufe hinzubekommen. Besonders die Enden sind meistens dünner und daher schneller durchgegart als das Mittelstück. Das macht aber eigentlich auch nichts, denn so ist für jeden Geschmack etwas dabei, von Medium-Rare bis Well-Done. 

Lasst es euch schmecken. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachgrillen und bis zum nächsten Mal.

2 Kommentare

  1. 18. Mai 2016 / 14:20

    yummi…klingt wirklich sehr lecker und die Fotos lassen einen das Wasser im Munde zusammenlaufen.
    Aber warum eigentlich Pfeffermarinade, wenn du gar keinen Pfeffer in die Marinade rein machst? Oder ist in der Worcestersauce schon der Pfeffer drin?
    LG
    Joa

    • 18. Mai 2016 / 14:26

      Hallo Joa und herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Da hat mein Mann doch glatt darauf vergessen, den Pfeffer im Rezept anzugeben. Es ist natürlich einer in der Marinade enthalten und zwar 3 TL frisch geriebener schwarzer Pfeffer. Der Flüchtigkeitsfehler wurde sogleich ausgebessert. Viel Spaß beim nachgrillen und lass es dir schmecken ;-).

      Liebe Grüße, Sabrina

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