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FOOD + GEWINNSPIEL | Beef Brisket mit Rotwein-BBQ Sauce

Hallo liebe BBQ-Fans, ich bin es wieder, Bernd, und ich darf euch heute ein letztes Mal in diesem Sommer begrüßen. Die Grillsaison neigt sich dem Ende zu und somit auch meine Blogreihe zum Thema BBQ. Ich habe euch auf dem Blog meiner Frau einige Rezepte zum Nachgrillen verfasst und hoffe, dass sie euch gefallen haben.

Für alle Grillfreunde, die auf den Geschmack gekommen sind, gibt es heute obendrein etwas Lässiges zu gewinnen! Aber dazu später mehr.  Zum Abschluss der Blogserie habe ich noch ein echtes Gustostückerl für euch parat. Heute gibt es Beef Brisket mit einer selbstgemachten Rotwein-BBQ Sauce.

Beef Brisket wird aus der Rinderbrust zubereitet. Da eine ausgewachsene Rinderbrust aber durchaus gut und gerne 7kg wiegen kann, habe ich mich für den Kern der Brust entschieden, der immer noch stolze 4kg auf die Küchenwaage bringt. Zubereitet wird das Gericht so wie ein Pulled Pork (hier), also „low & slow“, sprich bei 110 – 120°C über mehrere Stunden.  Bei meinem Brisket möchte ich den Eigengeschmack hervorheben, weshalb ich heute auf ausgefallene Marinaden oder Rubs verzichte. Wie auch ihr das hinbekommt, zeige ich euch jetzt.

Setzt zunächst eine kräftige Rinderbrühe an. Diese spritzen wir dann mit einer Marinierspritze in das Fleisch, damit es später beim Grillen schön saftig bleibt. Für die Suppe braucht ihr:

1kg Rindfleisch (ich habe von meinem Brisket ein Stück abgeschnitten, 3kg reichen für den Braten)
1 Bund Suppengemüse
1 Zwiebel
ca. 10 Pfefferkörner
1 EL Salz
3l Wasser  
Öl

Schält das Gemüse und schneidet die Zwiebel grob. Werft alles in einen großen Topf und röstet es mit etwas Öl bei starker Hitze einige Minuten lang an. Gebt anschließend das Fleisch dazu und füllt den Topf mit ca. 3l kaltem Wasser auf, jedenfalls aber soviel, dass das Fleisch vollständig vom Wasser bedeckt ist. Kocht die Suppe bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel ca. 3 Stunden, bis das Fleisch schön weich ist. Im Anschluss siebt  ihr die Suppe ab und lasst sie abkühlen. Wir brauchen ca. einen knappen halben Liter für unser Beef Brisket und 100ml für die BBQ-Sauce, den Rest könnt ihr mit der Suppeneinlage portionieren und für schlechte Zeiten einfrieren. Wer keinen Bock auf Suppekochen hat, kann zur Not auch ein paar Suppenwürfel in kochendem Wasser auflösen.

Ball Mason Glas via lieblingsglas.de | Strohhalme via littleparty.at
Spritzt die Brühe mit einer Marinierspritze gleichmäßig in das Fleisch, anschließend legt ihr es über die Nacht in den Kühlschrank. Ein paar Stunden vor dem Grillen reibt ihr die Brust noch mit einem dünnen Film Olivenöl ein und dann geht’s auch schon ans Rubben. Wie bereits erwähnt will ich das Beef Brisket eher puristisch halten, damit der typische Rindfleischgeschmack nicht übertönt wird. Was passt also besser zu Rindfleisch als Salz und Pfeffer? Wenn man sich schon die Mühe macht und ein teures Stück Fleisch so lange zubereitet, dann sollte man bei den Gewürzen nicht sparen. Ich habe zwei ganz edle Vertreter der Salz- und Pfefferfamilie für den Rub verwendet. Nämlich Rosa Bergsalz aus Pakistan (hier) und eine Variation aus 9 verschiedenen Pfeffersorten (da). Mischt die Gewürze 1:2 (1 Teil Salz und 2 Teile Pfeffer) ab und mörsert sie ganz fein. Anschließend verteilt ihr sie gleichmäßig auf der Rinderbrust. Lasst das Fleisch dann gleich in der Küche liegen, damit es Zimmertemperatur annimmt.
Mein Brisket war 12 Stunden auf dem Kugelgrill. Wir wollten am Sonntag um ca. 13:00 Uhr essen, ich habe die Rinderbrust also am Samstag um 23:30 Uhr auf den Grillrost gelegt. Rechnet aber noch unbedingt eine Stunde für die Vorbereitung des Grillers mit ein. Bis ihr einen schönen Minion-Ring gelegt und den Kugelgrill auf eine konstante Temperatur gebracht habt, dauert es eine Weile.

Apropos Minion-Ring: Baut euch ein Grill-Setup genau wie beim Pulled Pork (hier). Für alle, die zu faul sind, um auf den Link zu klicken, hier eine schnelle Zusammenfassung:

Legt Briketts in der Form eines 3/4-Ringes entlang der Außenseite eures Kugelgrills, entzündet eine Seite des Rings und spickt 1/3 des Rings mit Räucherholz. Ich verwende für so lange Garzeiten am liebsten Wood Chunks, da diese langlebiger als Wood Chips sind. Hickoryholz von Axtschlag (hier) verleiht eurem Fleisch eine kräftige Rauchnote, die wir bei so einem großen Braten gerne haben wollen.  Wenn ihr alles richtig gemacht habt, bildet sich ein wunderschöner, kräftig rosafarbener Rauchring an der Außenseite des Fleisches.

Bei einer konstanten Temperatur von 110 bis max. 120°C legt ihr das Fleisch in die Mitte des Grillrostes, also in die indirekte Grillzone. Auf einer Seite des Rinderbrustkerns befindet sich von Natur aus eine Fettschicht. Legt die Brust mit dieser fetthaltigen Seite auf den Rost. Das Fett dient dabei als Hitzeschild. Es sorgt dafür, dass die Fleischseite, die der Glut zugewandt ist, nicht zu schnell gart und dabei trocken wird.
Während das Brisket auf dem Grill liegt, machen wir uns eine schöne BBQ-Sauce. Als Basis nehmen wir hierfür Rotwein, da der hervorragend zu Rindfleisch passt. Ihr braucht für die BBQ Sauce:
200ml Rotwein
100ml unserer zuvor gekochten Rinderbrühe
300ml passierte Tomaten
1 Zwiebel
2 EL Tomatenmark
1 EL Rohrzucker
1 TL Senfkörner (gemahlen)
1 TL Knoblauchpulver
1 EL Paprikapulver
1 Prise Cayennepfeffer
2 TL Salz
Pfeffer (grob zerstoßen)
Öl
Schneidet die Zwiebel in feine Würfel und schwitzt diese dann in etwas Öl an. Gießt die Zwiebelwürfel mit dem Rotwein auf und lasst ihn etwas einreduzieren. Gebt dann das Tomatenmark, die passierten Tomaten und die Gewürze dazu. Verdünnt das Gemisch mit der Rinderbrühe, bis ihr die typische Konsistenz einer BBQ Sauce erreicht habt. Nocheinmal kurz aufkochen und fertig ist die Rotwein-BBQ Sauce.
Nicht vergessen, ihr braucht unbedingt ein Fleischthermometer um die Kerntemperatur des Bratens ermitteln zu können. Wenn das Fleisch im Inneren eine Temperatur zwischen 90 und 95°C erreicht hat, nehmt es vom Grill und lasst es in Alufolie eingeschlagen noch mindestens eine Stunde ruhen, dann könnt ihr es anschneiden. Lasst es euch schmecken.

 
Gewinnspiel
Achja, da war ja noch was. Ich hab euch ja in der Einleitung dieses Beitrages ein Gewinnspiel versprochen. Gemeinsam mit unserem Lieblingsräucherholzhersteller
Axtschlag.de verlosen wir eine BBQ Wood Starterbox bestehend aus:
Wood Paper Cherry 8er Pack (190 x 150mm)
Wood Chips Hickory (1kg)
Wood Planks Western Red Cedar 3er Pack (300 x 150mm)
Sawdust Cherry (1kg)
Aromatic Barbecue Skewers – Kebab Cherry Grillspieße 6er Pack
Smoker Cup (Räucherbox)
Aufbewahrungskiste aus Holz (330 x 255 x 75mm)
Das Give-Away läuft bis 13. September 2015, 23:59 Uhr. Ihr könnt mittels Raffelcopter teilnehmen und mir einen Kommentar im Commentsbereich hinterlassen. Schreibt mir einfach, welche Gerichte ihr mit dem Räucherholz zubereiten wollt. Des Weiteren müsst ihr Fan unserer Facebook-Seite sein, um an der Verlosung teilnehmen zu können. Die Fansite von Axtschlag freut sich natürlich ebenso über ein Like von euch. Eine E-Mail Adresse ist im Kommentarfeld nicht notwendig, da ihr diese bitte bei Rafflecopter eintragt. Somit können auch nur jene Blogleser bei der Verlosung mitmachen, die auch wirklich bei Rafflecopter teilgenommen haben. Das Gewinnspiel ist offen für Teilnehmer aus Deutschland und Österreich. Der Gewinner wird anschließend von mir per E-Mail kontaktiert.

a Rafflecopter giveaway

An dieser Stelle bedanke ich mich recht herzlich für die
Kooperationen mit Axtschlag.de und Ankerkraut.de. Besonderer Dank gebührt Toni Wolter, dem Chef von Axtschlag, für das tolle Gewinnspiel und den äußerst netten Kontakt.
Viele Grüße und bis zum nächsten Mal.

8 Kommentare

  1. Bettina E
    1. September 2015 / 12:29

    — sämtliches Gemüse, v.a Zucchini! und Grillkäse 🙂
    Liebe Grüße, Bettina

  2. Anonym
    1. September 2015 / 19:46

    … für Pulled Pork wäre das sicherlich auch super geeeignet, das würde ich gerne in Zusammenarbeit mit meinem Vater zubereiten

  3. 2. September 2015 / 3:26

    Als erstes würde ich leckere Steaks mit Maiskolben zubereiten

  4. Anonym
    6. September 2015 / 1:51

    Fisch, Fleisch und Gemüse 🙂

  5. Stefanie S.
    9. September 2015 / 17:32

    Pulled Pork und Gemüse :))

  6. Stef
    9. September 2015 / 17:32

    Lachs!!!

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